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Sa, 18. April 2026, 8:09 Uhr

GERICOM AG

WKN: 565773 / ISIN: AT0000729108

Gericom für spekulative Anleger


19.02.01 00:00
fnet.de Research

Gericom (WKN 565773) sorgte Ende Januar dieses Jahres mit einer Verkaufsaktion bei der Lebensmittelkette Aldi Austria (Hofer) für Furore, so die Börsenexperten von fnet.de Research.

Innerhalb einer Stunde nach Öffnung der Filialen seien die extrem preiswerten Gericom-Notebooks restlos ausverkauft gewesen. Dabei seien etwa 10% des österreichischen Jahresbedarfs an Notebooks im Home-Bereich über die Ladentische gegangen. Das Unternehmen aus Österreich vermarkte Notebooks, internetfähige Multimediaprodukte und Geräte der Kommunikationselektronik. Der Mobile Computing Spezialist verzeichne seit der Gründung in 1990 ein kräftiges Wachstum und schreibe Jahr für Jahr schwarze Zahlen.

Gericom sei auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000 auf Wachstumskurs geblieben. Nach vorläufigen Berechnungen sei der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent auf 331 Millionen Euro geklettert. Damit seien die beim Börsengang genannte Planzahl von 303 Millionen Euro deutlich übertroffen worden. Beim Verkauf von rund 148.000 Notebooks sei das Unternehmen besonders erfolgreich gewesen. Gegenüber dem Vorjahr seien damit eine Steigerung von mehr als 100 Prozent erzielt worden. Der Bereich Mobile Computing steuere mittlerweile einen Anteil von 70 Prozent zum Umsatz bei.

Detaillierte Angaben zum Ergebnis seien noch nicht gemacht worden. Der Vorstand erwarte allerdings eine positive Gewinnentwicklung. Die Analysten würden damit rechnen, dass das ursprünglich prognostizierte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 13 Mio. Euro locker erreicht worden sei. Die endgültigen Zahlen werde die Firma im März bekannt geben. Die Aussichten des Unternehmens seien viel versprechend. In den kommenden Jahren sei ein Gewinnwachstum von rund 30 Prozent per annum zu erwarten. Mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis in 2002 von 12 sei die Aktie sehr günstig bewertet. Das PEG-Ratio (Price-Earnings-to-Growth = KGV in 2002 geteilt durch das durchschnittliche Gewinnwachstum der nächsten Jahre) liege bei 0,4 und untermauere die Attraktivität der Aktie. Ein Verhältnis unter eins deute auf eine Unterbewertung hin.

Der Chart von Gericom sei beeindruckend. Im Gegensatz zu anderen Werten am Neuen Markt habe die Aktie in den letzten Wochen immer neue Höchststände markieren können. Für die erfreuliche Kursentwicklung gebe es mehrere Gründe. Zum einen würden die Geschäfte beim Elekronikdienstleister prächtig laufen. Andererseits sei die Emission im November des vergangenen Jahres zu einem sehr günstigen Marktpreis platziert worden, so dass der Grundstein für eine überdurchschnittliche Performance gelegt worden sei.

Der Ausgabepreis der Aktien sei von der Konsortialbank sogar unterhalb der Bookbuildingspanne (19 bis 26 Euro) auf 17 Euro festgelegt worden. Die Stimmung an der deutschen Wachstumsbörse sei so schlecht gewesen, dass ein deutlicher Abschlag hingenommen worden sei. Mittlerweile notiere das Papier deutlich höher und habe im Februar ein Hoch bei 31 Euro markiert, ehe Gewinnmitnahmen eingesetzt hätten.

Diese Konsolidierung sollten spekulative Anleger zum Einstieg nutzen. Derzeit würden die Anteilsscheine zu 26 Euro die Besitzer wechseln. Zur Begrenzung der Verluste würden die Experten eine Stop-Loss-Marke bei 23 Euro empfehlen. Der Titel befinde sich im spekulativen Musterdepot der Analysten von fnet.de Research.





 
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