Int. Börsen auf Talfahrt
22.02.01 00:00
LB Schleswig-Holstein
Neue Konjunkturzahlen in den USA und Europa hätten in der abgelaufenen Woche den Himmel über den internationalen Aktienbörsen verdunkelt, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.
Weitere negative Aussagen zum Verlauf des ersten Halbjahres 2001 von diversen Unternehmen hätten ihr Übriges getan, die Investoren zu verunsichern. Sowohl die amerikanischen Produzenten- als auch die Verbraucherpreise hätten eine deutlich höhere Steigerung gegenüber dem Vormonat aufgewiesen als von Beobachtern erwartet. Obwohl ein Großteil der Steigerung auf die angestiegenen Energiepreise zurückzuführen sei, sei bei vielen Anlegern Zweifel an möglichen weiteren Zinssenkungen durch die US-Notenbank aufgekommen.
Nach Ansicht vieler Marktteilnehmer stecke die Fed jetzt in der Zwickmühle zwischen schwächelnder Konjunktur und steigender Inflationsgefahr. Die Experten der Landesbank Schleswig-Holstein sähen die Situation noch nicht ganz so dramatisch. Es sei erst einmal abzuwarten, inwiefern sich die Zahlen in Amerika in den kommenden Perioden bestätigten, oder ob es sich um einmalige "Ausrutscher" aufgrund des starken Winters handele. Trotzdem sollte der Anleger in der momentanen Situation Neuanlagen nur in ausgewählten Titeln tätigen. Der Schwerpunkt sollte hier auf große Titel gelegt werden, die bereits wieder niedrige Bewertungsniveaus erreicht hätten.
Weitere negative Aussagen zum Verlauf des ersten Halbjahres 2001 von diversen Unternehmen hätten ihr Übriges getan, die Investoren zu verunsichern. Sowohl die amerikanischen Produzenten- als auch die Verbraucherpreise hätten eine deutlich höhere Steigerung gegenüber dem Vormonat aufgewiesen als von Beobachtern erwartet. Obwohl ein Großteil der Steigerung auf die angestiegenen Energiepreise zurückzuführen sei, sei bei vielen Anlegern Zweifel an möglichen weiteren Zinssenkungen durch die US-Notenbank aufgekommen.
Nach Ansicht vieler Marktteilnehmer stecke die Fed jetzt in der Zwickmühle zwischen schwächelnder Konjunktur und steigender Inflationsgefahr. Die Experten der Landesbank Schleswig-Holstein sähen die Situation noch nicht ganz so dramatisch. Es sei erst einmal abzuwarten, inwiefern sich die Zahlen in Amerika in den kommenden Perioden bestätigten, oder ob es sich um einmalige "Ausrutscher" aufgrund des starken Winters handele. Trotzdem sollte der Anleger in der momentanen Situation Neuanlagen nur in ausgewählten Titeln tätigen. Der Schwerpunkt sollte hier auf große Titel gelegt werden, die bereits wieder niedrige Bewertungsniveaus erreicht hätten.
