Kapitalmärkte Stimmung aufgehellt
02.11.05 17:32
CommTrust
An den Aktien- und Rentenmärkten sorgten Inflationsängste und die Sorge vor weiteren Leitzinsanhebungen der amerikanischen Notenbank für eine negative Stimmung, berichten die Experten von CommTrust.
Die deutliche Zunahme bei den Produzentenpreisen sowie der starke Anstieg bei der Preiskomponente im ISM-Index hätten angedeutet, dass der Preisüberwälzungsspielraum der Unternehmen größer geworden sei und mit einer steigenden Kernrate der Inflation zu rechnen sei. Erst der starke Rückgang beim Ölpreis, der Preis pro Barrel sei von 70 US-Dollar auf 60 US-Dollar gefallen, habe im Monatsverlauf zu einer gewissen Beruhigung der Anleger geführt.
Die aktuellen Konjunkturdaten in den USA hätten überzeugen können und hätten die Stimmung an den Kapitalmärkten gegen Monatsende aufgehellt. So sei das Bruttosozialprodukt in den USA im dritten Quartal überraschend deutlich um 3,8% gestiegen. Trotz Wirbelstürmen, anziehenden Zinsen und einem im Jahresvergleich stark gestiegenen Ölpreis sei es der amerikanischen Wirtschaft erneut gelungen den erfolgreichen Wachstumskurs fortzusetzen. Wichtige Frühindikatoren seien ebenfalls besser als erwartet ausgefallen. Der US-Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago sei im Oktober von 60,5 auf 62,9 Punkte gestiegen und deute auf eine Fortsetzung des robusten Wachstums hin.
In Europa hätten die Konjunkturdaten aus Deutschland aufhorchen lassen. Insbesondere der Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex, der sich von 96,0 auf 98,7 Punkte verbessert und damit das höchste Niveau seit 5 Jahren erreicht habe, sei in dieser Form nicht erwartet worden. Besonders positiv sei anzumerken, dass sich nicht nur die Stimmung im stark vom Export abhängigen verarbeitenden Gewerbe aufgehellt habe. Auch beim Bau und beim Einzelhandel habe eine deutliche Stimmungsverbesserung eingesetzt und lasse somit das langerwartete Anziehen der Binnenkonjunktur erwarten. Der verbesserte Ausblick für die Wirtschaft der Eurozone lasse sich ebenfalls am Anstieg des Einkaufsmanagerindex ablesen. Der EMI sei von 51,7 auf 52,7 Punkte gestiegen.
Die deutliche Zunahme bei den Produzentenpreisen sowie der starke Anstieg bei der Preiskomponente im ISM-Index hätten angedeutet, dass der Preisüberwälzungsspielraum der Unternehmen größer geworden sei und mit einer steigenden Kernrate der Inflation zu rechnen sei. Erst der starke Rückgang beim Ölpreis, der Preis pro Barrel sei von 70 US-Dollar auf 60 US-Dollar gefallen, habe im Monatsverlauf zu einer gewissen Beruhigung der Anleger geführt.
Die aktuellen Konjunkturdaten in den USA hätten überzeugen können und hätten die Stimmung an den Kapitalmärkten gegen Monatsende aufgehellt. So sei das Bruttosozialprodukt in den USA im dritten Quartal überraschend deutlich um 3,8% gestiegen. Trotz Wirbelstürmen, anziehenden Zinsen und einem im Jahresvergleich stark gestiegenen Ölpreis sei es der amerikanischen Wirtschaft erneut gelungen den erfolgreichen Wachstumskurs fortzusetzen. Wichtige Frühindikatoren seien ebenfalls besser als erwartet ausgefallen. Der US-Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago sei im Oktober von 60,5 auf 62,9 Punkte gestiegen und deute auf eine Fortsetzung des robusten Wachstums hin.
In Europa hätten die Konjunkturdaten aus Deutschland aufhorchen lassen. Insbesondere der Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex, der sich von 96,0 auf 98,7 Punkte verbessert und damit das höchste Niveau seit 5 Jahren erreicht habe, sei in dieser Form nicht erwartet worden. Besonders positiv sei anzumerken, dass sich nicht nur die Stimmung im stark vom Export abhängigen verarbeitenden Gewerbe aufgehellt habe. Auch beim Bau und beim Einzelhandel habe eine deutliche Stimmungsverbesserung eingesetzt und lasse somit das langerwartete Anziehen der Binnenkonjunktur erwarten. Der verbesserte Ausblick für die Wirtschaft der Eurozone lasse sich ebenfalls am Anstieg des Einkaufsmanagerindex ablesen. Der EMI sei von 51,7 auf 52,7 Punkte gestiegen.
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