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KNUERR AG VZO O.N.

WKN: 629693 / ISIN: DE0006296932

Knürr-Mechanik kein Engagement


02.08.01 16:23
Nebenwerte Journal

Die Analysten von "Nebenwerte Journal" sehen keinen Anlass für Engagements in die Vorzugsaktie Knürr-Mechanik für die Elektronik AG (WKN 629693)

Entgegen den Vorstellungen, die der neue Mehrheitsaktionäre "3i Group" geäußert habe, sei die Knürr-Mechanik nicht in eine GmbH & Co. KG umgewandelt worden. Nach einer Wiederholung des Kaufangebots halte die zwischengeschaltete Knürr-Holiding GmbH nach Angaben in der diesjährigen Hauptversammlung 98% der Stamm- und 87% der Vorzugsaktien von insgesamt 150.000 Stück "Stämmen" und "Vorzügen".

Im Geschäftsjahr2000 sei der Konzernumsatz um 22% auf 347 (286) Mio. DM gestiegen. Obwohl sich der Cashflow auf 18,2 (10,9) Mio. erhöht habe, hätten hohe Sonderlasten von insgesamt 14,7 Mio. zu dem beachtlichen Jahresfehlbetrag von DM 10,8 Mio. geführt. Dabei sei die Eigenkapitalquote auf 14 (20)% gesunken; die Investitionen hätten auf 7,6 (10,6) Mio. abgenommen. Gleichzeitig habe aber ein Kreditkonsortialvertrag über 42 Mio. Euro abgeschlossen werden können. Dieser stelle die Liquidität für drei Jahres sicher. Die Verbesserung im operativen Geschäft zeige das mit 13,98 (1,63) bezifferte DVFA-Ergebnis pro Aktie.

Das erste Quartal 2001 habe neue Umsatzrekorde gebracht, während sich im zweiten Quartal Abschwächungen vor allem im Bereich Telekommunikation bemerkbar machen würden.

Die Knürr-Gruppe stehe in einem dramatischen Wandlungsprozess. Nach dem Wechsel von Tim Wightman in den Aufsichtsrat bestehe der Vorstand seit dem 1.7.2001 noch aus drei Personen. Der Sitz des Unternehmens und Hauptverwaltung seien von München nach Arnstorf in Niederbayern verlegt worden. Zur Vereinfachung der Unternehmensstruktur in Deutschland werde es in Zukunft die beiden Tochtergesellschaften Knürr Electronics GmbH und Knürr Technical Furniture GmbH geben. Auch im Ausland werde im Konzern von Grund auf reformiert. Es werde neben Abgaben auch Akquisitionen geben. Die derzeitige Lage des Konzerns erscheine durchaus schwierig.

In der Hauptversammlung der Knürr AG sei nochmals die unterschiedliche Höhe der Kaufangebote von 89 Euro für die Stamm- und 70 Euro für die Vorzugsaktien kritisiert worden. Davon unberührt habe der Großaktionär seinen Anteil deutlich ausbauen können. Kurse oberhalb der Kaufangebote würden auf eine Spekulation auf eine höhere Abfindung bzw. auf die Erwartung von Zukäufen des Mehrheitsaktionärs über die Börse hindeuten.

Die Wertpapierexperten vom "Nebenwerte Journal" sehen unter Anlagegesichtspunkten keine Veranlassung für Engagements in die Vorzugsaktien.





 
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