Infineon reduzieren
15.11.00 00:00
Bank Julius Bär
Nach Ansicht der Analysten von Julius Bär, sei es noch zu früh, um nach der Taktik „bei schlechten Nachrichten kaufen“ Aktien von Infineon (WKN 623100) zu erwerben.
Die wenig begeisternden Aussichten auf das kommende Jahr seitens Infineon würden die Einschätzung von Julius Bär voll bestätigen. Das Unternehmen erwarte, daß die Preissituation für DRAMs bis zum Ende des 1. Quartals 2001 schlecht bleiben werde. Der Lagerabbau vieler Unternehmen und das schwache Nachfragewachstum nach Personal Computern seien nicht günstig für den üblichen Preisschub in der Weihnachtssaison.
Infineon habe am 7. November eine Geschäftswarnung veröffentlicht und damit die Sorgen bei Julius Bär verstärkt, der Gewinn könne im laufenden Quartal wegschmelzen. Da das DRAM-Geschäft im 4. Geschäftsquartal (per 30.9.2000) für 80 % des Gewinns vor Zinsen und Steuern verantwortlich gewesen sei, rechnen die Analysten von Julius Bär mit einem Gewinneinbruch um 48 % im laufenden Quartal.
Das Risiko, daß das Unternehmen in Zukunft völlig die roten Zahlen schlittern könnte, spräche gegen einen Kauf auf Grund der schlechten Nachrichten und des jüngsten Kursverfalls. Die Analysten von Julius Bär bleiben bei ihrer Empfehlung, den Aktienbestand an Infineon Aktien zu reduzieren.
Die wenig begeisternden Aussichten auf das kommende Jahr seitens Infineon würden die Einschätzung von Julius Bär voll bestätigen. Das Unternehmen erwarte, daß die Preissituation für DRAMs bis zum Ende des 1. Quartals 2001 schlecht bleiben werde. Der Lagerabbau vieler Unternehmen und das schwache Nachfragewachstum nach Personal Computern seien nicht günstig für den üblichen Preisschub in der Weihnachtssaison.
Infineon habe am 7. November eine Geschäftswarnung veröffentlicht und damit die Sorgen bei Julius Bär verstärkt, der Gewinn könne im laufenden Quartal wegschmelzen. Da das DRAM-Geschäft im 4. Geschäftsquartal (per 30.9.2000) für 80 % des Gewinns vor Zinsen und Steuern verantwortlich gewesen sei, rechnen die Analysten von Julius Bär mit einem Gewinneinbruch um 48 % im laufenden Quartal.
Das Risiko, daß das Unternehmen in Zukunft völlig die roten Zahlen schlittern könnte, spräche gegen einen Kauf auf Grund der schlechten Nachrichten und des jüngsten Kursverfalls. Die Analysten von Julius Bär bleiben bei ihrer Empfehlung, den Aktienbestand an Infineon Aktien zu reduzieren.
Werte im Artikel
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