Koenig & Bauer kaufen
08.04.04 14:52
Conrad Hinrich Donner Bank
Die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank empfehlen die Aktie der Koenig & Bauer AG zu kaufen.
Das in Würzburg ansässige Unternehmen sei der älteste Druckmaschinenhersteller der Welt. Rund 58% der Aktien würden sich im Streubesitz befinden. Mit seinen mehr als 7.000 Mitarbeitern rangiere Koenig & Bauer heute nach Umsatz auf Rang drei weltweit, verfüge aber nach eigenen Angaben über das breiteste Produktprogramm.
Die Produktion erfolge in Deutschland, Österreich und den USA, während der Vertrieb über ein globales Netz erfolge. Die Exportquote habe 2003 gut 87% betragen. Die massive Euro-Aufwertung und das dritte Krisenjahr in der Printmedien-Industrie habe bei KBA erstmals seit 1993 zu roten Zahlen (damals durch Übernahme der Planeta-Druckmaschinenwerke in Radebeul/ Sachsen) und dem ersten Dividendenausfall seit dem Börsengang geführt. Je zur Hälfte (Basis Umsatz 2003) teile sich das Geschäft des Konzerns in die Bereiche Bogenoffsetmaschinen sowie Rollen- und Sondermaschinen.
Unter dem Strich habe KBA im Geschäftsjahr 2003 beim Konzernumsatz 9% auf 1,23 Mrd. Euro eingebüßt. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei im Hinblick auf ungünstige Währungsrelationen, Preisdruck und Nachfrageausfälle eingebrochen, habe vor Restrukturierungskosten mit -1,9 Mio. Euro jedoch fast ausgeglichen gehalten werden können.
Nach Restrukturierungskosten habe das EBIT einen Swing von 46,3 Mio. Euro in 2002 auf -46,1 Mio. Euro erfahren. Die Restrukturierung diene der Anpassung von Kapazitäten, Kostensenkungen und der Prozessoptimierung. Der Jahresfehlbetrag habe 30 Mio. Euro nach einem Überschuss von 28,1 Mio. Euro in 2002 betragen.
Für das laufende Geschäftsjahr gehe KBA von einer deutlichen Umsatzbelebung aus. Ein Indiz dafür sei der - erstmals seit 2000 - um 15,8% auf 1,26 Mrd. Euro wieder gestiegene Auftragseingang in 2003. Mögliche Impulse seien von der im Mai stattfindenden Drupa zu erwarten. Allerdings würden hierfür einmalige Kosten anfallen. Die Restrukturierungsmaßnahmen sollten 2004 erste Früchte tragen, während der Preis- und Margendruck weiter belaste. Eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses im Hinblick auf die Kostensenkungen und eine mögliche Entspannung auf der Preisseite sollte 2005 folgen. So werde laut I/B/E/S nach einem Gewinn je Aktie für 2004 von 0,68 Euro in 2005 ein Anstieg auf 1,77 Euro prognostiziert.
Die Analysten halten KBA für gut positioniert, um an dem sich abzeichnenden Aufschwung der Branche zu partizipieren und empfehlen die Aktie von Koenig & Bauer zum Kauf.
Die Aktie befinde sich in einem intakten Aufwärtstrend und weise eine attraktive Bewertung auf. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis betrage ca. 0,7 und das Kurs-Umsatz-Verhältnis rund 0,2. Auf Basis der I/B/E/S-Gewinnschätzungen für 2005 weise die Aktie ein KGV von 10,7 auf. Das Kursziel für die Aktie von Koenig & Bauer veranschlage man mit 22,50 Euro. Dies entspreche einem Kurspotenzial von gut 18%. Das Stop-Loss-Limit empfehlen man bei 15,80 Euro zu setzen.
Somit lautet das Votum der Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank für die Aktie von Koenig & Bauer "kaufen".
Das in Würzburg ansässige Unternehmen sei der älteste Druckmaschinenhersteller der Welt. Rund 58% der Aktien würden sich im Streubesitz befinden. Mit seinen mehr als 7.000 Mitarbeitern rangiere Koenig & Bauer heute nach Umsatz auf Rang drei weltweit, verfüge aber nach eigenen Angaben über das breiteste Produktprogramm.
Die Produktion erfolge in Deutschland, Österreich und den USA, während der Vertrieb über ein globales Netz erfolge. Die Exportquote habe 2003 gut 87% betragen. Die massive Euro-Aufwertung und das dritte Krisenjahr in der Printmedien-Industrie habe bei KBA erstmals seit 1993 zu roten Zahlen (damals durch Übernahme der Planeta-Druckmaschinenwerke in Radebeul/ Sachsen) und dem ersten Dividendenausfall seit dem Börsengang geführt. Je zur Hälfte (Basis Umsatz 2003) teile sich das Geschäft des Konzerns in die Bereiche Bogenoffsetmaschinen sowie Rollen- und Sondermaschinen.
Unter dem Strich habe KBA im Geschäftsjahr 2003 beim Konzernumsatz 9% auf 1,23 Mrd. Euro eingebüßt. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei im Hinblick auf ungünstige Währungsrelationen, Preisdruck und Nachfrageausfälle eingebrochen, habe vor Restrukturierungskosten mit -1,9 Mio. Euro jedoch fast ausgeglichen gehalten werden können.
Für das laufende Geschäftsjahr gehe KBA von einer deutlichen Umsatzbelebung aus. Ein Indiz dafür sei der - erstmals seit 2000 - um 15,8% auf 1,26 Mrd. Euro wieder gestiegene Auftragseingang in 2003. Mögliche Impulse seien von der im Mai stattfindenden Drupa zu erwarten. Allerdings würden hierfür einmalige Kosten anfallen. Die Restrukturierungsmaßnahmen sollten 2004 erste Früchte tragen, während der Preis- und Margendruck weiter belaste. Eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses im Hinblick auf die Kostensenkungen und eine mögliche Entspannung auf der Preisseite sollte 2005 folgen. So werde laut I/B/E/S nach einem Gewinn je Aktie für 2004 von 0,68 Euro in 2005 ein Anstieg auf 1,77 Euro prognostiziert.
Die Analysten halten KBA für gut positioniert, um an dem sich abzeichnenden Aufschwung der Branche zu partizipieren und empfehlen die Aktie von Koenig & Bauer zum Kauf.
Die Aktie befinde sich in einem intakten Aufwärtstrend und weise eine attraktive Bewertung auf. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis betrage ca. 0,7 und das Kurs-Umsatz-Verhältnis rund 0,2. Auf Basis der I/B/E/S-Gewinnschätzungen für 2005 weise die Aktie ein KGV von 10,7 auf. Das Kursziel für die Aktie von Koenig & Bauer veranschlage man mit 22,50 Euro. Dies entspreche einem Kurspotenzial von gut 18%. Das Stop-Loss-Limit empfehlen man bei 15,80 Euro zu setzen.
Somit lautet das Votum der Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank für die Aktie von Koenig & Bauer "kaufen".
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