Ifo-Geschäftsklima-Index schwächer
20.12.02 11:10
Frankfurter Sparkasse
Der Ifo-Geschäftsklima-Index hat sich auch im Dezember abgeschwächt, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Er sei gegenüber November leicht um 0,2% auf 87,1 Punkte gefallen. Dieser Rückgang sei schon der siebte in Folge gewesen, wenn auch der geringste seit Beginn des Abwärtstrends im Mai. Allerdings gebe es auch erste Hoffnungsschimmer. Zum einen sei der Gesamt-Index deutlich langsamer gefallen als in den Vormonaten, und zum anderen würden die Unternehmen etwa optimistischer in die Zukunft blicken. So sei die Erwartungskomponente des Index auf 97,9 von zuvor 95,8 gestiegen. Doch sollte auch dies nicht zu optimistisch interpretiert werden, schließlich habe der Teilindex damit nur den Einbruch des Vormonats ausgleichen können.
Auch die nach wie vor hohe Lücke zwischen den Indexständen der Erwartung und der Lagebeurteilung mahne weiter zur Vorsicht. Neue Analysen des DIW würden sich mit den in der Ifo-Umfrage ablesbaren verhaltenen Geschäftsaktivitäten in der deutschen Industrie decken, die zudem für 2002 erstmals seit neun Jahren eine im Jahresvergleich rückläufige Produktion (-1,4%) und auch für 2003 nur moderates Wachstum erwarten ließen. Beruhigend sei es da, wenn von der Inflationsseite keine Probleme zu befürchten seien. Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone hätten sich im November nämlich auf 2,2% abgeschwächt.
Dominierendes Thema für den Bondmarkt bleibe aufgrund der Kriegssorgen und der fallenden Aktienkurse aber die Funktion als sicherer Hafen. Hinzu komme noch die Leitzinssenkungsphantasie. Rententitel blieben damit verstärkt im Anlegerfokus.
Er sei gegenüber November leicht um 0,2% auf 87,1 Punkte gefallen. Dieser Rückgang sei schon der siebte in Folge gewesen, wenn auch der geringste seit Beginn des Abwärtstrends im Mai. Allerdings gebe es auch erste Hoffnungsschimmer. Zum einen sei der Gesamt-Index deutlich langsamer gefallen als in den Vormonaten, und zum anderen würden die Unternehmen etwa optimistischer in die Zukunft blicken. So sei die Erwartungskomponente des Index auf 97,9 von zuvor 95,8 gestiegen. Doch sollte auch dies nicht zu optimistisch interpretiert werden, schließlich habe der Teilindex damit nur den Einbruch des Vormonats ausgleichen können.
Auch die nach wie vor hohe Lücke zwischen den Indexständen der Erwartung und der Lagebeurteilung mahne weiter zur Vorsicht. Neue Analysen des DIW würden sich mit den in der Ifo-Umfrage ablesbaren verhaltenen Geschäftsaktivitäten in der deutschen Industrie decken, die zudem für 2002 erstmals seit neun Jahren eine im Jahresvergleich rückläufige Produktion (-1,4%) und auch für 2003 nur moderates Wachstum erwarten ließen. Beruhigend sei es da, wenn von der Inflationsseite keine Probleme zu befürchten seien. Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone hätten sich im November nämlich auf 2,2% abgeschwächt.
Dominierendes Thema für den Bondmarkt bleibe aufgrund der Kriegssorgen und der fallenden Aktienkurse aber die Funktion als sicherer Hafen. Hinzu komme noch die Leitzinssenkungsphantasie. Rententitel blieben damit verstärkt im Anlegerfokus.
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