Harmony Gold Mining Ltd ADR
WKN: 864439 / ISIN: US4132163001Harmony Gold langfr. kaufen
28.02.01 00:00
fnet.de Research
Einer der aussichtsreichsten Kandidaten einer möglichen Gold-Hausse ist, nach Einschätzung der Analysten von fnet.de Research, der drittgrößte südafrikanische Goldbergbau-Konzern Harmony Gold Mining (WKN 864439).
Ein Blick auf den langfristigen Chartverlauf des Goldpreises lasse zunächst nur einen Schluss zu: offenbar habe das Edelmetall seinen Reiz als Kapitalanlage längst verloren. Seit gut 20 Jahren würden sich die Notierungen auf Talfahrt befinden. Anleger, die auf dem Höhepunkt der Goldpreis-Hausse Ende der 70er Jahren auf den fahrenden Zug aufgesprungen seien, würden noch heute auf dramatischen Verlusten sitzen. Die Gründe für den Verfall der Notierungen seien vielfältig. Seit Jahrzehnten würden die Zentralbanken weltweit dazu übergehen, die Goldbindung ihrer Währungen aufzugeben. Die Entwicklung sei allerdings verständlich. Zu unflexibel gestaltet sei die Währungspolitik eines Landes, wenn die umlaufende Geldmenge stets in Form von Goldbarren bereitgehalten werden müsse.
In Krisenzeiten erhalte das gelbe Metall jedoch regelmäßig neuen Glanz. Zu verlockend erscheine den Anlegern dann die Versuchung, einen Teil ihres Geldes in sicheren Gold-Aktien zu parken. So könne es, nach Einschätzung der Analysten, auch diesmal kommen. Die Spätfolgen des dramatischen Absturzes bei den US-High-Techs könnten womöglich erst in einigen Monaten voll auf die Kapitalmärkte durchschlagen. Dann nämlich, wenn sich viele Anleger angesichts der Tatsache, dass sich ihr Vermögen sprichwörtlich in Luft aufgelöst habe, mit den Konsumausgaben nachhaltig zurückhalten würden. Sicherlich werde der zuletzt eingeleitete Zinssenkungstrend der US-Notenbank dem bis zu einem gewissen Grad entgegenwirken. Bis jedoch die Zinsschritte greifen würden, würden erfahrungsgemäß einige Monate vergehen. Börsianern könnten also durchaus noch harte Zeiten ins Haus stehen.
Vor diesem Hintergrund dürften die Aktien der Goldminen-Unternehmen in diesem Jahr vor einer sehr erfreuliche Kursentwicklung stehen. Harmony Gold Mining habe sich darauf spezialisiert, unrentable Goldminen aufzukaufen und wieder auf Vordermann zu bringen. Mehrfach hätten die Harmony-Experten dabei außerordentliches Geschick bewiesen und Minen, die andere Unternehmen bereits aufgegeben hätten, wieder in die schwarzen Zahlen geführt. Nach einem schwachen ersten Halbjahr 2000 habe das Unternehmen in der zweiten Hälfte der abgelaufene Geschäftsperiode auf der Umsatzseite wieder deutlich zulegen können. Im dritten Quartal seien 159,69 Millionen US-Dollar umgesetzt worden, ein Anstieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 70,8 Prozent. In den ersten neun Monaten 2000 seien 348,69 Millionen US-Dollar Umsatz generiert worden, 24,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der wachsende Goldbedarf der Schmuckindustrie, die Schwäche der Landeswährung Rand sowie die erfolgreiche Einbindung verschiedener Übernahmeobjekte in das Gesamtunternehmen seien Grund für die erfreuliche Entwicklung gewesen. Randfontein Estates, West Rand Consolidated Mines und Kalahari Goldridge Mining seien in 2000 aufgekauft worden. Im Laufe der vergangenen fünf Jahre habe Harmony eigenen Angaben zufolge 14 Goldminen übernommen und zähle damit heute zu den sechs größten Goldproduzenten der Welt. In der abgelaufenen Geschäftsperiode habe die Firma 1,6 Millionen Unzen Gold gefördert, nach 1,3 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Auch bei den Gewinnen habe sich die positive Entwicklung niedergeschlagen. Trotz eines Rückgangs im dritten Quartal von 0,21 US-Dollar (Vorjahresperiode) je Anteilsschein auf 0,18 US-Dollar hätten auf Jahressicht stolze 0,68 US-Dollar je Aktie eingefahren werden können. Im Vorjahr habe die Gesellschaft 0,42 US-Dollar je Anteilsschein verdient. Angesichts der erfolgreichen Akquisitions-Strategie würden Analysten auch in 2001 mit steigenden Gewinnen rechnen.
