ING Groep kaufenswert
06.02.03 12:01
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen halten die Aktie von ING Groep (WKN 88111) für kaufenswert.
ING sei 1991 aus der Fusion der Versicherung Nationale Nederlanden und der NMB Postbank Group entstanden. Damit sei ING einer der ersten Allfinanz-Konzerne gewesen. Durch weitere Übernahmen (u.a. BHF-Bank in Frankfurt) habe sich das Unternehmen zu einem der größten Finanzdienstleister der Welt (112.000 Mitarbeiter) entwickelt.
ING könne für das 3. Quartal ein stabiles Ergebnis vorweisen - verglichen mit den Mitbewerbern sei dies äußerst positiv. Während im Vorjahr die Terroranschläge des 11. Septembers das Ergebnis belastet hätten, so sei es in diesem Jahr die Börsenschwäche gewesen. Für die ersten neun Monate des Jahres ergebe sich ein leichter Anstieg des operativen Gewinns nach Steuern um 0,7% auf 3,33 Mrd. Euro.
ING habe seine Einnahmen im Versicherungsbereich (z.B. Prämien, Kapitalerträge) in den ersten neun Monaten 2002 um 9,1% auf 49,5 Mrd. Euro steigern können. Der Gewinn sei in diesem Bereich sogar um 17,1% gestiegen. Damit sei der Gewinnrückgang im Bankgeschäft ausgeglichen worden, dass unter der schwachen Börse und der steigenden Risikovorsorge für "faule" Kredite gelitten habe(+ 85% auf 925 Mio. Euro). Ein Verkauf der deutschen BHF-Bank sei trotzdem nicht geplant.
Zur Direktbanking-Sparte ING Direct gehöre die deutsche "DiBa" (Anteil: 70%). Sie übernehme für 300 Mio. Euro den Mitbewerber Entrium und erhöhe damit ihre Kundenzahl um 50% auf 3 Mio. Kunden. Während sich viele Konkurrenten aus dem Wachstumsmarkt Direktbanking bereits ohne Erfolg zurückzögen, baue ING diesen Bereich aus. Im Jahr 2002 habe ING Direct bereits aus eigener Kraft seine Kundenzahl verdoppeln und die Gewinnschwelle überschreiten können.
ING könne mit stabilen Ergebnissen in einem schwierigen Marktumfeld überzeugen. Aufgrund dieser Ertragskontinuität, der niedrigen Bewertung und der guten Dividendenrendite empfehlen die Analysten der Sparkasse Bremen die ING-Aktie dem langfristig orientierten Anleger zum Kauf.
ING sei 1991 aus der Fusion der Versicherung Nationale Nederlanden und der NMB Postbank Group entstanden. Damit sei ING einer der ersten Allfinanz-Konzerne gewesen. Durch weitere Übernahmen (u.a. BHF-Bank in Frankfurt) habe sich das Unternehmen zu einem der größten Finanzdienstleister der Welt (112.000 Mitarbeiter) entwickelt.
ING habe seine Einnahmen im Versicherungsbereich (z.B. Prämien, Kapitalerträge) in den ersten neun Monaten 2002 um 9,1% auf 49,5 Mrd. Euro steigern können. Der Gewinn sei in diesem Bereich sogar um 17,1% gestiegen. Damit sei der Gewinnrückgang im Bankgeschäft ausgeglichen worden, dass unter der schwachen Börse und der steigenden Risikovorsorge für "faule" Kredite gelitten habe(+ 85% auf 925 Mio. Euro). Ein Verkauf der deutschen BHF-Bank sei trotzdem nicht geplant.
Zur Direktbanking-Sparte ING Direct gehöre die deutsche "DiBa" (Anteil: 70%). Sie übernehme für 300 Mio. Euro den Mitbewerber Entrium und erhöhe damit ihre Kundenzahl um 50% auf 3 Mio. Kunden. Während sich viele Konkurrenten aus dem Wachstumsmarkt Direktbanking bereits ohne Erfolg zurückzögen, baue ING diesen Bereich aus. Im Jahr 2002 habe ING Direct bereits aus eigener Kraft seine Kundenzahl verdoppeln und die Gewinnschwelle überschreiten können.
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