Hucke nur für Extremzocker
24.11.06 10:32
BetaFaktor
München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "BetaFaktor" eignet sich die Hucke-Aktie lediglich für Extremzocker.
Dass es so schnell gehen würde, hätten die Experten auch nicht gedacht: Auf Grund drohender Zahlungsunfähigkeit habe die Hucke AG Insolvenz beantragt (in Eigenverwaltung). Gleichzeitig sei ein Insolvenzplan vorgelegt worden. Ziel des Plans sei die Erhaltung des Konzerns. Nun gehe es um jeden Tag.
Auf 50 Mio. EUR habe Vorstand Gerd Eversheim den Auftragsbestand taxiert, den es nun abzuarbeiten gelte. Besonders bitter sei an der Entwicklung, dass die Liquiditätskrise aufgetreten sei, obwohl noch unter dem alten Vorstand 5 Mio. EUR über neue Genussscheine hereingeholt worden seien. Die aktuellen Verbindlichkeiten habe Eversheim auf ca. 25 Mio. EUR beziffert, davon 10 Mio. EUR Genussscheine, der Rest Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Eversheim sehe dennoch eine gesunde Basis: Am Ende des Geschäftsjahres (April 2007) solle die Eigenkapitalquote immer noch über 30% betragen, selbst wenn noch mal ein satter Verlust anfalle.
Momentan führe Eversheim intensive Diskussionen mit Investoren: "Die interessantesten Gespräche führen wir mit einem Unternehmen aus der Branche, das erhebliche Synergie-Möglichkeiten sieht." Das scheine auch die einzige Hoffnung zu sein. Reine Finanzinvestoren würden Hucke nach Ansicht der Wertpapierexperten nicht voranbringen. In der Aktie habe es, wenig überraschend, einen massiven Abverkauf gegeben. Vermutlich habe die DBAG ihr vormals 25 Prozent-Paket deutlich verringert. Eine Meldung sollte, wenn dem so sei, bald erfolgen. Das Risiko bleibe hoch (Börsenwert noch 5,5 Mio. EUR), wenn auch die Insolvenz in Eigenverwaltung in Kombination mit dem Insolvenzplan eine große Chance darstelle.
Nach Ansicht der Experten von "BetaFaktor" eignet sich die Hucke-Aktie nur für Extremzocker. (Ausgabe 47/06b vom 23.11.06) (24.11.2006/ac/a/nw)
Dass es so schnell gehen würde, hätten die Experten auch nicht gedacht: Auf Grund drohender Zahlungsunfähigkeit habe die Hucke AG Insolvenz beantragt (in Eigenverwaltung). Gleichzeitig sei ein Insolvenzplan vorgelegt worden. Ziel des Plans sei die Erhaltung des Konzerns. Nun gehe es um jeden Tag.
Momentan führe Eversheim intensive Diskussionen mit Investoren: "Die interessantesten Gespräche führen wir mit einem Unternehmen aus der Branche, das erhebliche Synergie-Möglichkeiten sieht." Das scheine auch die einzige Hoffnung zu sein. Reine Finanzinvestoren würden Hucke nach Ansicht der Wertpapierexperten nicht voranbringen. In der Aktie habe es, wenig überraschend, einen massiven Abverkauf gegeben. Vermutlich habe die DBAG ihr vormals 25 Prozent-Paket deutlich verringert. Eine Meldung sollte, wenn dem so sei, bald erfolgen. Das Risiko bleibe hoch (Börsenwert noch 5,5 Mio. EUR), wenn auch die Insolvenz in Eigenverwaltung in Kombination mit dem Insolvenzplan eine große Chance darstelle.
Nach Ansicht der Experten von "BetaFaktor" eignet sich die Hucke-Aktie nur für Extremzocker. (Ausgabe 47/06b vom 23.11.06) (24.11.2006/ac/a/nw)
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