Handel schwächer eröffnet
07.02.02 11:37
Gontard & MetallBank
Der Handel eröffnete in dieser Woche schon schwächer, berichten die Analysten der Gontard&Metallbank.
So habe der DAX in den ersten Handelsminuten bereits 0,8% verloren. Das erkläre man mit Zurückhaltung der Anleger, die sich in der Erwartung auf Geschäftszahlen erst einmal am Markt zurückhalten würden. Dieser Trend solle sich dann die ganze Woche so fortsetzten.
Der Erotikfilm-Anbieter Private Media habe seinen Börsengang mit der Erklärung verschoben, dass das derzeitige Kapitalmarktumfeld für eine erfolgreich Zweitplatzierung nicht geeignet sei. Durch den aktuell schwachen Kursverlauf sei die Befürchtung durchaus berechtigt. Diese Absage könnte die Hoffnung auf Erholung des Emissionsgeschäftes verzögern. Im vergangen Jahr wäre die Zahl der Erstnotizen (ohne Freiverkehr) auf 18 zurückgegangen (im Vorjahr 152).
Die Aktien von Daimler-Chrysler hätten unter Druck gestanden, nachdem die Financial Tims berichte habe, der Konzern plane die Dividende um 1/3 zu kürzen. Die Commerzbank hätte ihre Geschäftszahlen vorgelegt, welche die Bank knapp in die Gewinnzone gebracht hätte.
Einem Zeitungsbericht zufolge habe Infineon für die Übernahme der Speicherchip- Sparte der südkoreanischen Hynix Semiconductor mehr Geld geboten als Micron Technology. Bei einem Zusammenschluss von Micron und Hynix wären sie der weltgrößte Speicherchip- Hersteller. Analysten zufolge habe Infineon aus Angst, Marktanteile zu verlieren, ihrerseits ein Gebot abgegeben. Aufgrund der Überkapazitäten auf dem Speicherchipmarkt, hielten Experten eine Konsolidierung für notwendig. Ein zu hohes Gebot würde der Aktie von Infineon allerdings schaden.
Schering und Adidas-Salomon hätten überzeugende Zahlen bringen können. Die Bilanzsorgen jedoch habe dies nicht in den Hintergrund treten lassen.
Europas Börsen ständen unter dem Druck der Pleite Enrons, und hätten den DAX auf den tiefsten Stand in diesem Jahr fallen lassen. Der Skandal werfe ein schlechtes Licht auf die Bilanzierungspraktiken in den USA. Die Skepsis gegenüber Wirtschaftsprüfern und Analysten habe zugenommen. Alle Bilanzierungsregeln würden genügend Gestaltungsmöglichkeiten anbieten. Ob es sich bei der Rechnungslegung um eine faire und vertrauensvolle Berichterstattung handele, sei demnach lösgelöst von allen Bilanzierungsregeln. Sollten sich die Konjunkturaussichten verschlechtern, dürfte der Markt in den kommenden Wochen weiter nachgeben. Konträre Aussagen wären aus dem Weltwirtschaftsforum dazu zu hören. Das Vertrauen der US Verbraucher sei im Januar zwar weiter angestiegen, jedoch geringer als erwartet. Auch die US Industrie habe mehr Aufträge verzeichnen können.
Die Rücktrittserklärung des EZB- Präsidenten am 9. Juli 2003 ließe den Markt erst einmal unberührt. Vielleicht helfe das Motto des Andre Kostolany: Gewinnen könne man, verlieren müsse man. Zurückgewinnen sei unmöglich.
Der DAX habe nun den Weg in den Süden angetreten. Im laufe der Woche wäre er sogar auf 4.730 Punkte gefallen. Er habe das Potential bis auf 4.400/4.500 Zähler nachzugeben. Nach einer Bodenbildung, die sich über 2-3 Monate erstrecken könne, könne ein Aufwärtstrend etabliert werden. Der Eurostoxx habe eine Trading -Unterstützung bei 3.400 Punkten. Von dort könne es noch einmal eine Tendenz zu 3.600 Punkten geben.
