General Electric untergewichten
15.10.02 09:44
Berliner Volksbank
Die Analysten der Berliner Volksbank empfehlen die Aktien von General Electric (WKN 851144) unterzugewichten.
General Electric (GE) habe wiederum die Konsensschätzungen punktgenau erfüllt. Das Ergebnis pro Aktie in 3Q2002 liege bei 0,41 USD und stelle eine Steigerung von 14% gegenüber dem Vorjahresquartal dar. Die Analysten halten dies für kein gutes Ergebnis, denn das Vorjahresquartal bilde wegen den Anschlägen vom 11. September eine sehr schwache Vergleichsgrundlage. GE habe die EPS-Erwartung von 1,65 USD für dieses Jahr bestätigt. Jedoch sei keine Einschätzung für 2003 bekannt gegeben worden. Bei der Berliner Volksbank rechne man mit einer Rücknahme der Ergebnis-Erwartung für das nächste Jahr, was das Unternehmen demnächst bekannt geben solle.
In dem Quartalsstatement spreche der GE CEO Immelt zum ersten Mal „eine Reihe von kurzfristigen Herausforderungen in einigen Geschäftsbereichen“ an. Bislang habe GE viel Hoffnung in die kurzzyklischen Bereiche innerhalb des GE Konzerns gesetzt, denn einige langzyklischen Bereiche des Konzerns (hauptsächlich Power Systems) würden in naher Zukunft in einen Abschwung eintreten. Bislang hätten vor allem die lang-zyklischen Geschäftsbereiche durch die Zuwachsraten eine punktgenaue Erfüllung der Prognosen ermöglichen können.
Bei GE Capital Service (GECS) erwarte man von Seiten der Berliner Volksbank Schwierigkeiten im Konsumentenkreditbereich, bei der Rückversicherung ERC (Milliardengroßes Reservedefizit) und bei dem Flugzeug-Leasing-Geschäft (schlechtes Marktumfeld bei den Airlines). Das Worst-Case-Szenario bei GE scheine Formen anzunehmen: Abschwung in den lang- und kurzzyklischen Bereichen verbunden mit Problemen im Finanzbereich. Insgesamt werde die Luft dünner für GE, weiterhin die Konsenserwartungen zu erfüllen. Die Analysten der Berliner Volksbank sehen die aktuellen Konsensschätzungen als zu optimistisch an und erwarten, dass diese im Laufe der nächsten Wochen angepasst werden. Der negative News-Flow bei GE dürfte anhalten. Damit erwarte man weiterhin eine schwache Kursentwicklung der GE Aktien, d.h. der Aktienkurs werde sich nicht von dem Verlauf des aus Sicht der Berliner Volksbank unattraktiven Industrie-Sektors abkoppeln können.
Daher lautet die Empfehlung der Berliner Volksbank für die Aktien von General Electric "untergewichten".
General Electric (GE) habe wiederum die Konsensschätzungen punktgenau erfüllt. Das Ergebnis pro Aktie in 3Q2002 liege bei 0,41 USD und stelle eine Steigerung von 14% gegenüber dem Vorjahresquartal dar. Die Analysten halten dies für kein gutes Ergebnis, denn das Vorjahresquartal bilde wegen den Anschlägen vom 11. September eine sehr schwache Vergleichsgrundlage. GE habe die EPS-Erwartung von 1,65 USD für dieses Jahr bestätigt. Jedoch sei keine Einschätzung für 2003 bekannt gegeben worden. Bei der Berliner Volksbank rechne man mit einer Rücknahme der Ergebnis-Erwartung für das nächste Jahr, was das Unternehmen demnächst bekannt geben solle.
Bei GE Capital Service (GECS) erwarte man von Seiten der Berliner Volksbank Schwierigkeiten im Konsumentenkreditbereich, bei der Rückversicherung ERC (Milliardengroßes Reservedefizit) und bei dem Flugzeug-Leasing-Geschäft (schlechtes Marktumfeld bei den Airlines). Das Worst-Case-Szenario bei GE scheine Formen anzunehmen: Abschwung in den lang- und kurzzyklischen Bereichen verbunden mit Problemen im Finanzbereich. Insgesamt werde die Luft dünner für GE, weiterhin die Konsenserwartungen zu erfüllen. Die Analysten der Berliner Volksbank sehen die aktuellen Konsensschätzungen als zu optimistisch an und erwarten, dass diese im Laufe der nächsten Wochen angepasst werden. Der negative News-Flow bei GE dürfte anhalten. Damit erwarte man weiterhin eine schwache Kursentwicklung der GE Aktien, d.h. der Aktienkurs werde sich nicht von dem Verlauf des aus Sicht der Berliner Volksbank unattraktiven Industrie-Sektors abkoppeln können.
Daher lautet die Empfehlung der Berliner Volksbank für die Aktien von General Electric "untergewichten".
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