Julius Bär Rating in Überprüfung
06.02.09 13:42
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Wie Tobias Brütsch, Analyst von Vontobel Research, in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" berichtet, werden das Rating und das Kursziel für die Julius Bär-Aktie (ISIN CH0029758650 / WKN A0MQFZ) überprüft.
Julius Bär habe 2008 einen Reingewinn (unter Ausklammerung von Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Integrations- und Restrukturierungskosten und finanziellen Sonderfaktoren) von CHF 661 Mio. erzielt (-25%) und damit der Analysten-Prognose von CHF 653 Mio. entsprochen. Der Gesamtertrag habe ihren Erwartungen entsprochen (CHF 2.939 Mio., VontE 2.979 Mio.), ebenso der Geschäftsaufwand (CHF 1.857 Mio., VontE: CHF 1.900 Mio.). Das verwaltete Vermögen (AuM) habe CHF 275 Mrd. betragen (VontE: CHF 309 Mrd., Konsens: CHF 319 Mrd.) und sei damit deutlicher als erwartet zurückgegangen. Der Nettoneugeldzufluss sei mit -5 Mrd. enttäuschend ausgefallen (VontE: CHF 4,0 Mrd., Konsens: 7,5 Mrd.).
Auf Divisionsebene habe das Private Banking einen Vorsteuergewinn von CHF 629 Mio. (-10,3%) beigesteuert und somit weniger Schwierigkeiten als das Asset Management gehabt (Vorsteuergewinn: CHF 526,5 Mio., -32,5%). Im Asset Management sei das verwaltete Vermögen mit einem Rückgang um 96,1% von CHF 211,7 Mrd. auf CHF 115,6 Mrd. zudem stärker als im Private Banking gesunken (Nettoneugeldabfluss von CHF 27,2 Mrd., negative Währungs- und Markteffekte: CHF 69 Mrd.). In der Bank Julius Bär sei das verwaltete Gesamtvermögen auf CHF 159 Mrd. (-34,4%) zurückgegangen, obwohl hohe Zuflüsse von CHF 21,8 Mrd. verzeichnet worden seien.
Im Private Banking habe Julius Bär 69 neue CRMs eingestellt (Gesamt: 619). Julius Bär habe die Struktur seines Spartenreportings und folglich auch seine Ziele angepasst. Die neuen Ziele der Bank Julius Bär seien: Nettoneugeldwachstum von 7% (bisher: 6%), Aufwandsrentabilität von 60% (unverändert) und Vorsteuermarge von 37 BP (bisher: 42 BP). Im Asset Management sei das Bruttomargenziel für 2011 um 75 BP gesenkt worden und die Ziel-Aufwandsrentabilität bleibe bei 55%. Julius Bär bestätige die Dividende von CHF 0,50 je Aktie und werde sein Aktienrückkaufprogramm fortsetzen.
Insgesamt sei das AuM-Volumen enttäuschend, doch die Kostensenkungen, die Nettoneugeldzuflüsse im Privatkundengeschäft und die Kernkapitalquote seien positiv und ermutigend. Julius Baer werde derzeit mit einer P/B-Ratio 2010e von rund 1,0 gehandelt und habe eine hohe Eigenkapitalrendite von 24%.
Aufgrund der niedrigen AuM-Zahlen werden die Analysten von Vontobel Research ihre Schätzungen um 10 bis 20% nach unten korrigieren und ihr Kursziel und "buy"-Rating für die Julius Bär-Aktie überprüfen. (Analyse vom 06.02.2009) (06.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Julius Bär habe 2008 einen Reingewinn (unter Ausklammerung von Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Integrations- und Restrukturierungskosten und finanziellen Sonderfaktoren) von CHF 661 Mio. erzielt (-25%) und damit der Analysten-Prognose von CHF 653 Mio. entsprochen. Der Gesamtertrag habe ihren Erwartungen entsprochen (CHF 2.939 Mio., VontE 2.979 Mio.), ebenso der Geschäftsaufwand (CHF 1.857 Mio., VontE: CHF 1.900 Mio.). Das verwaltete Vermögen (AuM) habe CHF 275 Mrd. betragen (VontE: CHF 309 Mrd., Konsens: CHF 319 Mrd.) und sei damit deutlicher als erwartet zurückgegangen. Der Nettoneugeldzufluss sei mit -5 Mrd. enttäuschend ausgefallen (VontE: CHF 4,0 Mrd., Konsens: 7,5 Mrd.).
Auf Divisionsebene habe das Private Banking einen Vorsteuergewinn von CHF 629 Mio. (-10,3%) beigesteuert und somit weniger Schwierigkeiten als das Asset Management gehabt (Vorsteuergewinn: CHF 526,5 Mio., -32,5%). Im Asset Management sei das verwaltete Vermögen mit einem Rückgang um 96,1% von CHF 211,7 Mrd. auf CHF 115,6 Mrd. zudem stärker als im Private Banking gesunken (Nettoneugeldabfluss von CHF 27,2 Mrd., negative Währungs- und Markteffekte: CHF 69 Mrd.). In der Bank Julius Bär sei das verwaltete Gesamtvermögen auf CHF 159 Mrd. (-34,4%) zurückgegangen, obwohl hohe Zuflüsse von CHF 21,8 Mrd. verzeichnet worden seien.
Insgesamt sei das AuM-Volumen enttäuschend, doch die Kostensenkungen, die Nettoneugeldzuflüsse im Privatkundengeschäft und die Kernkapitalquote seien positiv und ermutigend. Julius Baer werde derzeit mit einer P/B-Ratio 2010e von rund 1,0 gehandelt und habe eine hohe Eigenkapitalrendite von 24%.
Aufgrund der niedrigen AuM-Zahlen werden die Analysten von Vontobel Research ihre Schätzungen um 10 bis 20% nach unten korrigieren und ihr Kursziel und "buy"-Rating für die Julius Bär-Aktie überprüfen. (Analyse vom 06.02.2009) (06.02.2009/ac/a/a)
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Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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