Internationale Aktien verbessert
05.12.02 13:12
Kreissparkasse Pinneberg
Ein erfreulicher Börsenmonat November liegt hinter uns, so die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg.
Über 6% hätten DAX und Dow zugelegt, die zuvor arg gebeutelten Finanz- und Technologietitel hätten dies sogar weit übertroffen. Von einer Trendwende möge aber niemand reden. Zurecht, denn eine wirtschaftliche Wende sei nicht in Sicht, dennoch: Die konjunkturellen Daten in den USA hätten zuletzt eine wieder freundlichere Verfassung signalisiert. In erster Linie aber resultierten die Kurszuwächse aus dem Gewöhnungseffekt an die Belastungsfaktoren und einem erstaunlich guten dritten Quartal, dem allerdings ein unterdurchschnittliches viertes folgen könnte.
So zeichne sich ein erträglicher Jahresschluss ab - in den nächsten Wochen rechne man auf breiter Front mit freundlichen Kursen. Die größten Verkaufswellen seien bereits abgearbeitet, aggressive Untergewichtungen dürften zum Jahresultimo abgebaut werden und auch die Charttechnik habe sich kurzfristig verbessert. Dennoch zeigten sich die großen Vermögensverwalter weiter zurückhaltend und zögerten auf den vermeintlich schon fahrenden Zug aufzuspringen. Für eine breitere Streuung fehle wohl der Mut. Nach wie vor halte sich laut firstfive die Quote der gehaltenen Liquidität sogar bei den besonders risikobereit gemanagten Portfolios auf historisch hohem Niveau.
Wer also den Mut aufbringe und zu einer flexiblen Aufstockung bereit sei, könnte so manchen Etablierten alt aussehen lassen. Aber Vorsicht, schon bald könnten weitere schwere Monate folgen. Zu viel hänge derzeit an den amerikanischen Verbrauchern, die den fünften Monat in Folge Mittel aus Aktienfonds abgezogen seien. Noch signalisiere kein Indikator ein Anziehen der Ausrüstungsinvestitionen und damit ein zweites Standbein für eine Erholung. So sehr man den Sparkurs vieler Unternehmen auch begrüße, nachhaltiges Wachstum ergebe sich daraus nicht.
Man befinde sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Phase der Bodenbildung, was sorgsam ausgewählte Investments naturgemäß attraktiv mache. Dennoch sollte für den Fall eines erneuten Rückschlages oder auch nur einer ausgeprägten Seitwärtsbewegung ein Fokus auf andere Investitionen gerichtet werden. Einige Märkte seien durch die Erholung bereits wieder teuer geworden. Zwar sei die relative Attraktivität der Bonds gering, aber KGV´s von über 20 seien in dem derzeitigen Umfeld nicht die Einladung zu einer marktbreiten Übergewichtung von Aktien.
Wer die Fortsetzung der Bärenmarktrallye noch nutzen möchte, sollte weiter auf Branchen mit hohen Betas setzen, aber das Spiel nicht zu weit treiben. Risikokontrolle sei laut Asset Management Investment Services (AMIS) derzeit der entscheidende Faktor bei der Anlageentscheidung Institutioneller. Hoffentlich vergäßen nicht alle den Faktor Performance.
Über 6% hätten DAX und Dow zugelegt, die zuvor arg gebeutelten Finanz- und Technologietitel hätten dies sogar weit übertroffen. Von einer Trendwende möge aber niemand reden. Zurecht, denn eine wirtschaftliche Wende sei nicht in Sicht, dennoch: Die konjunkturellen Daten in den USA hätten zuletzt eine wieder freundlichere Verfassung signalisiert. In erster Linie aber resultierten die Kurszuwächse aus dem Gewöhnungseffekt an die Belastungsfaktoren und einem erstaunlich guten dritten Quartal, dem allerdings ein unterdurchschnittliches viertes folgen könnte.
Wer also den Mut aufbringe und zu einer flexiblen Aufstockung bereit sei, könnte so manchen Etablierten alt aussehen lassen. Aber Vorsicht, schon bald könnten weitere schwere Monate folgen. Zu viel hänge derzeit an den amerikanischen Verbrauchern, die den fünften Monat in Folge Mittel aus Aktienfonds abgezogen seien. Noch signalisiere kein Indikator ein Anziehen der Ausrüstungsinvestitionen und damit ein zweites Standbein für eine Erholung. So sehr man den Sparkurs vieler Unternehmen auch begrüße, nachhaltiges Wachstum ergebe sich daraus nicht.
Man befinde sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Phase der Bodenbildung, was sorgsam ausgewählte Investments naturgemäß attraktiv mache. Dennoch sollte für den Fall eines erneuten Rückschlages oder auch nur einer ausgeprägten Seitwärtsbewegung ein Fokus auf andere Investitionen gerichtet werden. Einige Märkte seien durch die Erholung bereits wieder teuer geworden. Zwar sei die relative Attraktivität der Bonds gering, aber KGV´s von über 20 seien in dem derzeitigen Umfeld nicht die Einladung zu einer marktbreiten Übergewichtung von Aktien.
Wer die Fortsetzung der Bärenmarktrallye noch nutzen möchte, sollte weiter auf Branchen mit hohen Betas setzen, aber das Spiel nicht zu weit treiben. Risikokontrolle sei laut Asset Management Investment Services (AMIS) derzeit der entscheidende Faktor bei der Anlageentscheidung Institutioneller. Hoffentlich vergäßen nicht alle den Faktor Performance.
