IBM International Business Machines Corp
WKN: 851399 / ISIN: US4592001014IBM Outperformer
16.05.03 17:07
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von IBM unverändert mit "Outperformer" ein.
Im ersten Quartal 2003 habe IBM erstmals seit zwei Jahren den Gewinn gegenüber dem Vorjahresquartal steigern können. Mit 1,38 Milliarden US-Dollar habe die Zunahme 16,0 Prozent betragen, habe aber um einen Cent unterhalb der Erwartungen von 0,80 US-Dollar Gewinn pro Aktie gelegen. Die Neuerwerbungen PwC Consulting und Rational Software hätten zu der Ergebnissteigerung kräftig beigetragen. Auf Basis fortlaufender Geschäfte habe die Zunahme 8,0 Prozent betragen. Der Quartalsumsatz habe mit 20,1 Milliarden US-Dollar 1,0 Prozent oberhalb der Konsensusschätzung und 11,3 Prozent über dem Vorjahresquartal gelegen.
Die beiden Sparten Dienstleistung und Software seien mit Zuwächsen von 23,6 und 8,0 Prozent die Haupttreiber gewesen, während der Bereich Hardware einen Rückgang um 1,3 Prozent verzeichnet habe. Ebenfalls positiv habe sich die Dollar-Schwäche ausgewirkt. In konstanten Wechselkursen habe das Umsatzwachstum 4,0 Prozent betragen. Die Softwaresparte habe um 8,0 Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar Umsatz zugelegt. Insbesondere habe die Zunahme bei Datenbank-Lizenzen und den Websphere-Applikationen erfreut, da die Konkurrenten, unter anderem Oracle, Rückgänge hätten verzeichnen müssen.
Finanzchef John Joyce habe bei der Vorstellung der Zahlen keinen Ausblick auf das zweite Quartal geben wollen, habe sich aber mit den Konsensusschätzungen für das Gesamtjahr 2003 (EPS: 4,32 US-Dollar, Umsatz: 88,0 Milliarden US-Dollar) einverstanden gezeigt. Nicht zuletzt die gut gefüllte Pipeline im Dienstleistungs- und Finanzdienstleistungsbereich habe diese Einschätzung veranlasst. So könnten mehrere Aufträge mit Volumen über 1 Milliarde US-Dollar im 2. Quartal unterschriftsreif werden.
IBM habe Chip-Fertigungsaufträge von Nvidia, AMD, Xilinx und Sony gewinnen können, die einen Ausbau der Fertigungslinien erfordern würden. Dieser Ausbau dürfte die Hardwaresparte im zweiten Vierteljahr mit 100 Millionen US-Dollar Abschreibung belasten. Ebenso dürften die Mainframe-Umsätze leiden, da die Kunden den Start der neuen "T-Rex"-Produktlinie im Juni abwarten würden. Die neuen Mainframes würden wahrscheinlich erst im Schlussquartal vermehrt geordert, da vorher nicht mit einer ansprechenden Softwareauswahl zu rechnen sei.
Vor dem Hintergrund eines schleppenden Wirtschaftsverlaufs mit dementsprechend zurückhaltender Investitionsneigung bezüglich IT-Ausgaben könnten die vorgelegten Quartalszahlen als solide bezeichnet werden. Besonders erfreulich sei der Umstand, dass IBM in fast allen Unternehmensgebieten, besonders in der Sparte Dienstleistung, die Hinzugewinnung von Marktanteilen gelungen sei. Einmal mehr zeige sich die Sinnhaftigkeit der Ausrichtung weg vom Hardwarehersteller hin zum Dienstleister.
Die Nachfragesituation werde wahrscheinlich noch bis Mitte dieses Jahres verhalten bleiben, so dass das zweite Quartal wahrscheinlich nicht überzeugend werde, wie auch die Zurückhaltung von Finanzchef Joyce signalisiert. Im Falle einer Belebung der Konjunktur noch in diesem Jahr sei IBM in einer vorteilhaften Ausgangssituation: Die Software finde Anklang bei den Kunden, neue Mainframes stünden zur Verfügung, kleinere Konkurrenten seien nach der Durststrecke geschwächt (insbesondere was die Verkaufskraft betreffe), und die neue Chip-Fertigungslinie stärke den Cash-flow weiter. Andererseits vermöge IBM auch in schwierigen Zeiten besser als die Konkurrenz zu agieren, so dass es als defensiver Technologiewert zu charakterisieren sei.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse schätzen die Aktie von IBM daher weiterhin als Outperformer ein. Ein Stop-Loss empfehle sich bei 64,00 Euro.
