Henkel akkumulieren
12.05.05 16:35
Bankhaus Reuschel
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel empfehlen die Vorzugsaktie von Henkel zu akkumulieren.
Die Zukäufe im abgelaufenem Jahr (Dial und Sovereign) hätten die Geschäftsentwicklung bei Henkel im 1. Quartal 2005 maßgeblich geprägt. Danach habe das Unternehmen den Umsatz im Rahmen der Erwartungen deutlich um 16,8% auf 2,74 Mrd. Euro erhöht. Trotzdem sei unter Vernachlässigung von Konsolidierungs- und Währungseffekten das organische Wachstum mit einem Plus von 1,7% eher enttäuschend ausgefallen, weil es sich erheblich unter dem mittelfristig angestrebten Ziel von 3 bis 4% bewegt habe. Henkel habe - trotz des harten Wettbewerbs mit Procter & Gamble - im Geschäftsbereich Wasch/Reinigungsmittel seinen Marktanteil in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sogar ausbauen können.
Auf der Ertragsseite habe der Konzern mit einem Anstieg des Gewinns vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 28,7% auf 265 Mio. Euro die Erwartungen knapp erfüllt. Für das laufende Geschäftsjahr gehe Henkel nach wie vor von einem organischen Umsatzwachstum zwischen 3 und 4% aus. Hierzu solle das EBIT aufgrund von Kostensenkungen überproportional im zweistelligen Bereich ansteigen. Auf Nettoebene werde sich aufgrund des Wegfalls der Beteiligungserträge von Clorox lediglich ein geringfügiger Gewinnanstieg ergeben. Allerdings stelle Henkel im aktuellen Jahr mindestens einen Gewinn je Anteilsschein auf Vorjahresniveau von 5,21 Euro in Aussicht. Alles in allem würden die Analysten ihre Ergebnisschätzungen je Titel für 2005 und 2006 bestätigen: +2,9% auf 5,36 Euro bzw. +8,4% auf 5,81 Euro.
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel heben ihr Kursziel auf 77 Euro an (bislang 74 €) und raten die Vorzugsaktie von Henkel nach wie vor zu akkumulieren.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Zukäufe im abgelaufenem Jahr (Dial und Sovereign) hätten die Geschäftsentwicklung bei Henkel im 1. Quartal 2005 maßgeblich geprägt. Danach habe das Unternehmen den Umsatz im Rahmen der Erwartungen deutlich um 16,8% auf 2,74 Mrd. Euro erhöht. Trotzdem sei unter Vernachlässigung von Konsolidierungs- und Währungseffekten das organische Wachstum mit einem Plus von 1,7% eher enttäuschend ausgefallen, weil es sich erheblich unter dem mittelfristig angestrebten Ziel von 3 bis 4% bewegt habe. Henkel habe - trotz des harten Wettbewerbs mit Procter & Gamble - im Geschäftsbereich Wasch/Reinigungsmittel seinen Marktanteil in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sogar ausbauen können.
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel heben ihr Kursziel auf 77 Euro an (bislang 74 €) und raten die Vorzugsaktie von Henkel nach wie vor zu akkumulieren.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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