HypoVereinsbank halten
24.03.06 14:10
Hamburger Sparkasse
Lars Torlinski, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie der HypoVereinsbank von "verkaufen" auf "halten" hoch.
Die HypoVereinsbank, das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut mit einer Bilanzsumme von 483 Mrd. EUR, sehe sich als "Bank der Regionen". Mit der Übernahme der Bank Austria habe sie ihre Position in Österreich, Zentral- und Osteuropa gestärkt. Die Konzernstruktur bestehe aus zwei regional und drei global geführten Konzernbereichen. Privatkunden sowie kleine und mittlere Firmenkunden würden in den regionalen Bereichen "Deutschland" und "Österreich/Mittel- und Osteuropa" geführt. Das Immobiliengeschäft, das Asset Management und das Kapitalmarktgeschäft mit großen Firmen würden global gebündelt. Um das Konzernprofil nachhaltig zu schärfen, seien das Allianzpaket und das Bankhaus BethmannMaffei veräußert sowie die Anteile an der Münchener Rück weiter reduziert worden. In 2005 sei die Übernahme durch die italienische Großbank UniCredito bekannt gegeben worden.
Das von der HypoVereinsbank vorgelegte Jahresergebnis 2005 habe leicht über den Analystenerwartungen gelegen. Die Zusammensetzung des Konzernergebnisses zeige jedoch, dass der Hauptteil des operativen Ergebnisses in Österreich sowie Zentral- und Osteuropa erwirtschaftet werde. Gegenwärtig notiere die Aktie unter dem Wert von 30,10 EUR, der sich durch das ehemalige Umtauschverhältnis (5:1) in Papiere der italienischen UniCredito (Kurs am 23.03.2006: 6,02 EUR) ergäbe. Aufgrund der noch zu erwartenden Umbaumaßnahmen könnte der vollständige Aktienbesitz für UniCredito von Vorteil sein. Ein Angebot über dem gegenwärtigen Kursniveau wäre somit nicht auszuschließen.
Vor diesem Hintergrund erhöhen die Analysten der Hamburger Sparkasse ihre Einstufung für die Aktie der HypoVereinsbank von "verkaufen" auf "halten".
Die HypoVereinsbank, das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut mit einer Bilanzsumme von 483 Mrd. EUR, sehe sich als "Bank der Regionen". Mit der Übernahme der Bank Austria habe sie ihre Position in Österreich, Zentral- und Osteuropa gestärkt. Die Konzernstruktur bestehe aus zwei regional und drei global geführten Konzernbereichen. Privatkunden sowie kleine und mittlere Firmenkunden würden in den regionalen Bereichen "Deutschland" und "Österreich/Mittel- und Osteuropa" geführt. Das Immobiliengeschäft, das Asset Management und das Kapitalmarktgeschäft mit großen Firmen würden global gebündelt. Um das Konzernprofil nachhaltig zu schärfen, seien das Allianzpaket und das Bankhaus BethmannMaffei veräußert sowie die Anteile an der Münchener Rück weiter reduziert worden. In 2005 sei die Übernahme durch die italienische Großbank UniCredito bekannt gegeben worden.
Das von der HypoVereinsbank vorgelegte Jahresergebnis 2005 habe leicht über den Analystenerwartungen gelegen. Die Zusammensetzung des Konzernergebnisses zeige jedoch, dass der Hauptteil des operativen Ergebnisses in Österreich sowie Zentral- und Osteuropa erwirtschaftet werde. Gegenwärtig notiere die Aktie unter dem Wert von 30,10 EUR, der sich durch das ehemalige Umtauschverhältnis (5:1) in Papiere der italienischen UniCredito (Kurs am 23.03.2006: 6,02 EUR) ergäbe. Aufgrund der noch zu erwartenden Umbaumaßnahmen könnte der vollständige Aktienbesitz für UniCredito von Vorteil sein. Ein Angebot über dem gegenwärtigen Kursniveau wäre somit nicht auszuschließen.
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