KSB Vz. für langfristige Anleger
05.03.01 00:00
fnet.de Research
KSB AG (WKN 629203) aus dem pfälzischen Frankenthal gehört zu den weltweit führenden Pumpenherstellern, berichten die Analysten von „fnet.de Research“.
Immer dann, wenn Wasser bereitgestellt oder entsorgt werden müsse, setze die Gesellschaft Akzente. Doch das Einsatzgebiet der KSB-Produkte sei noch viel weiter gefächert. Es reiche von der Gebäudetechnik über die Industrie- und Wassertechnik, den Bergbau bis hin zur Energietechnik. Auch kommunale und industrielle Abwässer würden mit KSB-Produkten entsorgt. Im Jahre 1871 sei die Gesellschaft aus der Klein, Schanzlin & Becker AG hervorgegangen. Heute zähle das Unternehmen mit einem Umsatz von 2,16 Milliarden DM zu den drei größten Pumpenherstellern der Welt.
Doch die beiden zurückliegenden Jahre seien für die Aktionäre alles andere als erbaulich gewesen. Das Geschäftsjahr 1999 habe die KSB AG mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von minus 4,4 Millionen DM abgeschlossen. Mehr als 1000 der rund 12.500 Mitarbeiter habe der international tätige Konzern entlassen müssen. Steuererstattungen hätten dem Unternehmen für 1999 schließlich einen Jahresüberschuss von 3,9 Millionen DM beschert. Im Jahr davor seien jedoch noch stolze 42,9 Millionen DM erzielt worden.
Die Gründe für den Einbruch seien vielfältig gewesen. Für Projekte an Produktionsstandorten in Deutschland und Frankreich seien Rückstellungen in Höhe von 40 Millionen DM gebildet worden. Zusätzlich sei das Ergebnis durch die europaweite Einführung einer umfassenden Standardsoftware und die Umstellung der EDV-Anlagen auf das Jahr 2000 in Höhe von rund 30 Millionen DM belastet worden.
Der langfristige Chart der stimmrechtslosen Vorzugsaktien spiegele das Dilemma deutlich wider. Im Frühjahr 1998 noch in luftigen Höhen von fast 312 Euro angesiedelt, bröckelten die Notierungen kontinuierlich bis auf 78 Euro zu Beginn 2001 ab. Doch jetzt scheine sich die Lage zum Besseren zu wenden. Zuletzt hätten die Anteilsscheine des Pumpenherstellers zu den wenigen Papieren gehört, die sich erfolgreich gegen den allgemeinen Abwärtstrend an den Börsen stemmen konnten.
Hintergrund: im laufenden Geschäftsjahr dürften sich die Geschäfte bei KSB wieder deutlich beleben. Hohe Auftragseingänge aus 2000 (neun Prozent mehr als 1999) würden erst in diesem Jahr zur Auslieferung kommen. Auch die hohen Belastungen für die Einführung der Betriebssystems-Software von SAP würden in diesem Jahr kaum noch zu Buche schlagen. Diese Investitionen dürften erst recht nach Fertigstellung des SAP-Projekts im Laufe des Jahres 2001 Früchte tragen. Dann würden die Produkte der Walldorfer Software-Schmiede ihre volle Wirkung entfalten, die Kosten bei KSB würden weiter sinken, die Marktpräsenz steigen.
Der langfristige Chart auf Monatsbasis zeige nach einer längeren Bodenbildung nun erste ansteigende Tendenzen. Stochastik und der Trendfolger MACD hätten Kaufsignale geliefert. Doch Anleger würden deshalb nicht in Kaufpanik verfallen müssen. Die Papiere seien beileibe nichts für Zocker, die auf schnelle Gewinne aus seien. Langfristig agierende Investoren dürften mit den KSB-Vorzügen auf Sicht mehrerer Jahre jedoch viel Freude haben.
Trotz der jüngsten Kursgewinne sei das Unternehmen derzeit noch ein echtes Schnäppchen. Das Kurs-Gewinnverhältnis auf Basis der Schätzungen für 2002 liege bei etwa acht, das Kurs-Buchwertverhältnis bei 0,9. Extrem niedrig sei auch das Kurs-Umsatzverhältnis mit 0,16. Eine Dividendenrendite von 2,5 Prozent sei ebenfalls nicht zu verachten. Nach dem Kursverlust von mehr als 50 Prozent innerhalb der vergangenen 24 Monate erfülle das Unternehmen derzeit die wichtigsten antizyklischen Kaufkriterien der Analysten.
Im Gegensatz zu vielen High-Tech-Papieren würden sich die Aktien der KSB hervorragend für das Motto von Altmeister André Kostolany eignen: "Kaufen, Schlaftabletten nehmen und in ein paar Jahren nachsehen, was daraus geworden ist". Bereits seit geraumer Zeit hätten die Analysten die Anteilscheine des Pumpenherstellers auf ihrer antizyklischen Watchlist.