Noch interessanter werde das Unternehmen jedoch, wenn man es unter der fundamentalen Lupe betrachte. Anleger würden hier ein echtes Schnäppchen finden. Auf Basis der Gewinnschätzungen für 2002 errechne sich ein Kurs-Gewinnverhältnis von etwa vier. Das Kurs-Umsatzverhältnis liege bei knapp eins, das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei 1,2. Auch eine Dividendenrendite von fast vier Prozent sei ein Aspekt, den Anleger angesichts des Blutbades bei zahlreichen High-Tech-Aktien künftig wohl wieder mehr zu schätzen wüssten. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 550 Millionen US-Dollar zähle Harmony Gold Mining zu den kleineren Goldminen-Werten. Branchenriese Barrick Gold werde an der Börse mit rund 6,5 Milliarden US-Dollar bewertet. Das Prädikat „besonders günstig“ verdiene Harmony erst recht, wenn man Vorräte und Goldförderung mit den wichtigsten Konkurrenzbetrieben vergleiche. Die Börse billige dem Goldgiganten Barrick je geförderter Unze Gold einen Wert von fast 1500 US-Dollar zu. Der Vergleichswert bei Harmony liege bei schlappen 159 US-Dollar. Auch die Goldreserven seien den Anlegern bei Harmony offenbar weniger Wert, als bei der Konkurrenz. Hier liege wieder Barrick mit 98 US-Dollar je Unze weit in Front. Harmony bilde auch in dieser Bewertungsdisziplin mit 15 US-Dollar das Schlusslicht.
Charttechnisch sei die Situation sehr vielversprechend. Im langfristigen Chart auf Monatsbasis seit Januar 1994 sei das große Handelsvolumen seit Mitte 1999 auffällig. Möglicherweise würden sich bereits seit geraumer Zeit institutionelle Anleger mit dem Papier eindecken. Seit Juli 1997 sei eine Bodenbildung mit ansteigender Tendenz erkennbar. Aktuell laufe der Kurs in ein ansteigendes Dreieck hinein, aus dem er innerhalb der kommenden sechs Monate nach oben ausbrechen dürfte. Stochastik und der Trendfolger MACD würden andeuten, dass ein günstiger Einstiegszeitpunkt vor der Tür stehe. Kurzfristig sei die Luft jedoch etwas dünn. Zwar seien trotz der starken Performance der vergangene Woche auf Sicht einiger Tage noch zehn oder 20 Prozent Kurssteigerung möglich, dann jedoch sollte das Papier erst einmal verschnaufen. Langfristig agierende Investoren könnten jetzt eine erste Position aufbauen und nach Gewinnmitnahmen weiter aufstocken.
Die Aktien von Harmony Gold Mining würden sich hervorragend als langfristige Depotbeimischung eignen. Die Analysten würden die Anteilsscheine nach einem Rücksetzer in ihr Emerging Markets-Musterdepot aufnehmen. Den Kapitaleinsatz solle man begrenzen, kein Stopp-Loss.
Ein Blick auf den langfristigen Chartverlauf des Goldpreises lasse zunächst nur einen Schluss zu: offenbar habe das Edelmetall seinen Reiz als Kapitalanlage längst verloren. Seit gut 20 Jahren würden sich die Notierungen auf Talfahrt befinden. Anleger, die auf dem Höhepunkt der Goldpreis-Hausse Ende der 70er Jahren auf den fahrenden Zug aufgesprungen seien, würden noch heute auf dramatischen Verlusten sitzen. Die Gründe für den Verfall der Notierungen seien vielfältig. Seit Jahrzehnten würden die Zentralbanken weltweit dazu übergehen, die Goldbindung ihrer Währungen aufzugeben. Die Entwicklung sei allerdings verständlich. Zu unflexibel gestaltet sei die Währungspolitik eines Landes, wenn die umlaufende Geldmenge stets in Form von Goldbarren bereitgehalten werden müsse.
In Krisenzeiten erhalte das gelbe Metall jedoch regelmäßig neuen Glanz. Zu verlockend erscheine den Anlegern dann die Versuchung, einen Teil ihres Geldes in sicheren Gold-Aktien zu parken. So könne es, nach Einschätzung der Analysten, auch diesmal kommen. Die Spätfolgen des dramatischen Absturzes bei den US-High-Techs könnten womöglich erst in einigen Monaten voll auf die Kapitalmärkte durchschlagen. Dann nämlich, wenn sich viele Anleger angesichts der Tatsache, dass sich ihr Vermögen sprichwörtlich in Luft aufgelöst habe, mit den Konsumausgaben nachhaltig zurückhalten würden. Sicherlich werde der zuletzt eingeleitete Zinssenkungstrend der US-Notenbank dem bis zu einem gewissen Grad entgegenwirken. Bis jedoch die Zinsschritte greifen würden, würden erfahrungsgemäß einige Monate vergehen. Börsianern könnten also durchaus noch harte Zeiten ins Haus stehen.
