Greenspan bereitet Zinserhöhung vor
23.04.04 16:34
Frankfurter Sparkasse
Alan Greenspan hat bei seiner Anhörung durch den Bankenausschuss des US-Senats am Dienstag mit einem kleinen Zinssignal die Stimmung etwas gedämpft, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Der FED-Chef habe erklärt, dass keine Deflation mehr drohe und dass die US-Banken gut mit einer Zinserhöhung leben könnten. Diese von ihm selbst genährten Zinsängste habe er am darauffolgenden Tag in seiner Anhörung vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses wieder beschwichtigt. Er habe das gewohnte Konjunkturbild eines Wirtschaftsaufschwungs gezeichnet, der zunehmend an Breite gewinnen und eine moderate Belebung des Arbeitsmarktes induzieren werde. Es stünden somit Zinserhöhungen in den USA im Raum.
Als wahrscheinlichster Zeitpunkt für einen solchen Schritt werde momentan der Termin für die Sitzung des Offenmarktausschusses der FED am 10. August angesehen. Diesen Belastungen für die Anleihepreise stünden kursfördernde Faktoren, wie ein Gewinn an Attraktivität für sichere Anlageformen durch die latente Terrorgefahr und die Situation im Irak sowie ein in seiner Qualität als gefährdet einzustufender Glaube an die Nachhaltigkeit der positiven Arbeitsmarktentwicklung in den USA, gegenüber. Summa summarum sollte jetzt eine defensivere Ausrichtung im Rentenportfolio angestrebt werden und vermehrt auf kurzlaufende Zinspapiere umgeschichtet werden.
Der FED-Chef habe erklärt, dass keine Deflation mehr drohe und dass die US-Banken gut mit einer Zinserhöhung leben könnten. Diese von ihm selbst genährten Zinsängste habe er am darauffolgenden Tag in seiner Anhörung vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses wieder beschwichtigt. Er habe das gewohnte Konjunkturbild eines Wirtschaftsaufschwungs gezeichnet, der zunehmend an Breite gewinnen und eine moderate Belebung des Arbeitsmarktes induzieren werde. Es stünden somit Zinserhöhungen in den USA im Raum.
Als wahrscheinlichster Zeitpunkt für einen solchen Schritt werde momentan der Termin für die Sitzung des Offenmarktausschusses der FED am 10. August angesehen. Diesen Belastungen für die Anleihepreise stünden kursfördernde Faktoren, wie ein Gewinn an Attraktivität für sichere Anlageformen durch die latente Terrorgefahr und die Situation im Irak sowie ein in seiner Qualität als gefährdet einzustufender Glaube an die Nachhaltigkeit der positiven Arbeitsmarktentwicklung in den USA, gegenüber. Summa summarum sollte jetzt eine defensivere Ausrichtung im Rentenportfolio angestrebt werden und vermehrt auf kurzlaufende Zinspapiere umgeschichtet werden.
