ING Groep Outperformer
17.10.03 13:17
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von ING Groep mit "Outperformer" ein.
Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003 hätten sowohl mit dem Versicherungs- als auch dem Bankgeschäft beide Sparten des integrierten Finanzdienstleisters zum Erfolg beitragen können. Der Nettogewinn habe um 15 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zugelegt, im Konsens sei hingegen mit einem Rückgang gerechnet worden. Zum Ergebnis hätten Sondereffekte in Rahmen außerordentlicher Gewinne in Höhe von 300 Millionen Euro aus alten Rückversicherungsgeschäften beigetragen. Die Bilanzsumme habe um 6,3 Prozent auf 762 Milliarden Euro zugenommen.
Zum Halbjahr sei der operative Gewinn nach Steuern gegen Vorjahr um 6,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gestiegen, unter Einbeziehung von realisierten und unrealisierten Gewinnen bzw. Verlusten aus Kapitalanlagen ergebe sich jedoch ein Rückgang des Nettogewinns im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Seien im 1. Halbjahr 2002 noch Börsengewinne in Höhe von 900 Millionen Euro erzielt worden, sei in den beiden ersten Quartalen dieses Jahres ein Verlust von 38 Millionen Euro angefallen.
Per Mitte August seien im ING-Portfolio allerdings wieder Reserven von 250 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen. Zudem habe das ING-Portfolio per Ende Juni nur noch einen Verlust von 23 Millionen Euro aufgewiesen, dieser habe zum Ende des ersten Quartals noch bei 735 Millionen Euro gelegen. Das Versicherungsgeschäft habe im Halbjahresvergleich beim operativen Gewinn knapp zwei Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zugelegt. Positiv sei das Lebensversicherungsgeschäft verlaufen, das vor allem in den USA vom steigenden Aktienmarkt habe profitieren können. Stark habe sich der Bereich Nicht-Lebensversicherungen entwickelt, die Combined Ratio habe sich von 99 auf 97 Prozent verbessert.
Das Bankgeschäft habe 800 Millionen Euro zum operativen Gewinn beigesteuert, dies entspreche einer Steigerung von 15 Prozent. Die Sparte habe von einer Ausweitung des Kreditvolumens, reduzierten Rückstellungen sowie einer erhöhten Zinsspanne profitiert. Die Cost/Income Ratio habe sich ohne die Direktbanken und Sonderaufwendungen von 71 auf 66 Prozent verbessert.
Erfolgreich sei auch das Geschäft der Direktbankensparte verlaufen. Nach einem Vorjahresverlust von 72 Millionen Euro habe im 1. Halbjahr ein Gewinn von 31 Millionen Euro erzielt werden können. Die Einlagen hätten sich bei 6,6 Millionen Kunden weltweit auf 79,2 Milliarden Euro belaufen. Der Bereich Vermögensmanagement/Vermögensverwaltung habe das Vorsteuerergebnis um ein Drittel auf 226 Millionen Euro steigern können. Das zu verwaltende Gesamtvermögen habe sich auf 452 Milliarden Euro belaufen.
Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus sowie der bestehenden Risiken an den Aktienmärkten habe das Management keinerlei Prognosen für das laufende Geschäftsjahr abgegeben. Weiterhin gute Aussichten gebe es aufgrund von Kostenreduzierungen sowie Produktmodifikationen. Für Impulse dürfte zudem der Rückzug aus unprofitablen Geschäftsbereichen sorgen. ING stelle sich aufgrund des Produktmixes, seiner guten Diversifikation sowie seines starken Privatkundengeschäftes mit guten Margen als attraktives Investment dar.
Vor dem Hintergrund sich stabilisierender Aktienmärkte sollte der Wert gegenüber den Mitbewerbern keine erhöhten Kapitalrisiken aufweisen, die angemessene Kapitalausstattung im Versicherungsbereich habe Ende Juni bei 171 (Ende 2002 169) Prozent gelegen, die Tier 1 im Bankgeschäft sei von 7,31 auf 7,47 Prozent gestiegen. Risiken würden im Bereich schwacher Aktienmärkte, rückläufiger Zinsen sowie in einem schwachen konjunkturellen Umfeld liegen.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre "Outperformer" Einschätzung für die Aktie von ING Groep bei und setzen das Stop-Loss bei 14,00 Euro.
Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2003 hätten sowohl mit dem Versicherungs- als auch dem Bankgeschäft beide Sparten des integrierten Finanzdienstleisters zum Erfolg beitragen können. Der Nettogewinn habe um 15 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zugelegt, im Konsens sei hingegen mit einem Rückgang gerechnet worden. Zum Ergebnis hätten Sondereffekte in Rahmen außerordentlicher Gewinne in Höhe von 300 Millionen Euro aus alten Rückversicherungsgeschäften beigetragen. Die Bilanzsumme habe um 6,3 Prozent auf 762 Milliarden Euro zugenommen.
Zum Halbjahr sei der operative Gewinn nach Steuern gegen Vorjahr um 6,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gestiegen, unter Einbeziehung von realisierten und unrealisierten Gewinnen bzw. Verlusten aus Kapitalanlagen ergebe sich jedoch ein Rückgang des Nettogewinns im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Seien im 1. Halbjahr 2002 noch Börsengewinne in Höhe von 900 Millionen Euro erzielt worden, sei in den beiden ersten Quartalen dieses Jahres ein Verlust von 38 Millionen Euro angefallen.
Per Mitte August seien im ING-Portfolio allerdings wieder Reserven von 250 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen. Zudem habe das ING-Portfolio per Ende Juni nur noch einen Verlust von 23 Millionen Euro aufgewiesen, dieser habe zum Ende des ersten Quartals noch bei 735 Millionen Euro gelegen. Das Versicherungsgeschäft habe im Halbjahresvergleich beim operativen Gewinn knapp zwei Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zugelegt. Positiv sei das Lebensversicherungsgeschäft verlaufen, das vor allem in den USA vom steigenden Aktienmarkt habe profitieren können. Stark habe sich der Bereich Nicht-Lebensversicherungen entwickelt, die Combined Ratio habe sich von 99 auf 97 Prozent verbessert.
Erfolgreich sei auch das Geschäft der Direktbankensparte verlaufen. Nach einem Vorjahresverlust von 72 Millionen Euro habe im 1. Halbjahr ein Gewinn von 31 Millionen Euro erzielt werden können. Die Einlagen hätten sich bei 6,6 Millionen Kunden weltweit auf 79,2 Milliarden Euro belaufen. Der Bereich Vermögensmanagement/Vermögensverwaltung habe das Vorsteuerergebnis um ein Drittel auf 226 Millionen Euro steigern können. Das zu verwaltende Gesamtvermögen habe sich auf 452 Milliarden Euro belaufen.
Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus sowie der bestehenden Risiken an den Aktienmärkten habe das Management keinerlei Prognosen für das laufende Geschäftsjahr abgegeben. Weiterhin gute Aussichten gebe es aufgrund von Kostenreduzierungen sowie Produktmodifikationen. Für Impulse dürfte zudem der Rückzug aus unprofitablen Geschäftsbereichen sorgen. ING stelle sich aufgrund des Produktmixes, seiner guten Diversifikation sowie seines starken Privatkundengeschäftes mit guten Margen als attraktives Investment dar.
Vor dem Hintergrund sich stabilisierender Aktienmärkte sollte der Wert gegenüber den Mitbewerbern keine erhöhten Kapitalrisiken aufweisen, die angemessene Kapitalausstattung im Versicherungsbereich habe Ende Juni bei 171 (Ende 2002 169) Prozent gelegen, die Tier 1 im Bankgeschäft sei von 7,31 auf 7,47 Prozent gestiegen. Risiken würden im Bereich schwacher Aktienmärkte, rückläufiger Zinsen sowie in einem schwachen konjunkturellen Umfeld liegen.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre "Outperformer" Einschätzung für die Aktie von ING Groep bei und setzen das Stop-Loss bei 14,00 Euro.
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