Vor diesem Hintergrund dürften die Aktien der Goldminen-Unternehmen in diesem Jahr vor einer sehr erfreuliche Kursentwicklung stehen. Harmony Gold Mining habe sich darauf spezialisiert, unrentable Goldminen aufzukaufen und wieder auf Vordermann zu bringen. Mehrfach hätten die Harmony-Experten dabei außerordentliches Geschick bewiesen und Minen, die andere Unternehmen bereits aufgegeben hätten, wieder in die schwarzen Zahlen geführt. Nach einem schwachen ersten Halbjahr 2000 habe das Unternehmen in der zweiten Hälfte der abgelaufene Geschäftsperiode auf der Umsatzseite wieder deutlich zulegen können. Im dritten Quartal seien 159,69 Millionen US-Dollar umgesetzt worden, ein Anstieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 70,8 Prozent. In den ersten neun Monaten 2000 seien 348,69 Millionen US-Dollar Umsatz generiert worden, 24,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch bei den Gewinnen habe sich die positive Entwicklung niedergeschlagen. Trotz eines Rückgangs im dritten Quartal von 0,21 US-Dollar (Vorjahresperiode) je Anteilsschein auf 0,18 US-Dollar hätten auf Jahressicht stolze 0,68 US-Dollar je Aktie eingefahren werden können. Im Vorjahr habe die Gesellschaft 0,42 US-Dollar je Anteilsschein verdient. Angesichts der erfolgreichen Akquisitions-Strategie würden Analysten auch in 2001 mit steigenden Gewinnen rechnen.
Noch interessanter werde das Unternehmen jedoch, wenn man es unter der fundamentalen Lupe betrachte. Anleger würden hier ein echtes Schnäppchen finden. Auf Basis der Gewinnschätzungen für 2002 errechne sich ein Kurs-Gewinnverhältnis von etwa vier. Das Kurs-Umsatzverhältnis liege bei knapp eins, das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei 1,2. Auch eine Dividendenrendite von fast vier Prozent sei ein Aspekt, den Anleger angesichts des Blutbades bei zahlreichen High-Tech-Aktien künftig wohl wieder mehr zu schätzen wüssten. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 550 Millionen US-Dollar zähle Harmony Gold Mining zu den kleineren Goldminen-Werten. Branchenriese Barrick Gold werde an der Börse mit rund 6,5 Milliarden US-Dollar bewertet. Das Prädikat „besonders günstig“ verdiene Harmony erst recht, wenn man Vorräte und Goldförderung mit den wichtigsten Konkurrenzbetrieben vergleiche. Die Börse billige dem Goldgiganten Barrick je geförderter Unze Gold einen Wert von fast 1500 US-Dollar zu. Der Vergleichswert bei Harmony liege bei schlappen 159 US-Dollar. Auch die Goldreserven seien den Anlegern bei Harmony offenbar weniger Wert, als bei der Konkurrenz. Hier liege wieder Barrick mit 98 US-Dollar je Unze weit in Front. Harmony bilde auch in dieser Bewertungsdisziplin mit 15 US-Dollar das Schlusslicht.
Charttechnisch sei die Situation sehr vielversprechend. Im langfristigen Chart auf Monatsbasis seit Januar 1994 sei das große Handelsvolumen seit Mitte 1999 auffällig. Möglicherweise würden sich bereits seit geraumer Zeit institutionelle Anleger mit dem Papier eindecken. Seit Juli 1997 sei eine Bodenbildung mit ansteigender Tendenz erkennbar. Aktuell laufe der Kurs in ein ansteigendes Dreieck hinein, aus dem er innerhalb der kommenden sechs Monate nach oben ausbrechen dürfte. Stochastik und der Trendfolger MACD würden andeuten, dass ein günstiger Einstiegszeitpunkt vor der Tür stehe. Kurzfristig sei die Luft jedoch etwas dünn. Zwar seien trotz der starken Performance der vergangene Woche auf Sicht einiger Tage noch zehn oder 20 Prozent Kurssteigerung möglich, dann jedoch sollte das Papier erst einmal verschnaufen. Langfristig agierende Investoren könnten jetzt eine erste Position aufbauen und nach Gewinnmitnahmen weiter aufstocken.
Die Aktien von Harmony Gold Mining würden sich hervorragend als langfristige Depotbeimischung eignen. Die Analysten würden die Anteilsscheine nach einem Rücksetzer in ihr Emerging Markets-Musterdepot aufnehmen. Den Kapitaleinsatz solle man begrenzen, kein Stopp-Loss.
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