Kaum Spielraum für Zinssenkungen
28.12.01 09:04
Bank Leu
Die Verbesserung der Anlegerstimmung und bessere Konjunkturaussichten führten zu einem deutlichen Zinsanstieg in den USA und Europa, so die Analysten von der Bank Leu.
So sei beispielsweise die Verzinsung der 10-jährigen US-Regierungsanleihen von unter 4,2% Anfang November auf fast 5,2% Mitte Dezember angestiegen. Obwohl man bei der Bank Leu mittelfristig aufgrund der erwarteten Konjunkturerholung mit einem weiteren Zinsanstieg rechnen, dürften die langen Zinsen in den USA und Europa kurzfristig eher auf dem derzeitigen Niveau verharren. Auch am kurzen Ende des Laufzeitenspektrums erscheine der weitere Zinssenkungsspielraum relativ gering zu sein, nachdem die Fed Funds mit 1,75% bereits auf ein 40 Jahre-Tief gesenkt worden seien.
Aufgrund der zögerlichen Haltung der EZB und der SNB bestünden im Euroland und der Schweiz eher noch Zinssenkungsspielräume am kurzen Ende als in den USA. Angesichts der relativ steilen Zinskurve in den USA, würde man mit der Implementierung einer Barbell-Strategie beginnen, um in Zukunft von einer Verflachung der Zinskurve profitieren zu können.
Risikobewusste Anleger mit längerem Zeithorizont sollten eine leichte Übergewichtung von Euro-Bonds in Betracht ziehen, da sowohl Zins- als auch Währungsüberlegungen für Euro-Bonds sprechen würden.
So sei beispielsweise die Verzinsung der 10-jährigen US-Regierungsanleihen von unter 4,2% Anfang November auf fast 5,2% Mitte Dezember angestiegen. Obwohl man bei der Bank Leu mittelfristig aufgrund der erwarteten Konjunkturerholung mit einem weiteren Zinsanstieg rechnen, dürften die langen Zinsen in den USA und Europa kurzfristig eher auf dem derzeitigen Niveau verharren. Auch am kurzen Ende des Laufzeitenspektrums erscheine der weitere Zinssenkungsspielraum relativ gering zu sein, nachdem die Fed Funds mit 1,75% bereits auf ein 40 Jahre-Tief gesenkt worden seien.
Aufgrund der zögerlichen Haltung der EZB und der SNB bestünden im Euroland und der Schweiz eher noch Zinssenkungsspielräume am kurzen Ende als in den USA. Angesichts der relativ steilen Zinskurve in den USA, würde man mit der Implementierung einer Barbell-Strategie beginnen, um in Zukunft von einer Verflachung der Zinskurve profitieren zu können.
Risikobewusste Anleger mit längerem Zeithorizont sollten eine leichte Übergewichtung von Euro-Bonds in Betracht ziehen, da sowohl Zins- als auch Währungsüberlegungen für Euro-Bonds sprechen würden.
