Int. Rentenmärkte ruhig erwartet
11.04.06 15:18
Conrad Hinrich Donner Bank
Die internationalen Rentenmärkte sollten im weiteren Jahresverlauf in relativ ruhigem Fahrwasser bleiben, so die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank.
So würden die Analysten für die Zehnjahresrenditen in Euroland und in den USA keine deutliche Erholung erwarten. Die erwartete Wachstumsabschwächung in den USA sowie rückläufige Inflationsraten sollten wenig Potenzial für höhere Renditen geben. Andererseits sei aber auch nicht mit einem nennenswerten Renditerückgang zu rechnen. So befänden sich die 10-Jahresrenditen unter Berücksichtigung der aktuellen Fundamentaldaten wie Konjunktur, Inflation und Geldpolitik ohnehin schon auf einem sehr niedrigen Niveau.
Die amerikanische Notenbank (FED) habe wie erwartet die Leitzinsen im März um weitere 0,25% auf nunmehr 4,75% erhöht. Dies sei die 15. Erhöhung der Leitzinsen seit Beginn des Zinserhöhungszyklus im Sommer 2004 gewesen. Aus Sicht der Analysten spreche einiges dafür, dass die Zinserhöhungspolitik der FED kurz vor dem Ende stehe. Konjunkturelle Frühindikatoren und die jüngsten relativ günstigen Daten zur Inflationsentwicklung würden darauf hindeuten, dass sich die US-Konjunktur leicht abschwächen werde.
So würden die Analysten für die Zehnjahresrenditen in Euroland und in den USA keine deutliche Erholung erwarten. Die erwartete Wachstumsabschwächung in den USA sowie rückläufige Inflationsraten sollten wenig Potenzial für höhere Renditen geben. Andererseits sei aber auch nicht mit einem nennenswerten Renditerückgang zu rechnen. So befänden sich die 10-Jahresrenditen unter Berücksichtigung der aktuellen Fundamentaldaten wie Konjunktur, Inflation und Geldpolitik ohnehin schon auf einem sehr niedrigen Niveau.
Die amerikanische Notenbank (FED) habe wie erwartet die Leitzinsen im März um weitere 0,25% auf nunmehr 4,75% erhöht. Dies sei die 15. Erhöhung der Leitzinsen seit Beginn des Zinserhöhungszyklus im Sommer 2004 gewesen. Aus Sicht der Analysten spreche einiges dafür, dass die Zinserhöhungspolitik der FED kurz vor dem Ende stehe. Konjunkturelle Frühindikatoren und die jüngsten relativ günstigen Daten zur Inflationsentwicklung würden darauf hindeuten, dass sich die US-Konjunktur leicht abschwächen werde.
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