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Sa, 18. April 2026, 9:49 Uhr

Int. Börsen auf Talfahrt


23.08.01 14:51
LB Schleswig-Holstein

Die Berg- und Talfahrt an den internationalen Aktienmärkten geht scheinbar unaufhaltsam weiter, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.

Als bestes Beispiel sei hierfür der vergangene Dienstag genannt, an dem der DAX sich nach starken anfänglichen Verlusten zwischen 5.140 und 5.320 Punkten bewegt habe. Nach einem Vortagesschluss von 5.220 Punkten habe der Index also zwischen Kursverlusten von rund 1,5% und Gewinnen von rund 1,9% notiert. Als Auslöser für diese großen Schwankungen seien die nach wie vor vorherrschenden Sorgen um die konjunkturelle Verfassung vor allem in den USA zu nennen.

Um hier neue Impulse zu geben, habe die amerikanische Notenbank Fed um Alan Greenspan in der Berichtswoche bereits zum siebten Mal in diesem Jahr die Leitzinsen um weitere 0,25% auf aktuell 3,50% gesenkt. Der Ausblick, den die Notenbänker für die amerikanische Konjunktur gäben, falle dieser Maßnahme entsprechend düster aus. Offenbar hätten die bislang erfolgten Zinssenkungsmaßnahmen noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht und die Wirtschaft nicht nachhaltig ankurbeln können. Es sei daher noch nicht davon auszugehen, dass der Zinssenkungszyklus in den USA bereits am Ende sei.

Neues Vertrauen an den deutschen und europäischen Aktienmärkten habe der besser als erwartet ausgefallene IFO-Geschäftsklimaindex wecken können. Dieser Wert sei auch hauptverantwortlich für den einsetzenden Aufschwung bei den Notierungen. Der Index habe zum ersten Mal seit fünf Monaten eine aufsteigende Tendenz gezeigt und spiegele somit das aufkommende Unternehmervertrauen in die Wirtschaft wider.

Von einer Trendwende in diesem Zusammenhang zu sprechen, halte man jedoch für verfrüht. Erst, wenn in den nächsten zwei bis drei Monaten weiter steigende Werte zu verzeichnen sein würden, könne man von einer dauerhaft positiven Einschätzung der wirtschaftlichen Lage seitens der Unternehmen sprechen.





 
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