Julius Bär kaufen
28.09.01 13:59
Deutsche Bank
Die Analysten der Deutschen Bank haben ihre Empfehlung für Aktien der Schweizer Investmentbank Julius Bär Holding (WKN 865625) von marktkonform auf kaufen angehoben.
Die Ergebnisse des heurigen Jahres schauten schrecklich aus. Der geschätzte Gewinn werde gerade über 200 Mio. Schweizer Franken liegen, was ein Minus gegenüber letztem Jahr von -49% bedeute. Die gemanagten Anlagen hätten sich um 15% auf 120 Mrd. Schweizer Franken reduziert und der Neuzufluss an Geldern sei von 14% im Jahr 2000 auf nur 3,4% stark zurückgegangen. Die Analysten hätten bereits im Juni ihre Schätzungen und Empfehlung zurückgenommen. Seither habe sich das Klima rasch verschlechtert und die Ergebnisse des 1. Halbjahres seien mit einem Minus von -45% schlechter ausgefallen als erwartet. Auf Grund dessen habe man die Vorschauzahlen nochmals von -23% auf -41% nach untern revidiert.
Die, jetzt durchgeführte, 3. Reduktion der Gewinnschätzung von -41% auf -49% sei eine Folge der tragischen Ereignisse in New York, die zu einem starken Absinken von Kundenkonten und Marktaktivitäten geführt hätten.
Da die Profitabilität dieses Jahres wesentlich geschrumpft sei, sei aber das Kurs-Gewinn-Verhältnis nach Meinung der Analysten derzeit ein schlechter Wertmaßstab für Julius Bär. Besser sei es, das Vielfache des angelegten Vermögens, in Verbindung mit einer angenommenen, normalisierten Gewinnsituation, für die Bewertung heranzuziehen. Die Geschichte lehre, dass die derzeitige Krise wieder überwunden werde und die Investoren wieder bereit sein würden, einen vernünftigeren Wertmaßstab anzulegen.
Der Kurs im Vergleich zum verwalteten Vermögen habe seit 1987 in einer Bandbreite zwischen 2% und 6,5% geschwankt, weshalb die derzeit knapp über 2% einen sehr niedrigen Wert darstellen würden. Dies bestätige sich auch, wenn man von einer Einzelbewertung der Unternehmensteile ausgehe: Selbst im Falle einer relativ schlechten Entwicklung würde der Wert der Julius Bär Aktie bei 550 Schweizer Franken liegen. Gehe man hingegen von einer normalisierten Gewinnsituation aus, sollten nach Meinung der Analysten 650 Schweizer Franken erreichbar sein.
Aus diesem Grund empfehlen die Analysten der Deutschen Bank, Aktien von Julius Bär zu kaufen.
Die Ergebnisse des heurigen Jahres schauten schrecklich aus. Der geschätzte Gewinn werde gerade über 200 Mio. Schweizer Franken liegen, was ein Minus gegenüber letztem Jahr von -49% bedeute. Die gemanagten Anlagen hätten sich um 15% auf 120 Mrd. Schweizer Franken reduziert und der Neuzufluss an Geldern sei von 14% im Jahr 2000 auf nur 3,4% stark zurückgegangen. Die Analysten hätten bereits im Juni ihre Schätzungen und Empfehlung zurückgenommen. Seither habe sich das Klima rasch verschlechtert und die Ergebnisse des 1. Halbjahres seien mit einem Minus von -45% schlechter ausgefallen als erwartet. Auf Grund dessen habe man die Vorschauzahlen nochmals von -23% auf -41% nach untern revidiert.
Da die Profitabilität dieses Jahres wesentlich geschrumpft sei, sei aber das Kurs-Gewinn-Verhältnis nach Meinung der Analysten derzeit ein schlechter Wertmaßstab für Julius Bär. Besser sei es, das Vielfache des angelegten Vermögens, in Verbindung mit einer angenommenen, normalisierten Gewinnsituation, für die Bewertung heranzuziehen. Die Geschichte lehre, dass die derzeitige Krise wieder überwunden werde und die Investoren wieder bereit sein würden, einen vernünftigeren Wertmaßstab anzulegen.
Der Kurs im Vergleich zum verwalteten Vermögen habe seit 1987 in einer Bandbreite zwischen 2% und 6,5% geschwankt, weshalb die derzeit knapp über 2% einen sehr niedrigen Wert darstellen würden. Dies bestätige sich auch, wenn man von einer Einzelbewertung der Unternehmensteile ausgehe: Selbst im Falle einer relativ schlechten Entwicklung würde der Wert der Julius Bär Aktie bei 550 Schweizer Franken liegen. Gehe man hingegen von einer normalisierten Gewinnsituation aus, sollten nach Meinung der Analysten 650 Schweizer Franken erreichbar sein.
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