Ifo-Index übertrifft höchsten Stand
31.10.03 12:15
Frankfurter Sparkasse
Die gegenwärtige wirtschaftliche Situation scheint sich in Deutschland etwas zu bessern, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Der Ifo-Teilindex für die gegenwärtige Lage sei auf 81,1 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit August 2001 gestiegen. Erwartet worden seien 79,7 Zähler. Der Gesamtindex sei zum sechsten Mal in Folge auf 94,2 Punkte gestiegen. Bisher sei für den Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex die Erwartungskomponente überproportional verantwortlich gewesen, so dass von einer "Erwartungsblase" habe gesprochen werden können. Mit den Daten vom Oktober ergebe sich erstmals seit Mitte 1999 eine signifikante Verbesserung der aktuellen Stimmungslage bei den Unternehmen, so dass die jetzige Situation etwas freundlicher aussehe als im letzten Jahr. Eine ähnliche Konstellation habe sich bei Bekanntgabe des US-Verbrauchervertrauens des Conference Board ergeben.
Die FED habe wie erwartet die Leitzinsen bei 1,0 Prozent belassen. Größeres Interesse sei ohnehin dem anschließenden Statement entgegengebracht worden. Die Marktteilnehmer hätten sich davon Hinweise über die Dauer dieser historisch niedrigen Leitzinsphase erhofften. In der Verlautbarung seien wieder die Passus enthalten gewesen, dass das aktuell niedrige Niveau eine "beträchtliche Zeit" beibehalten werden könne und die Gefahr eines "unerwünschten Rückgangs" der Inflation bestehe.
Vor dem Sommer 2004 sei also nicht mit Erhöhungen jenseits des Atlantiks und damit auch nicht in Euroland zu rechnen. Einige Volkswirte würden sogar vor der Präsidentenwahl in den USA keine geldpolitischen Maßnahmen mehr erwarten. Bei den langfristigen Renditen dürfte es in diesem Zeitraum allerdings zu Erhöhungen kommen, sofern der US-Dollar nicht sehr stark gegenüber dem Euro abwerte. Ein Engagement in Rentenwerte mit 2 bis 4 Jahren Restlaufzeit erscheine vor diesem Hintergrund nach wie vor am sinnvollsten.
Der Ifo-Teilindex für die gegenwärtige Lage sei auf 81,1 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit August 2001 gestiegen. Erwartet worden seien 79,7 Zähler. Der Gesamtindex sei zum sechsten Mal in Folge auf 94,2 Punkte gestiegen. Bisher sei für den Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex die Erwartungskomponente überproportional verantwortlich gewesen, so dass von einer "Erwartungsblase" habe gesprochen werden können. Mit den Daten vom Oktober ergebe sich erstmals seit Mitte 1999 eine signifikante Verbesserung der aktuellen Stimmungslage bei den Unternehmen, so dass die jetzige Situation etwas freundlicher aussehe als im letzten Jahr. Eine ähnliche Konstellation habe sich bei Bekanntgabe des US-Verbrauchervertrauens des Conference Board ergeben.
Die FED habe wie erwartet die Leitzinsen bei 1,0 Prozent belassen. Größeres Interesse sei ohnehin dem anschließenden Statement entgegengebracht worden. Die Marktteilnehmer hätten sich davon Hinweise über die Dauer dieser historisch niedrigen Leitzinsphase erhofften. In der Verlautbarung seien wieder die Passus enthalten gewesen, dass das aktuell niedrige Niveau eine "beträchtliche Zeit" beibehalten werden könne und die Gefahr eines "unerwünschten Rückgangs" der Inflation bestehe.
Vor dem Sommer 2004 sei also nicht mit Erhöhungen jenseits des Atlantiks und damit auch nicht in Euroland zu rechnen. Einige Volkswirte würden sogar vor der Präsidentenwahl in den USA keine geldpolitischen Maßnahmen mehr erwarten. Bei den langfristigen Renditen dürfte es in diesem Zeitraum allerdings zu Erhöhungen kommen, sofern der US-Dollar nicht sehr stark gegenüber dem Euro abwerte. Ein Engagement in Rentenwerte mit 2 bis 4 Jahren Restlaufzeit erscheine vor diesem Hintergrund nach wie vor am sinnvollsten.
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