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Sa, 18. April 2026, 4:45 Uhr

ING Groep NV

WKN: A2ANV3 / ISIN: NL0011821202

ING Group Outperformer


07.03.03 17:00
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von ING Group (WKN 881111) mit "Outperformer" ein.

ING habe im Geschäftsjahr 2002 einen unveränderten Gewinn in Höhe von 4,25 Milliarden Euro erzielt und damit die eigene Zielvorgabe sowie die Markterwartungen erfüllt. Auf das Versicherungsgeschäft seien davon 3,35 Milliarden Euro entfallen (plus 19,5 Prozent), das Prämienwachstum sei hierbei um vier Prozent auf 52,3 Milliarden Euro gesteigert worden. Zudem hätten Kostensenkungen um 10 Prozent erzielt werden können. 895 Millionen Euro habe das Bankgeschäft beigesteuert (minus 37,9 Prozent). Hier sei zudem eine Verdoppelung der Risikovorsorge auf 1,43 Milliarden zu verzeichnen gewesen.

Um 13 Prozent rückläufig sei das verwaltete Vermögen gewesen, was auf den starken Rückgang der Aktienmärkte zurückzuführen sei. Das Ergebnis beinhalte Veräußerungsgewinne aus Aktien über 820 Millionen Euro sowie aus Immobilien über 200 Millionen Euro. Erfreulich sei im Bereich Versicherungen die Entwicklung sowohl im Leben- als auch im Nichtlebensversicherungsgeschäft gewesen, insbesondere in den Emerging Markets hätten starke Gewinne erzielt werden können. Enttäuschend sei hingegen das Bankgeschäft verlaufen, das, wie oben aufgeführt, von einer hohen Risikovorsorge sowie Restrukturierungen im Wholesale Banking sowie der Akquisition der EntriumDirektbank geprägt gewesen sei. Die Dividende solle unverändert bei 0,97 Euro liegen.

Für die weitere Geschäftsentwicklung enthalte sich das Management aber jeglicher Prognose. Allerdings werde das Ziel einer jährlichen Gewinnanhebung um 15 Prozent aufgegeben. Die Risiken hinsichtlich der Kapitalausstattung würden sich derzeit als eher gering darstellen. Die Kernkapitalquote liege mit 7,3 Prozent deutlich über der Zielsetzung von 6,5 Prozent. Die Kapitalbasis im Versicherungsgeschäft liege zur Zeit bei 160 Prozent der gesetzlichen Mindestanforderungen. Vertrauen sollte zudem durch eingeleitete Maßnahmen zur Stärkung der Kapitalbasis wie u. a. die Emission untergeordneter Schuldverschreibungen, Verkauf von Anteilswerten, Reduzierung der risikogewichteten Assets im Bankgeschäft sowie die Umstellung auf eine optionale Cash/Stock-Dividende geschaffen werden.

Man gehe davon aus, dass der Markt Befürchtungen hinsichtlich der Kapitalbasis hege. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Kapitalausstattung sollte derzeit jedoch nicht von einer Kapitalerhöhung ausgegangen werden. Die ING-Aktie weise vor dem Hintergrund eines gut diversifizierten und wachsenden Geschäftes hinsichtlich des Kurs-Gewinn-Verhältnisses von rund 5 für 2004 eine sehr niedrige Bewertung innerhalb des Sektors auf.

Allerdings habe sich der Wert der derzeit den Sektor bestimmenden Problematik nicht entziehen können, auch ein Engagement beim kürzlich in Ungnade gefallenen Einzelhandelsunternehmen Ahold, das mit etwa 400 Millionen Euro zu Buche schlagen dürfte, sorge für Druck. Die Aktie gehöre jedoch aufgrund der bisher gezeigten Solidität des operativen Geschäftes sowie der derzeit niedrigen Bewertung zu den attraktivsten innerhalb des Sektors. Zudem verweise man auf die voraussichtliche Dividendenrendite von 8,4 Prozent.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von ING Group daher in ihrer Ersteinschätzung als Outperformer ein und setzen ein Stop-Loss bei 9,50 Euro.





 
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