Henkel zurück halten
15.10.02 10:43
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen empfehlen, sich bei der Henkel-Aktie (WKN 604843) zurück zu halten.
Das Düsseldorfer Markenunternehmen (Persil, Spee, Pritt) Henkel plane nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters angeblich die Übernahme des Haarpflege- und Kosmetikkonzerns Wella. Henkel habe ein Gebot von 70 bis 80 Euro je Wella-Aktie vorgelegt, was einem Kaufpreis von bis zu 5,3 Mrd. Euro für den traditionsreichen Konzern bedeuten würde, so die Nachrichtenagentur weiter. Spekulationen über mögliche Fusionsabsichten zwischen Henkel und Wella seien seit Mai 2000 sporadisch immer mal wieder am Börsenparkett aufgekommen. Zu diesem Zeitpunkt sei eine Übernahme seitens des Henkel-Vorstandes als "interessante Variante" bezeichnet worden.
Die Gerüchte seien auch von der guten Finanzlage Henkels genährt worden, da das Unternehmen durch den Verkauf der Chemie-Sparte 2,5 Mrd. Euro in die "Kriegskasse" herein bekommen habe. Zudem würde eine Übernahme von Wella in die Unternehmensstrategie passen, da diese auf eine Stärkung des margenträchtigen Markenartikelgeschäftes abziele, um Henkel so konjunkturresistenter zu machen.
Beide Unternehmen wollten die Übernahme-Gerüchte auf die Nachfrage hin weder bestätigen noch dementieren. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) habe zum Zeitpunkt dieser Ausarbeitung noch keine Mitteilung bezüglich einer möglichen Übernahme des Wella-Konzerns erhalten. Nachdem Henkel für das zweite Quartal gute Zahlen habe präsentieren können, gehe man für das Gesamtjahr bei den Düsseldorfern weiter von einer zweistelligen Steigerung des betrieblichen Ergebnisses aus, während die Umsatzerwartung infolge der schwachen Weltwirtschaftslage von knapp über 10 Mrd. Euro auf knapp 10 Mrd. Euro reduziert worden sei.
Das Unternehmen habe sich seit dem letzten Jahr einem drastischem Restrukturierungs- und Konzernumbau-Prozess unterworfen. In diesem Zusammenhang habe sich der Konzern auch von seiner Spezialchemie-Tochter Cognis und von der 50prozentigen Beteiligung am Joint Venture Ecolab Inc. getrennt.
Die Henkel VZ KGaA-Aktie sei in der Vergangenheit empfohlen und mit Gewinnen im Mai dieses Jahres zum Verkauf gestellt worden. Aufgrund umfangreicher Kostensenkungsmaßnahmen sowie der Betonung des margenstarken Markenartikelgeschäftes gehe man davon aus, dass die neue Prognose für das Gesamtjahr eingehalten werden könne. Die bisher unbestätigten Gerüchte sollten nicht Grundlage einer Kaufentscheidung sein, da Spekulationen dieser Art in der Vergangenheit öfters aufgekommen und offensichtlich auch gezielt gestreut worden seien.
Aufgrund der insgesamt labilen Börsenverfassung halten sich die Analysten der Sparkasse Bremen mit Neuengagements bei Henkel zur Zeit noch zurück.
Das Düsseldorfer Markenunternehmen (Persil, Spee, Pritt) Henkel plane nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters angeblich die Übernahme des Haarpflege- und Kosmetikkonzerns Wella. Henkel habe ein Gebot von 70 bis 80 Euro je Wella-Aktie vorgelegt, was einem Kaufpreis von bis zu 5,3 Mrd. Euro für den traditionsreichen Konzern bedeuten würde, so die Nachrichtenagentur weiter. Spekulationen über mögliche Fusionsabsichten zwischen Henkel und Wella seien seit Mai 2000 sporadisch immer mal wieder am Börsenparkett aufgekommen. Zu diesem Zeitpunkt sei eine Übernahme seitens des Henkel-Vorstandes als "interessante Variante" bezeichnet worden.
Die Gerüchte seien auch von der guten Finanzlage Henkels genährt worden, da das Unternehmen durch den Verkauf der Chemie-Sparte 2,5 Mrd. Euro in die "Kriegskasse" herein bekommen habe. Zudem würde eine Übernahme von Wella in die Unternehmensstrategie passen, da diese auf eine Stärkung des margenträchtigen Markenartikelgeschäftes abziele, um Henkel so konjunkturresistenter zu machen.
Das Unternehmen habe sich seit dem letzten Jahr einem drastischem Restrukturierungs- und Konzernumbau-Prozess unterworfen. In diesem Zusammenhang habe sich der Konzern auch von seiner Spezialchemie-Tochter Cognis und von der 50prozentigen Beteiligung am Joint Venture Ecolab Inc. getrennt.
Die Henkel VZ KGaA-Aktie sei in der Vergangenheit empfohlen und mit Gewinnen im Mai dieses Jahres zum Verkauf gestellt worden. Aufgrund umfangreicher Kostensenkungsmaßnahmen sowie der Betonung des margenstarken Markenartikelgeschäftes gehe man davon aus, dass die neue Prognose für das Gesamtjahr eingehalten werden könne. Die bisher unbestätigten Gerüchte sollten nicht Grundlage einer Kaufentscheidung sein, da Spekulationen dieser Art in der Vergangenheit öfters aufgekommen und offensichtlich auch gezielt gestreut worden seien.
Aufgrund der insgesamt labilen Börsenverfassung halten sich die Analysten der Sparkasse Bremen mit Neuengagements bei Henkel zur Zeit noch zurück.
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