Infineon reduzieren
26.06.03 14:04
Falkenbrief
Die Experten vom "Falkenbrief" empfehlen die Aktie von Infineon zu reduzieren.
Die Infineon Technologies AG entwerfe, entwickle, fertige und vermarkte eine breite Palette von Halbleiterprodukten und kompletten Systemlösungen für ausgewählte Anwendungsbereiche. Das Unternehmen habe seine Geschäftstätigkeit in vier Kernbereiche untergliedert. Davon seien drei anwendungsspezifisch, und zwar die Sparten Mobile Kommunikation, drahtgebundene Kommunikation sowie Automobil- und Industrieelektronik.
Der vierte Bereich Speicherprodukte werde als produktspezifisch bezeichnet. Ein kleineres Geschäftsfeld würden Sicherheits- und Chipkarten-ICs (IC=Integrated Circuit bzw. Integrierter Schaltkreis) repräsentieren. Darüber hinaus sei Infineon an einem Joint Venture mit OSRAM beteiligt, das Opto-Geräte für Lichtanwendungen herstelle.
Im zweiten Quartal 02/03 habe Infineon Umsatzerlöse in Höhe von 1,48 Mrd. Euro erzielen können. Dabei seien die Umsatzerlöse in den Segmenten drahtgebundene Kommunikation, Automobil- und Industrieelektronik und Speicherprodukte gestiegen. Im Segment Sichere Mobile Lösungen habe dagegen ein Rückgang von 9 Prozent ausgewiesen werden können. Im Gegensatz zum Gesamtumsatz habe bei den Ergebniszahlen ein Rückgang hingenommen werden müssen. Das EBIT habe bei -0,2 Mrd. Euro und das Nettoergebnis bei -0,3 Mrd. Euro gelegen.
Verantwortlich für das negative EBIT seien dabei unter anderem Sondereffekte in Höhe von 82,0 Mio. Euro (kumuliert) gewesen. Des weiteren habe Infineon am 10.06.2003 bekannt gegeben, das in Zusammenarbeit mit der IBM Corp. die bislang fortschrittlichste MRAM-Technologie habe entwickelt werden können, bei der magnetische Speicherelemente in einen leistungsfähigen Logik-Prozess integriert worden seien.
Die Speichertechnologie könnte zur beschleunigten Markteinführung von MRAMs beitragen. Ihr werde das Potenzial eingeräumt, bereits ab 2005 einige der bisherigen Speichertechnologien zu ersetzen. Mit MRAMs seien Computer vorstellbar, die auf Knopfdruck sofort betriebsbereit seien und sich schnell wie eine Lampe an- und ausschalten lassen würden.
Schwierig gestalte sich nach wie vor das Marktumfeld in der Halbleiterbranche. Eine nachhaltige Erholung sei noch nicht in Sicht und dürfte frühestens im vierten Quartal 2003 einsetzen. Nach dem starken Kursanstieg der letzten Wochen auf 9 Euro sehe man für die Aktie von Infineon keine Kursphantasie mehr und halte die Aktie für überbewertet.
Daher stufen die Experten vom "Falkenbrief" Infineon mit Rating "reduzieren" ein.
Die Infineon Technologies AG entwerfe, entwickle, fertige und vermarkte eine breite Palette von Halbleiterprodukten und kompletten Systemlösungen für ausgewählte Anwendungsbereiche. Das Unternehmen habe seine Geschäftstätigkeit in vier Kernbereiche untergliedert. Davon seien drei anwendungsspezifisch, und zwar die Sparten Mobile Kommunikation, drahtgebundene Kommunikation sowie Automobil- und Industrieelektronik.
Der vierte Bereich Speicherprodukte werde als produktspezifisch bezeichnet. Ein kleineres Geschäftsfeld würden Sicherheits- und Chipkarten-ICs (IC=Integrated Circuit bzw. Integrierter Schaltkreis) repräsentieren. Darüber hinaus sei Infineon an einem Joint Venture mit OSRAM beteiligt, das Opto-Geräte für Lichtanwendungen herstelle.
Verantwortlich für das negative EBIT seien dabei unter anderem Sondereffekte in Höhe von 82,0 Mio. Euro (kumuliert) gewesen. Des weiteren habe Infineon am 10.06.2003 bekannt gegeben, das in Zusammenarbeit mit der IBM Corp. die bislang fortschrittlichste MRAM-Technologie habe entwickelt werden können, bei der magnetische Speicherelemente in einen leistungsfähigen Logik-Prozess integriert worden seien.
Die Speichertechnologie könnte zur beschleunigten Markteinführung von MRAMs beitragen. Ihr werde das Potenzial eingeräumt, bereits ab 2005 einige der bisherigen Speichertechnologien zu ersetzen. Mit MRAMs seien Computer vorstellbar, die auf Knopfdruck sofort betriebsbereit seien und sich schnell wie eine Lampe an- und ausschalten lassen würden.
Schwierig gestalte sich nach wie vor das Marktumfeld in der Halbleiterbranche. Eine nachhaltige Erholung sei noch nicht in Sicht und dürfte frühestens im vierten Quartal 2003 einsetzen. Nach dem starken Kursanstieg der letzten Wochen auf 9 Euro sehe man für die Aktie von Infineon keine Kursphantasie mehr und halte die Aktie für überbewertet.
Daher stufen die Experten vom "Falkenbrief" Infineon mit Rating "reduzieren" ein.
Werte im Artikel
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