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Fr, 17. April 2026, 21:56 Uhr

ING Groep NV

WKN: A2ANV3 / ISIN: NL0011821202

ING Outperformer


25.07.03 17:26
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von ING weiterhin mit "Outperformer" ein.

Der niederländische Allfinanzdienstleister habe im 1. Quartal ein operatives Ergebnis nach Steuern in Höhe von 902 Millionen Euro (minus drei Prozent) erzielt, der Konsens habe bei 870 Millionen Euro gelegen. Sowohl das Bank- als auch das Nichtlebensversicherungsgeschäft hätten eine starke Entwicklung verzeichnet, die Sparte Lebensversicherungen habe infolge ausgebliebener Aktienkapitalerträge sowie eines negativen operativen Trends, hauptsächlich im US-Markt, schwächer tendiert. Aufgrund der angekündigten Asset-Wertminderungen über 735 Millionen Euro im Rahmen des Aktienengagements habe sich das Nettoergebnis auf 167 Millionen Euro belaufen (minus 85 Prozent). Die Rückstellungen für Kreditverluste hätten mit 325 Millionen Euro unterhalb der 510 Millionen Euro im 4. Quartal 2002 gelegen. Die Cost/Income Ratio habe sich von 68,2 auf 66,6 Prozent verbessert (ohne ING Direct).

Die Kapitalbasis stelle sich im Bankgeschäft mit einer Kernkapitalquote von 7,31 Prozent bzw. einer Solvabilitätskennziffer von 158 Prozent im Versicherungsbereich als solide dar. Zur Bilanzverbesserung habe sich ING im laufenden Geschäftsjahr bisher 1 Milliarde Euro über nachrangige Schuldverschreibungen beschafft, das Aktienportfolio über 4 Milliarden Euro abgesichert sowie 5 Prozent des Anteils an der ABN-Amro für 1,1 Milliarden Euro verkauft.

Fortschritte habe die ING Direct verzeichnet, im 1. Quartal habe die Kundenanzahl um 18 Prozent auf sechs Millionen gesteigert werden können, die Einlagen hätten sich um 26 Prozent auf 69 Milliarden Euro erhöht. Der Vorsteuergewinn habe sieben Millionen Euro betragen. Das Management enthalte sich zwar aufgrund der konjunkturellen Unsicherheiten weiterhin jeglicher Prognose, Schwerpunkte der weiteren Entwicklung sollten jedoch auf der Konzentration auf die Kernaktivitäten, weiteren Einsparungen in unterdurchschnittlichen Bereichen, insbesondere bei Rationalisierungen im Wholesale Banking, sowie in der Expansion im Direktbereich liegen.

Das Ergebnis habe im 1. Quartal die Erwartungen übertroffen, die zugrundeliegenden Trends würden sich positiv darstellen, wie eine verbesserte Cost/Income-Ratio, geringere Kreditrückstellungen, eine Schaden/Kostenquote von 97 im Nichtlebensbereich sowie die positive Entwicklung bei ING Direct aufzeigen würden. ING stelle sich aufgrund seiner Diversifizierung, den Wachstumsaussichten sowie der Bewertung innerhalb der Branche weiterhin als interessantes Langfristinvestment dar. Der starke Kursrückgang bis zum März diesen Jahres sei im Wesentlichen von Solvenzsorgen ausgelöst.

Die eingeleiteten Maßnahmen sowie die Rallye der Kapitalmärkte in jüngster Zeit hätten für eine Umkehr gesorgt. Als Risiken würden sich schwache Kapitalmärkte (Solvenzbefürchtungen), ein Absinken der langfristigen Zinsen (Reduktion der Profitabilität der Lebensversicherungen) sowie eine Abschwächung des konjunkturellen Umfeldes (höhere faule Schulden, nachlassende Nachfrage nach Bankkrediten) darstellen.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre Einschätzung als "Outperformer" für die Aktie von ING bei. Das Stop-Loss sollte bei 14,00 Euro gesetzt werden.





 
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