Knorr Capital Partner kaufen
01.03.00 00:00
Berliner Volksbank
Der Analyst der Berliner Volksbank Martin Rottmann rät zum Kauf der Aktie Knorr Capital Partner AG (WKN 768612).
Die seit April 1999 im Marktsegment SMAX gehandelte Knorr Capital Partner AG berät junge und innovative Unternehmen, die ein Listening an der Börse anstreben. Zusätzlich würde den potentiellen IPO-Kandidaten, im Rahmen einer Beteiligung, Eigenkapital zur Vorfinanzierung des Börsengangs zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsfähigkeit zeichne sich durch die Fokussierung auf die Branchen IT, Medien sowie Health Care und Life Sciences aus. Der Verkauf der Beteiligungen erfolge dann im Rahmen des Börsengangs oder durch Aktienverkäufe nach dem IPO. So sei Knorr unter anderem an Heyde, Systematics und InternetMediaHouse beteiligt. Die Biotechnoligieaktivitäten seien in der 40%igen Tochter Medicis gebündelt. Knorr habe 1999 neue Niederlassungen in Israel und der Schweiz gegründet. Die Internationalisierung solle im laufenden Jahr fortgesetzt werden.
Die für das laufende Geschäftsjahr 1999 vorgelegten Zahlen lägen deutlich über den Erwartungen. So sei das Ergebnis je Aktie auf 0,67 EUR (i.V. 0,18 EUR) mehr als verdreifacht worden. Die Prognosen hätten bei 0,52 EUR gekegen. Das EBIT nach US-GAAP wäre nach vorläufigen Berechnungen von 3,5 auf 12,9 Mio. DM gestiegen (geplant waren 5,1 Mio. DM). Der Jahresüberschuß habe von 1,9 Mio.DM auf 7,8 Mio. DM zugekegt. Beim Umsatz hätte eine Steigerung von 360% auf 35,9 Mio. DM erzielt werden können.
Der Analyst bekräftigte seine Argumentation durch folgende Punkte:
Positiv:
- Direkte Beteiligung von 12 % an der Bioropa GmbH, einer Internet-
Handelsplaatform für Forschungsreagenzien und Diagnostika. Die Tochter
Medicis halte ebenfalls 14% an dem Unternehmen.
- Börsengänge von Medicis und Beans (führende Anbieter von Online-Shop-
Systemen) vermutlich noch in diesem Jahr
- Wechsel an den Neuen Markt und Zweitlistening an der Nasdaq ( Einnahme
von ca. 100 Mio. DM geplant) in Vorbereitung
- Von der Bundesregierung geplante Steuerfreiheit für Beteiligungsverkäufe
- Bis zum Jahresende wolle Knorr Beteiligungen an 40 Unternehmen halten
(aktuell 30)
- Gespräche mit einem US-Partner über eine bevorstehende Fusion
- Filiale in Silicon Valley sei geplant
- Mit einem KGV von 30,83 niedriger bewertet als die Konkurrenzunternehmen
TFG (35,4), UCA (79,5) und BMP(56,4)
Negativ:
- Streubesitz nur 33,2% des Stammkapitals
- Starke Wettbewerbsintensität
- Hohe Beteiligungsrisiken
- Rückschlagsgefahr der Märkte
Fazit: Neben dem steigenden Bedarf an den von Knorr angebotenen Beratungsdienstleistungen verspräche auch das stark ausgebaute Beteiligungsportfolio der Gesellschaft weiter steigende Erträge. Angesichts des niedrigen KGV und eines guten Chance/Risikoverhältnisses halte Martin Rottmann Knorr Capital Partner für ein aussichtsreiches Investment und halte daher die Aktie zum für einen Kauf.
Die seit April 1999 im Marktsegment SMAX gehandelte Knorr Capital Partner AG berät junge und innovative Unternehmen, die ein Listening an der Börse anstreben. Zusätzlich würde den potentiellen IPO-Kandidaten, im Rahmen einer Beteiligung, Eigenkapital zur Vorfinanzierung des Börsengangs zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsfähigkeit zeichne sich durch die Fokussierung auf die Branchen IT, Medien sowie Health Care und Life Sciences aus. Der Verkauf der Beteiligungen erfolge dann im Rahmen des Börsengangs oder durch Aktienverkäufe nach dem IPO. So sei Knorr unter anderem an Heyde, Systematics und InternetMediaHouse beteiligt. Die Biotechnoligieaktivitäten seien in der 40%igen Tochter Medicis gebündelt. Knorr habe 1999 neue Niederlassungen in Israel und der Schweiz gegründet. Die Internationalisierung solle im laufenden Jahr fortgesetzt werden.
Die für das laufende Geschäftsjahr 1999 vorgelegten Zahlen lägen deutlich über den Erwartungen. So sei das Ergebnis je Aktie auf 0,67 EUR (i.V. 0,18 EUR) mehr als verdreifacht worden. Die Prognosen hätten bei 0,52 EUR gekegen. Das EBIT nach US-GAAP wäre nach vorläufigen Berechnungen von 3,5 auf 12,9 Mio. DM gestiegen (geplant waren 5,1 Mio. DM). Der Jahresüberschuß habe von 1,9 Mio.DM auf 7,8 Mio. DM zugekegt. Beim Umsatz hätte eine Steigerung von 360% auf 35,9 Mio. DM erzielt werden können.
Positiv:
- Direkte Beteiligung von 12 % an der Bioropa GmbH, einer Internet-
Handelsplaatform für Forschungsreagenzien und Diagnostika. Die Tochter
Medicis halte ebenfalls 14% an dem Unternehmen.
- Börsengänge von Medicis und Beans (führende Anbieter von Online-Shop-
Systemen) vermutlich noch in diesem Jahr
- Wechsel an den Neuen Markt und Zweitlistening an der Nasdaq ( Einnahme
von ca. 100 Mio. DM geplant) in Vorbereitung
- Von der Bundesregierung geplante Steuerfreiheit für Beteiligungsverkäufe
- Bis zum Jahresende wolle Knorr Beteiligungen an 40 Unternehmen halten
(aktuell 30)
- Gespräche mit einem US-Partner über eine bevorstehende Fusion
- Filiale in Silicon Valley sei geplant
- Mit einem KGV von 30,83 niedriger bewertet als die Konkurrenzunternehmen
TFG (35,4), UCA (79,5) und BMP(56,4)
Negativ:
- Streubesitz nur 33,2% des Stammkapitals
- Starke Wettbewerbsintensität
- Hohe Beteiligungsrisiken
- Rückschlagsgefahr der Märkte
Fazit: Neben dem steigenden Bedarf an den von Knorr angebotenen Beratungsdienstleistungen verspräche auch das stark ausgebaute Beteiligungsportfolio der Gesellschaft weiter steigende Erträge. Angesichts des niedrigen KGV und eines guten Chance/Risikoverhältnisses halte Martin Rottmann Knorr Capital Partner für ein aussichtsreiches Investment und halte daher die Aktie zum für einen Kauf.
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