Im ersten Quartal 2003 habe IBM erstmals seit zwei Jahren den Gewinn gegenüber dem Vorjahresquartal steigern können. Mit 1,38 Milliarden US-Dollar habe die Zunahme 16,0 Prozent betragen, habe aber um einen Cent unterhalb der Erwartungen von 0,80 US-Dollar Gewinn pro Aktie gelegen. Die Neuerwerbungen PwC Consulting und Rational Software hätten zu der Ergebnissteigerung kräftig beigetragen. Auf Basis fortlaufender Geschäfte habe die Zunahme 8,0 Prozent betragen. Der Quartalsumsatz habe mit 20,1 Milliarden US-Dollar 1,0 Prozent oberhalb der Konsensusschätzung und 11,3 Prozent über dem Vorjahresquartal gelegen.
Die beiden Sparten Dienstleistung und Software seien mit Zuwächsen von 23,6 und 8,0 Prozent die Haupttreiber gewesen, während der Bereich Hardware einen Rückgang um 1,3 Prozent verzeichnet habe. Ebenfalls positiv habe sich die Dollar-Schwäche ausgewirkt. In konstanten Wechselkursen habe das Umsatzwachstum 4,0 Prozent betragen. Die Softwaresparte habe um 8,0 Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar Umsatz zugelegt. Insbesondere habe die Zunahme bei Datenbank-Lizenzen und den Websphere-Applikationen erfreut, da die Konkurrenten, unter anderem Oracle, Rückgänge hätten verzeichnen müssen.
IBM habe Chip-Fertigungsaufträge von Nvidia, AMD, Xilinx und Sony gewinnen können, die einen Ausbau der Fertigungslinien erfordern würden. Dieser Ausbau dürfte die Hardwaresparte im zweiten Vierteljahr mit 100 Millionen US-Dollar Abschreibung belasten. Ebenso dürften die Mainframe-Umsätze leiden, da die Kunden den Start der neuen "T-Rex"-Produktlinie im Juni abwarten würden. Die neuen Mainframes würden wahrscheinlich erst im Schlussquartal vermehrt geordert, da vorher nicht mit einer ansprechenden Softwareauswahl zu rechnen sei.
Vor dem Hintergrund eines schleppenden Wirtschaftsverlaufs mit dementsprechend zurückhaltender Investitionsneigung bezüglich IT-Ausgaben könnten die vorgelegten Quartalszahlen als solide bezeichnet werden. Besonders erfreulich sei der Umstand, dass IBM in fast allen Unternehmensgebieten, besonders in der Sparte Dienstleistung, die Hinzugewinnung von Marktanteilen gelungen sei. Einmal mehr zeige sich die Sinnhaftigkeit der Ausrichtung weg vom Hardwarehersteller hin zum Dienstleister.
Die Nachfragesituation werde wahrscheinlich noch bis Mitte dieses Jahres verhalten bleiben, so dass das zweite Quartal wahrscheinlich nicht überzeugend werde, wie auch die Zurückhaltung von Finanzchef Joyce signalisiert. Im Falle einer Belebung der Konjunktur noch in diesem Jahr sei IBM in einer vorteilhaften Ausgangssituation: Die Software finde Anklang bei den Kunden, neue Mainframes stünden zur Verfügung, kleinere Konkurrenten seien nach der Durststrecke geschwächt (insbesondere was die Verkaufskraft betreffe), und die neue Chip-Fertigungslinie stärke den Cash-flow weiter. Andererseits vermöge IBM auch in schwierigen Zeiten besser als die Konkurrenz zu agieren, so dass es als defensiver Technologiewert zu charakterisieren sei.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse schätzen die Aktie von IBM daher weiterhin als Outperformer ein. Ein Stop-Loss empfehle sich bei 64,00 Euro.
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