Der Nemax50 bewege sich in einem abwärtsgerichtetem Trend und steuere die magische Marke von 1.000 Zählern an. Sollte die Marke gebrochen werden sei der Weg nach unter frei. Der Dow Jones habe seine Unterstützung bei 9.800 Punkten nach unten durchbrochen. Die nächst größere Unterstützung läge erst wieder bei 9.400 Zählern. Die Nasdaq hätte die Unterstützung bei 1.900 Punkten gebrochen und ginge nun bis auf 1.800 Zähler zurück. Sollte die 1.800 er Marke auch nicht halten, läge die nächsten Unterstützung bei 1.650 Punkten.
So habe der DAX in den ersten Handelsminuten bereits 0,8% verloren. Das erkläre man mit Zurückhaltung der Anleger, die sich in der Erwartung auf Geschäftszahlen erst einmal am Markt zurückhalten würden. Dieser Trend solle sich dann die ganze Woche so fortsetzten.
Der Erotikfilm-Anbieter Private Media habe seinen Börsengang mit der Erklärung verschoben, dass das derzeitige Kapitalmarktumfeld für eine erfolgreich Zweitplatzierung nicht geeignet sei. Durch den aktuell schwachen Kursverlauf sei die Befürchtung durchaus berechtigt. Diese Absage könnte die Hoffnung auf Erholung des Emissionsgeschäftes verzögern. Im vergangen Jahr wäre die Zahl der Erstnotizen (ohne Freiverkehr) auf 18 zurückgegangen (im Vorjahr 152).
Die Aktien von Daimler-Chrysler hätten unter Druck gestanden, nachdem die Financial Tims berichte habe, der Konzern plane die Dividende um 1/3 zu kürzen. Die Commerzbank hätte ihre Geschäftszahlen vorgelegt, welche die Bank knapp in die Gewinnzone gebracht hätte.
Schering und Adidas-Salomon hätten überzeugende Zahlen bringen können. Die Bilanzsorgen jedoch habe dies nicht in den Hintergrund treten lassen.
Europas Börsen ständen unter dem Druck der Pleite Enrons, und hätten den DAX auf den tiefsten Stand in diesem Jahr fallen lassen. Der Skandal werfe ein schlechtes Licht auf die Bilanzierungspraktiken in den USA. Die Skepsis gegenüber Wirtschaftsprüfern und Analysten habe zugenommen. Alle Bilanzierungsregeln würden genügend Gestaltungsmöglichkeiten anbieten. Ob es sich bei der Rechnungslegung um eine faire und vertrauensvolle Berichterstattung handele, sei demnach lösgelöst von allen Bilanzierungsregeln. Sollten sich die Konjunkturaussichten verschlechtern, dürfte der Markt in den kommenden Wochen weiter nachgeben. Konträre Aussagen wären aus dem Weltwirtschaftsforum dazu zu hören. Das Vertrauen der US Verbraucher sei im Januar zwar weiter angestiegen, jedoch geringer als erwartet. Auch die US Industrie habe mehr Aufträge verzeichnen können.
Die Rücktrittserklärung des EZB- Präsidenten am 9. Juli 2003 ließe den Markt erst einmal unberührt. Vielleicht helfe das Motto des Andre Kostolany: Gewinnen könne man, verlieren müsse man. Zurückgewinnen sei unmöglich.
Der DAX habe nun den Weg in den Süden angetreten. Im laufe der Woche wäre er sogar auf 4.730 Punkte gefallen. Er habe das Potential bis auf 4.400/4.500 Zähler nachzugeben. Nach einer Bodenbildung, die sich über 2-3 Monate erstrecken könne, könne ein Aufwärtstrend etabliert werden. Der Eurostoxx habe eine Trading -Unterstützung bei 3.400 Punkten. Von dort könne es noch einmal eine Tendenz zu 3.600 Punkten geben.
Der Nemax50 bewege sich in einem abwärtsgerichtetem Trend und steuere die magische Marke von 1.000 Zählern an. Sollte die Marke gebrochen werden sei der Weg nach unter frei. Der Dow Jones habe seine Unterstützung bei 9.800 Punkten nach unten durchbrochen. Die nächst größere Unterstützung läge erst wieder bei 9.400 Zählern. Die Nasdaq hätte die Unterstützung bei 1.900 Punkten gebrochen und ginge nun bis auf 1.800 Zähler zurück. Sollte die 1.800 er Marke auch nicht halten, läge die nächsten Unterstützung bei 1.650 Punkten.
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