Dass sich Investments in Aktien, die auf den ersten Blick derart unspektakulär aussehen, durchaus in klingender Münze auszahlen würden, könne man an Hand ihres antizyklischen Musterdepots selbst überprüfen. Mit einer Rendite von annähernd 50 Prozent hätten die Experten im vergangenen schwierigen Börsenjahr die 2200 besten Aktienfonds der Welt fast ausnahmslos übertrumpfen können. Die KSB-Vorzüge würden an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt. Kapitaleinsatz wie immer begrenzen, kein Stopp-Loss, so die Analysten von „fnet.de Research“.
Immer dann, wenn Wasser bereitgestellt oder entsorgt werden müsse, setze die Gesellschaft Akzente. Doch das Einsatzgebiet der KSB-Produkte sei noch viel weiter gefächert. Es reiche von der Gebäudetechnik über die Industrie- und Wassertechnik, den Bergbau bis hin zur Energietechnik. Auch kommunale und industrielle Abwässer würden mit KSB-Produkten entsorgt. Im Jahre 1871 sei die Gesellschaft aus der Klein, Schanzlin & Becker AG hervorgegangen. Heute zähle das Unternehmen mit einem Umsatz von 2,16 Milliarden DM zu den drei größten Pumpenherstellern der Welt.
Doch die beiden zurückliegenden Jahre seien für die Aktionäre alles andere als erbaulich gewesen. Das Geschäftsjahr 1999 habe die KSB AG mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern von minus 4,4 Millionen DM abgeschlossen. Mehr als 1000 der rund 12.500 Mitarbeiter habe der international tätige Konzern entlassen müssen. Steuererstattungen hätten dem Unternehmen für 1999 schließlich einen Jahresüberschuss von 3,9 Millionen DM beschert. Im Jahr davor seien jedoch noch stolze 42,9 Millionen DM erzielt worden.
Die Gründe für den Einbruch seien vielfältig gewesen. Für Projekte an Produktionsstandorten in Deutschland und Frankreich seien Rückstellungen in Höhe von 40 Millionen DM gebildet worden. Zusätzlich sei das Ergebnis durch die europaweite Einführung einer umfassenden Standardsoftware und die Umstellung der EDV-Anlagen auf das Jahr 2000 in Höhe von rund 30 Millionen DM belastet worden.
Hintergrund: im laufenden Geschäftsjahr dürften sich die Geschäfte bei KSB wieder deutlich beleben. Hohe Auftragseingänge aus 2000 (neun Prozent mehr als 1999) würden erst in diesem Jahr zur Auslieferung kommen. Auch die hohen Belastungen für die Einführung der Betriebssystems-Software von SAP würden in diesem Jahr kaum noch zu Buche schlagen. Diese Investitionen dürften erst recht nach Fertigstellung des SAP-Projekts im Laufe des Jahres 2001 Früchte tragen. Dann würden die Produkte der Walldorfer Software-Schmiede ihre volle Wirkung entfalten, die Kosten bei KSB würden weiter sinken, die Marktpräsenz steigen.
Der langfristige Chart auf Monatsbasis zeige nach einer längeren Bodenbildung nun erste ansteigende Tendenzen. Stochastik und der Trendfolger MACD hätten Kaufsignale geliefert. Doch Anleger würden deshalb nicht in Kaufpanik verfallen müssen. Die Papiere seien beileibe nichts für Zocker, die auf schnelle Gewinne aus seien. Langfristig agierende Investoren dürften mit den KSB-Vorzügen auf Sicht mehrerer Jahre jedoch viel Freude haben.
Trotz der jüngsten Kursgewinne sei das Unternehmen derzeit noch ein echtes Schnäppchen. Das Kurs-Gewinnverhältnis auf Basis der Schätzungen für 2002 liege bei etwa acht, das Kurs-Buchwertverhältnis bei 0,9. Extrem niedrig sei auch das Kurs-Umsatzverhältnis mit 0,16. Eine Dividendenrendite von 2,5 Prozent sei ebenfalls nicht zu verachten. Nach dem Kursverlust von mehr als 50 Prozent innerhalb der vergangenen 24 Monate erfülle das Unternehmen derzeit die wichtigsten antizyklischen Kaufkriterien der Analysten.
Im Gegensatz zu vielen High-Tech-Papieren würden sich die Aktien der KSB hervorragend für das Motto von Altmeister André Kostolany eignen: "Kaufen, Schlaftabletten nehmen und in ein paar Jahren nachsehen, was daraus geworden ist". Bereits seit geraumer Zeit hätten die Analysten die Anteilscheine des Pumpenherstellers auf ihrer antizyklischen Watchlist.
Dass sich Investments in Aktien, die auf den ersten Blick derart unspektakulär aussehen, durchaus in klingender Münze auszahlen würden, könne man an Hand ihres antizyklischen Musterdepots selbst überprüfen. Mit einer Rendite von annähernd 50 Prozent hätten die Experten im vergangenen schwierigen Börsenjahr die 2200 besten Aktienfonds der Welt fast ausnahmslos übertrumpfen können. Die KSB-Vorzüge würden an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt. Kapitaleinsatz wie immer begrenzen, kein Stopp-Loss, so die Analysten von „fnet.de Research“.
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