General Motors "marketperform"
23.05.02 14:45
Bank Leu
Die Analysten von der Bank Leu stufen die Aktien der General Motors (WKN 850000) auf "marketperform" ein.
General Motors (GM) sei der größte Autobauer der Welt und schreibe seit einiger Zeit schwarze Zahlen. Die Autoverkäufe machten gut 87% des Umsatzes aus. Hauptmarken seien Chevrolet und GMAC Trucks, GM-Diesel Lokomotiven und -motoren. In Europa seien es Opel, Saab, Vauxhall und Holden, in Japan Isuzu (habe Probleme), Suzuki und Subaru.
Der Jahresanfang sei vielversprechend gewesen. GM habe die Produktionsziele erhöht und ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr angesichts des doch relativ lebhaften US-Geschäfts bekräftigt, respektive leicht angehoben. Für 2002 könne mit einem Umsatz gerechnet werden, der etwa 3% tiefer sein dürfe als 2001. Der Gewinn/Aktie werde auf rund 3,50 USD geschätzt, was 9% über dem Vorjahresergebnis läge. Nicht darin enthalten seien die Ergebnisse der Hughes-Satellitensparte (solle an EchoStar verkauft werden) sowie Restrukturierungskosten in Europa, wo vor allem Opel GM grössere Sorgen bereite. Mit neuen Modellen wie dem neuen Opel Vectra solle hier der Turnaround eingeleitet werden. Der Opel Zafira solle als Erfolgsbeispiel dienen. Was den amerikanischen Markt betreffe, so habe GM auch dank des neuen Geländewagens (SUV) eine positive Bilanz erzielen können.
GM habe folgende Chancen: ein gutes "Momentum", was Neuprodukteinführungen wie auch Kostensenkungsmaßnahmen betreffe, der Lastkraftwagen-Bereich (Trucks) sehe langfristig vielversprechend aus (Erhöhung der Produktion auf 250.000 im Jahr 2002). GM habe Ford in Amerika als größten Anbieter bei den Light Trucks, also Geländewagen, Großraumlimousinen und Pickups, verdrängt. GM wolle im russischen Markt präsent sein (geplant sei ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem russischen Motorenwerk, das Geländewagen Chevrolet Niva und möglicherweise Opel Astra produzieren würde).
Als Risiken sehe man bei der Bank Leu diverse Rabatte/Preisvorteile wie auch die 0%-Finanzierungsraten. GM schätze seine eigenen Überkapazitäten in Nordamerika auf rund eine Million Einheiten. GM wolle versuchen, diese durch eine Kombination von Kostensenkungsmaßnahmen, besseren Werkauslastungen und neuen Modelllinien abzubauen.
Bei der Bank Leu wird der General Motors-Aktie ein "marketperform"-Rating verliehen.
General Motors (GM) sei der größte Autobauer der Welt und schreibe seit einiger Zeit schwarze Zahlen. Die Autoverkäufe machten gut 87% des Umsatzes aus. Hauptmarken seien Chevrolet und GMAC Trucks, GM-Diesel Lokomotiven und -motoren. In Europa seien es Opel, Saab, Vauxhall und Holden, in Japan Isuzu (habe Probleme), Suzuki und Subaru.
GM habe folgende Chancen: ein gutes "Momentum", was Neuprodukteinführungen wie auch Kostensenkungsmaßnahmen betreffe, der Lastkraftwagen-Bereich (Trucks) sehe langfristig vielversprechend aus (Erhöhung der Produktion auf 250.000 im Jahr 2002). GM habe Ford in Amerika als größten Anbieter bei den Light Trucks, also Geländewagen, Großraumlimousinen und Pickups, verdrängt. GM wolle im russischen Markt präsent sein (geplant sei ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem russischen Motorenwerk, das Geländewagen Chevrolet Niva und möglicherweise Opel Astra produzieren würde).
Als Risiken sehe man bei der Bank Leu diverse Rabatte/Preisvorteile wie auch die 0%-Finanzierungsraten. GM schätze seine eigenen Überkapazitäten in Nordamerika auf rund eine Million Einheiten. GM wolle versuchen, diese durch eine Kombination von Kostensenkungsmaßnahmen, besseren Werkauslastungen und neuen Modelllinien abzubauen.
Bei der Bank Leu wird der General Motors-Aktie ein "marketperform"-Rating verliehen.
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