Geberit "buy"
21.01.09 11:53
Vontobel Research
Zürich (aktiencheck.de AG) - Patrick Laager, Analyst von Vontobel Research, bewertet die Geberit-Aktie in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" unverändert mit "buy".
Angesichts des derzeitigen Wirtschaftsumfelds seien hohe Erwartungen nicht angebracht. Trotzdem hätten die Analysten im 4Q08 einen höheren Umsatz erwartet, insbesondere nachdem eine Reihe von Faktoren auf ein relativ starkes Geschäft in den letzten Monaten des Jahres 2008 hingewiesen habe. Die schwache Wirtschaftslage habe die Kunden jedoch dazu veranlasst, ihre Lagerbestände deutlich abzubauen, was die Nachfrage nach Geberit-Produkten zwangsläufig belastet habe. Der Umsatz des Unternehmens sei daher im 4Q um 6,5% hinter der Analystenschätzung zurückgeblieben. Die Analysten hätten entschieden, in ihren Prognosen künftig ein Worst-Case-Szenario widerzuspiegeln.
2009 und bis zu einem gewissen Grad auch 2010 würden sich zweifelsohne als schwierige Jahre erweisen. Die Analysten würden derzeit für 2009 einen Umsatzrückgang um 8% auf CHF 2.259 Mio. prognostizieren. Angesichts des schwächeren Operating Leverage und des weniger günstigen Produktmix (neue Produkte im Bereich Rohrleitungssysteme) rechne man im Jahr 2009 trotz der sinkenden Rohstoffpreise mit einer niedrigeren EBITDA-Marge von 24,0% (VontE: 26,1% für 2008).
2010 würden die Analysten einen weiteren Umsatzrückgang um 2% und eine EBITDA-Marge von 23,8% erwarten. In der Folge würden sie ihre EPS-Prognose für 2009 um 19,7% auf CHF 9,04 und für 2010 um 5,2% auf CHF 8,57 senken (Konsensschätzung: CHF 11,5 bzw. CHF 12,1). Ihre Gewinnprognose würden die Analysten schließlich für 2009 um 25% und für 2010 um 31% nach unten korrigieren. Nun würden ihre Schätzungen ihrer Meinung nach einem Worst-Case-Szenario entsprechen.
Geberit dürfte jedoch in der Lage sein, einen freien Cashflow zu erwirtschaften (VontE 2009: CHF 323 Mio., 2010: CHF 350 Mio.). Da man davon ausgehe, dass dieser Cashflow zu einem großen Teil zur Schuldenreduzierung verwendet werde, dürfte das Unternehmen seine Nettoliquidität 2010 auf ungefähr CHF 420 Mio. erhöhen können.
Die "buy"-Empfehlung der Analysten basiere im Wesentlichen auf dem freien Cashflow (FCF), den Geberit trotz des Umsatzrückgangs erwirtschafte. Vor dem Hintergrund, dass Geberit auch in Krisenzeiten hohe Margen erzielt habe (EBITDA-Marge größer als 23% im Jahr 2002/2003) und dass die Investitionen deutlich sinken würden, erwarte man 2009/2010 eine FCF-Rendite von 8%. Zudem verfüge Geberit über eine äußerst solide Bilanzstruktur mit einer erwarteten Eigenkapitalquote von 68% und einem ROE von 24,8% im Jahr 2009. Und schließlich seien die Dividendenzahlungen gesichert (Dividendenrendite größer als 3%). Das neue Kursziel der Analysten von CHF 135 basiere ausschließlich auf der erwarteten FCF-Rendite.
Die Analysten von Vontobel Research halten an ihrem "buy"-Rating für die Geberit-Aktie fest. (Analyse vom 21.01.2009) (21.01.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Angesichts des derzeitigen Wirtschaftsumfelds seien hohe Erwartungen nicht angebracht. Trotzdem hätten die Analysten im 4Q08 einen höheren Umsatz erwartet, insbesondere nachdem eine Reihe von Faktoren auf ein relativ starkes Geschäft in den letzten Monaten des Jahres 2008 hingewiesen habe. Die schwache Wirtschaftslage habe die Kunden jedoch dazu veranlasst, ihre Lagerbestände deutlich abzubauen, was die Nachfrage nach Geberit-Produkten zwangsläufig belastet habe. Der Umsatz des Unternehmens sei daher im 4Q um 6,5% hinter der Analystenschätzung zurückgeblieben. Die Analysten hätten entschieden, in ihren Prognosen künftig ein Worst-Case-Szenario widerzuspiegeln.
2009 und bis zu einem gewissen Grad auch 2010 würden sich zweifelsohne als schwierige Jahre erweisen. Die Analysten würden derzeit für 2009 einen Umsatzrückgang um 8% auf CHF 2.259 Mio. prognostizieren. Angesichts des schwächeren Operating Leverage und des weniger günstigen Produktmix (neue Produkte im Bereich Rohrleitungssysteme) rechne man im Jahr 2009 trotz der sinkenden Rohstoffpreise mit einer niedrigeren EBITDA-Marge von 24,0% (VontE: 26,1% für 2008).
Geberit dürfte jedoch in der Lage sein, einen freien Cashflow zu erwirtschaften (VontE 2009: CHF 323 Mio., 2010: CHF 350 Mio.). Da man davon ausgehe, dass dieser Cashflow zu einem großen Teil zur Schuldenreduzierung verwendet werde, dürfte das Unternehmen seine Nettoliquidität 2010 auf ungefähr CHF 420 Mio. erhöhen können.
Die "buy"-Empfehlung der Analysten basiere im Wesentlichen auf dem freien Cashflow (FCF), den Geberit trotz des Umsatzrückgangs erwirtschafte. Vor dem Hintergrund, dass Geberit auch in Krisenzeiten hohe Margen erzielt habe (EBITDA-Marge größer als 23% im Jahr 2002/2003) und dass die Investitionen deutlich sinken würden, erwarte man 2009/2010 eine FCF-Rendite von 8%. Zudem verfüge Geberit über eine äußerst solide Bilanzstruktur mit einer erwarteten Eigenkapitalquote von 68% und einem ROE von 24,8% im Jahr 2009. Und schließlich seien die Dividendenzahlungen gesichert (Dividendenrendite größer als 3%). Das neue Kursziel der Analysten von CHF 135 basiere ausschließlich auf der erwarteten FCF-Rendite.
Die Analysten von Vontobel Research halten an ihrem "buy"-Rating für die Geberit-Aktie fest. (Analyse vom 21.01.2009) (21.01.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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