Internationale Anleihen belastet
30.01.04 13:50
WGZ-Bank
Die Erwartung auf eine früher als bisher angenommene Erhöhung des Zinsniveaus in den USA haben in der zweiten Wochenhälfte die Anleihemärkte belastet, so die Analysten der WGZ-Bank.
Auch die Emerging Markets seien hiervon nicht ausgenommen worden. Der EMBI-Global Index für Euro-Anleihen habe sich von 173 auf 182 Basispunkte ausgeweitet. Das Direktorium des Internationale Währungsfonds habe die erste Überwachung des Kreditprogramms für Argentinien abschließend genehmigt. Das Land erhalte damit die Berechtigung, sich eine Tranche über knapp 360 Mio. US-Dollar auszahlen zu lassen. Im Vorfeld die IWF Entscheidung seien Stimmen zu hören gewesen, der Währungsfonds solle die Freigabe der Mittel enger an die Bedingung eines für private Gläubiger verträglicheren Umschuldungsangebotes knüpfen.
Erwartungsgemäß habe das Direktorium der Überwachung dennoch zugestimmt, Argentinien jedoch aufgefordert, eine fruchtbarere und konziliantere Haltung gegenüber den privaten Gläubigern einzunehmen. Mexiko habe in dieser Woche mit positiven Wirtschaftsdaten aufgewartet: Die Dezember-Exporte seien im Jahresvergleich um 11,2% gestiegen und der Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität habe im Vergleich zum Vormonat um 2,1% angezogen. Damit würden sich die Anzeichen mehren, dass Mexiko allmählich von der sich erholenden US-Konjunktur profitiere. Der Peso habe sich zum Wochenbeginn noch recht stark gezeigt, zum Ende der Woche aber mit der Vermutung auf höhere US-Zinsen nachgegeben.
Auch die Emerging Markets seien hiervon nicht ausgenommen worden. Der EMBI-Global Index für Euro-Anleihen habe sich von 173 auf 182 Basispunkte ausgeweitet. Das Direktorium des Internationale Währungsfonds habe die erste Überwachung des Kreditprogramms für Argentinien abschließend genehmigt. Das Land erhalte damit die Berechtigung, sich eine Tranche über knapp 360 Mio. US-Dollar auszahlen zu lassen. Im Vorfeld die IWF Entscheidung seien Stimmen zu hören gewesen, der Währungsfonds solle die Freigabe der Mittel enger an die Bedingung eines für private Gläubiger verträglicheren Umschuldungsangebotes knüpfen.
Erwartungsgemäß habe das Direktorium der Überwachung dennoch zugestimmt, Argentinien jedoch aufgefordert, eine fruchtbarere und konziliantere Haltung gegenüber den privaten Gläubigern einzunehmen. Mexiko habe in dieser Woche mit positiven Wirtschaftsdaten aufgewartet: Die Dezember-Exporte seien im Jahresvergleich um 11,2% gestiegen und der Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität habe im Vergleich zum Vormonat um 2,1% angezogen. Damit würden sich die Anzeichen mehren, dass Mexiko allmählich von der sich erholenden US-Konjunktur profitiere. Der Peso habe sich zum Wochenbeginn noch recht stark gezeigt, zum Ende der Woche aber mit der Vermutung auf höhere US-Zinsen nachgegeben.
