Julius Baer "reduce"
13.08.01 09:34
Hornblower Fischer
Die Analysten von Hornblower Fischer stufen Julius Baer (WKN 865625) mit "reduce" ein. "Still to early to play the stock", so der Originalkommentar der Analysten.
Nach einem außergewöhnlichen Jahr 2000, dass den Schweizer Privatbanken kräftige Wachstumsschübe bescherte, habe sich die Geschäftsentwicklung in der ersten Jahreshälfte angesichts rückläufiger Kapitalmärkte deutlich verschlechtert. Das am Freitag veröffentlichte Ergebnis von Julius Baer weise in diese Richtung. Die größte Schweizer Privatbank habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Gewinneinbruch von 45% auf 138 Mio. CHF verzeichnen müssen. Die Marktschwäche habe sich zwangsweise auch in einem geringeren Provisionsüberschuss niedergeschlagen. Diese Ertragskomponente habe sich um 15% auf 568 Mio. CHF ermäßigt.
Neben den Rückschlägen bei den umsatzabhängigen Ertragskomponenten habe sich ein Wertberichtigungsbedarf im Private Equity-Bereich in Höhe von 27 Mio. CHF negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Für das zweite Halbjahr habe Baer zudem weitere Wertberichtigungen in ähnlicher Höhe nicht ausgeschlossen. Leicht aufwärts sei es hingegen mit dem betreuten Kundenvermögen gegangen. Die Asset under Management hätten im Vergleich zum Vorjahr um 7,5% und per Ende 2000 um 3,4% gesteigert werden können. Einmal mehr habe sich das Private Banking als Hort der Stabilität erwiesen. Durch ein Nettozufluss von 2,4 Mrd. CHF habe sich das Kundenvermögen gegenüber dem 1. Halbjahr 2000 um 3,4% auf 78,1 Mrd. erhöht. Allerdings habe der Neuzufluss nicht den performanceabhängigen Wertrückgang von 3,0 Mrd. CHF ausgleichen können. Im Bereich Institutionelle Vermögensveraltung habe sich dagegen das betreute Kundenvermögen, bedingt durch Abflüsse bei den Anlagefonds, gegenüber Ende 2000 um 5,5% auf 51,8 Mrd. CHF verringert. Trotz eines rückläufigen Gewinns von fast 40% habe diese Division erneut den größten Gewinnbeitrag geleistet. Den stärksten Gewinneinbruch habe es im Brokerage-Bereich gegeben. Hier sei der Reingewinn um 79% auf knapp 10 Mio. CHF gesunken.
Obwohl im Aktienkurs die schwache Entwicklung bereits angemessen vorgezeichnet sei, schließen die Analysten von Hornblower Fischer einen weiteren Kursrückgang bis im Bereich von 4900 Euro nicht aus. Da die Analysten des Hornblower Fischer Researchteams zudem auf mittlere Sicht nicht mit einer grundlegenden Erholung der Aktienmärkte rechnen biete es sich an, Bestände weiter zu reduzieren. Das Rating lautet daher "reduce".
Nach einem außergewöhnlichen Jahr 2000, dass den Schweizer Privatbanken kräftige Wachstumsschübe bescherte, habe sich die Geschäftsentwicklung in der ersten Jahreshälfte angesichts rückläufiger Kapitalmärkte deutlich verschlechtert. Das am Freitag veröffentlichte Ergebnis von Julius Baer weise in diese Richtung. Die größte Schweizer Privatbank habe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Gewinneinbruch von 45% auf 138 Mio. CHF verzeichnen müssen. Die Marktschwäche habe sich zwangsweise auch in einem geringeren Provisionsüberschuss niedergeschlagen. Diese Ertragskomponente habe sich um 15% auf 568 Mio. CHF ermäßigt.
Neben den Rückschlägen bei den umsatzabhängigen Ertragskomponenten habe sich ein Wertberichtigungsbedarf im Private Equity-Bereich in Höhe von 27 Mio. CHF negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Für das zweite Halbjahr habe Baer zudem weitere Wertberichtigungen in ähnlicher Höhe nicht ausgeschlossen. Leicht aufwärts sei es hingegen mit dem betreuten Kundenvermögen gegangen. Die Asset under Management hätten im Vergleich zum Vorjahr um 7,5% und per Ende 2000 um 3,4% gesteigert werden können. Einmal mehr habe sich das Private Banking als Hort der Stabilität erwiesen. Durch ein Nettozufluss von 2,4 Mrd. CHF habe sich das Kundenvermögen gegenüber dem 1. Halbjahr 2000 um 3,4% auf 78,1 Mrd. erhöht. Allerdings habe der Neuzufluss nicht den performanceabhängigen Wertrückgang von 3,0 Mrd. CHF ausgleichen können. Im Bereich Institutionelle Vermögensveraltung habe sich dagegen das betreute Kundenvermögen, bedingt durch Abflüsse bei den Anlagefonds, gegenüber Ende 2000 um 5,5% auf 51,8 Mrd. CHF verringert. Trotz eines rückläufigen Gewinns von fast 40% habe diese Division erneut den größten Gewinnbeitrag geleistet. Den stärksten Gewinneinbruch habe es im Brokerage-Bereich gegeben. Hier sei der Reingewinn um 79% auf knapp 10 Mio. CHF gesunken.
Obwohl im Aktienkurs die schwache Entwicklung bereits angemessen vorgezeichnet sei, schließen die Analysten von Hornblower Fischer einen weiteren Kursrückgang bis im Bereich von 4900 Euro nicht aus. Da die Analysten des Hornblower Fischer Researchteams zudem auf mittlere Sicht nicht mit einer grundlegenden Erholung der Aktienmärkte rechnen biete es sich an, Bestände weiter zu reduzieren. Das Rating lautet daher "reduce".
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