Julius Bär kaufen
01.03.06 12:08
Bank Hofmann
Carla Barella, Analystin der Bank Hofmann, stuft die Aktie von Julius Bär (ISIN CH0012083017 / WKN A0EADQ) mit "kaufen" ein.
Mit der Übernahme der drei Privatbanken und des Asset Managers GAM von UBS im September 2005 sei Julius Bär in eine neue Liga aufgestiegen und sei zum größten reinen Schweizer Vermögensverwalter geworden. Mit rund 3.400 Mitarbeitern habe die neue Julius Bär AG per Ende 2005 ein Vermögen von 304 Mia. CHF verwaltet. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr habe die Gruppe einen operativen Ertrag von 1,5 Mia. CHF erzielt, was auf Pro-forma-Basis einer Zunahme von 18% entsprochen habe. Nach der Verbuchung von 138 Mio. CHF der insgesamt 225 Mio. CHF erwarteten Integrationskosten für die übernommenen Einheiten sowie CHF 49 Mio. Einmalkosten im IT-Bereich habe der Reingewinn bei 144,8 Mio. CHF (-30,3%) gelegen.
Im Kontrast zu den beiden Großbanken sei Julius Bär bisher in den wichtigsten Wachstumsmärkten, speziell Südostasien, kaum präsent gewesen. Infolgedessen habe die Bank unter einem stagnierenden Neugeldzufluss im Private-Banking-Geschäft gelitten. Während die Asset Management-Sparte 2005 einen Nettozufluss neuer Gelder in der Höhe von 19 Mia. CHF erzielt habe, habe der Privatkundenbereich einen Abfluss von 1,5 Mia. CHF aufgewiesen.
Die Integration der UBS-Einheiten bringe zwar Ertrags- und Kostensynergien - erwartet würden rund 150 Mio. CHF -, löse aber das Wachstumsproblem nicht. Das Management habe dagegen eine Reihe von Initiativen ergriffen, um die Position der Bank in etablierten Märkten zu stärken (beispielsweise die Eröffnung von vier On-Shore-Standorten in Deutschland) und um die Präsenz in den aufstrebenden Märkten Asiens, Lateinamerikas, Osteuropas und des Nahen Ostens auszubauen. Bis 2008 strebe Julius Bär einen Neugeldzufluss von jährlich 3% bis 5% an.
Zwar stelle der Integrationsprozess eine Herausforderung dar und sei mit zahlreichen Risiken verbunden (unter andrem der fusionsbedingte Weggang von Mitarbeitern und Kunden), allerdings verfüge Julius Bär mit den beiden in ihren jeweiligen Bereichen erfahrenen Divisionsleitern Alex Widmer (Private Banking) und David Solo (Asset Management) sowie mit einer Eigenkapitalrendite von 21,1% und einer Tier-1-Kapitalquote von 12,7% über eine solide Ausgangsbasis.
Mit einem KGV von 19,3 auf Basis des geschätzten Gewinns 2006 liege die Bewertung des Titels auf dem Durchschnittsniveau des Schweizer Sektors der Finanzdienstleister. Unterstützt von der Fantasie einer erfolgreichen Neupositionierung erwarte man eine im Vergleich zum Sektor überdurchschnittliche Kursentwicklung.
Infolgedessen bewerten die Analysten der Bank Hofmann die Aktie von Julius Bär neu mit dem Rating "kaufen".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit der Übernahme der drei Privatbanken und des Asset Managers GAM von UBS im September 2005 sei Julius Bär in eine neue Liga aufgestiegen und sei zum größten reinen Schweizer Vermögensverwalter geworden. Mit rund 3.400 Mitarbeitern habe die neue Julius Bär AG per Ende 2005 ein Vermögen von 304 Mia. CHF verwaltet. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr habe die Gruppe einen operativen Ertrag von 1,5 Mia. CHF erzielt, was auf Pro-forma-Basis einer Zunahme von 18% entsprochen habe. Nach der Verbuchung von 138 Mio. CHF der insgesamt 225 Mio. CHF erwarteten Integrationskosten für die übernommenen Einheiten sowie CHF 49 Mio. Einmalkosten im IT-Bereich habe der Reingewinn bei 144,8 Mio. CHF (-30,3%) gelegen.
Im Kontrast zu den beiden Großbanken sei Julius Bär bisher in den wichtigsten Wachstumsmärkten, speziell Südostasien, kaum präsent gewesen. Infolgedessen habe die Bank unter einem stagnierenden Neugeldzufluss im Private-Banking-Geschäft gelitten. Während die Asset Management-Sparte 2005 einen Nettozufluss neuer Gelder in der Höhe von 19 Mia. CHF erzielt habe, habe der Privatkundenbereich einen Abfluss von 1,5 Mia. CHF aufgewiesen.
Zwar stelle der Integrationsprozess eine Herausforderung dar und sei mit zahlreichen Risiken verbunden (unter andrem der fusionsbedingte Weggang von Mitarbeitern und Kunden), allerdings verfüge Julius Bär mit den beiden in ihren jeweiligen Bereichen erfahrenen Divisionsleitern Alex Widmer (Private Banking) und David Solo (Asset Management) sowie mit einer Eigenkapitalrendite von 21,1% und einer Tier-1-Kapitalquote von 12,7% über eine solide Ausgangsbasis.
Mit einem KGV von 19,3 auf Basis des geschätzten Gewinns 2006 liege die Bewertung des Titels auf dem Durchschnittsniveau des Schweizer Sektors der Finanzdienstleister. Unterstützt von der Fantasie einer erfolgreichen Neupositionierung erwarte man eine im Vergleich zum Sektor überdurchschnittliche Kursentwicklung.
Infolgedessen bewerten die Analysten der Bank Hofmann die Aktie von Julius Bär neu mit dem Rating "kaufen".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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