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Sa, 18. April 2026, 6:25 Uhr

Henkel AG & Co KGaA Vz

WKN: 604843 / ISIN: DE0006048432

Henkel VZ Outperformer


24.02.03 13:45
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von Henkel (WKN 604843,VZ) mit "Outperformer" ein.

Den vorläufigen Zahlen zufolge habe Henkel beim Umsatz in 2002 um 2,6 Prozent auf 9,66 Milliarden Euro zulegen können. Das interne Wachstum habe sich hierbei auf 4,6 Prozent belaufen, Akquisitionen/Desinvestitionen hätten zu einem Anstieg von 0,2 Prozent geführt, Währungseinflüsse hätten mit einem Minus von 2,2 Prozent zu Buche geschlagen. Das EBIT habe aufgrund von Restrukturierungen um 10,6 Prozent auf 666 Millionen Euro zugelegt, die operative Gesamtmarge habe sich auf 6,9 Prozent belaufen. Das Ergebnis sei zudem von einer mit 35,1 Prozent geringer als erwarteten Steuerquote unterstützt worden. Die Finanzschulden hätten aufgrund der Desinvestitionen von 3,0 auf 1,2 Milliarden Euro verringert werden können. Auch im 4. Quartal habe Henkel zulegen können, der Umsatz sei um 3,1 Prozent auf 2,38 Milliarden Euro gestiegen, der operative Gewinn habe sich um 13,9 Prozent auf 176 Millionen Euro verbessert.

Für 2003 gehe das Henkel-Management von einem unverändert schwierigen wirtschaftlichen Umfeld aus. Dennoch strebe das Unternehmen ein um Währungseinflüsse und Zu- bzw. Verkäufe bereinigtes Umsatzwachstum in Höhe von vier Prozent an. Die EBIT-Steigerung solle sich dabei im hohen einstelligen Bereich bewegen. Die veröffentlichten Zahlen würden belegen, dass Henkel auch mit schwierigen wirtschaftlichen Gegebenheiten gut zurechtkommen könne. Positiv zu bewerten sei, dass die Zurückhaltung der Konsumenten bisher keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ergebnisse von Henkel gehabt habe. Zudem habe mit Technologies der zyklischste Bereich vor dem wirtschaftlich schwachen Hintergrund die Profitabilität steigern können.

Weiterhin dürfte die Restrukturierung mit 60 Millionen Euro Einsparungspotenzial positive Effekte aufzeigen. Allerdings könnte der Trend zu Discountern und Billigmarken in Deutschland Druck auf die Margen ausüben, 30 Prozent des Gruppenumsatzes würden von der zyklischen Branchenentwicklung abhängen. Auch stelle die Währungsentwicklung ein Risiko dar, rund 30 Prozent des Umsatzes seien vom US-Dollar, dem britischen Pfund sowie den Währungen einiger Emerging Markets abhängig. Man gehe insgesamt von einer weiterhin stabilen Entwicklung des Geschäftsverlaufs aus, zudem lege die Aktie an relativer Stärke zu, dies sollte den positiven fundamentalen Trend untermauern.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Henkel-Aktie in ihrer Ersteinschätzung mit "Outperformer" ein und setzen das Stop-Loss bei 49,50 Euro.





 
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