GDF SUEZ bekräftigt Ausblick für 2011
14.06.11 11:06
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Centrobank, bewertet die Aktie von GDF SUEZ (ISIN FR0010208488 / WKN A0ER6Q) weiterhin mit dem Rating "halten".
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 6,1% auf EUR 5,5 Mrd. zugelegt, während der Umsatz um 6,9% auf EUR 25,5 Mrd. gestiegen sei. Mit jährlichen Investitionen von EUR 11 Mrd. wolle der nach Erzeugungskapazität größte Versorger der Welt seine installierte Antriebsleistung von derzeit 78 GW bis 2016 auf 150 GW ausbauen (90 GW davon außerhalb Europas). Ein besonderer Fokus solle hierbei auf erneuerbare Energien gelegt werden.
Der Ausblick sei erfreulich und bestätigt worden: Für 2011 peile GDF SUEZ ein EBITDA zwischen EUR 17 Mrd. und EUR 17,5 Mrd. an. 2013 solle dann ein EBITDA von mehr als EUR 20 Mrd. erzielt werden. Mit einem CO2-Ausstoß von 322 kg je MWh sei GDF SUEZ ein relativ "sauberer" Energieversorger, was vor allem ab 2013 (dritte Phase der EU-weiten nationalen Allokationspläne) einen erheblichen komparativen Kostenvorteil darstelle.
GDF SUEZ wolle im laufenden Jahr die Kosten um EUR 900 Mio. reduzieren und sich bis 2013 von EUR 10 Mrd. an Vermögenswerten trennen. Die Nettoverbindlichkeiten seien gegenüber dem Vorquartal (pro forma) um EUR 2,9 Mrd. zurückgegangen und hätten per Ende März 2011 bei EUR 39,9 Mrd. gelegen.
GDF SUEZ habe im Auftaktquartal von Zuwächsen in den Auslandsmärkten, einer günstigen Wechselkursentwicklung sowie von der Übernahme des britischen Kraftwerksbetreibers International Power profitiert und ein solides Zahlenwerk vorgelegt. Darüber hinaus seien der Ausblick für das laufende Jahr sowie die mittelfristigen Ziele bekräftigt worden. Nach der Integration des britischen Versorgers International Power konzentriere sich GDF SUEZ nun vor allem auf die Expansion in die Emerging Markets, welche neben attraktiveren Wachstumsperspektiven auch ein durchaus stabiles regulatorisches Umfeld böten.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bestätigen ihre "halten"-Einschätzung für die GDF SUEZ-Aktie. (Ausgabe vom 14.06.2011) (14.06.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 6,1% auf EUR 5,5 Mrd. zugelegt, während der Umsatz um 6,9% auf EUR 25,5 Mrd. gestiegen sei. Mit jährlichen Investitionen von EUR 11 Mrd. wolle der nach Erzeugungskapazität größte Versorger der Welt seine installierte Antriebsleistung von derzeit 78 GW bis 2016 auf 150 GW ausbauen (90 GW davon außerhalb Europas). Ein besonderer Fokus solle hierbei auf erneuerbare Energien gelegt werden.
Der Ausblick sei erfreulich und bestätigt worden: Für 2011 peile GDF SUEZ ein EBITDA zwischen EUR 17 Mrd. und EUR 17,5 Mrd. an. 2013 solle dann ein EBITDA von mehr als EUR 20 Mrd. erzielt werden. Mit einem CO2-Ausstoß von 322 kg je MWh sei GDF SUEZ ein relativ "sauberer" Energieversorger, was vor allem ab 2013 (dritte Phase der EU-weiten nationalen Allokationspläne) einen erheblichen komparativen Kostenvorteil darstelle.
GDF SUEZ habe im Auftaktquartal von Zuwächsen in den Auslandsmärkten, einer günstigen Wechselkursentwicklung sowie von der Übernahme des britischen Kraftwerksbetreibers International Power profitiert und ein solides Zahlenwerk vorgelegt. Darüber hinaus seien der Ausblick für das laufende Jahr sowie die mittelfristigen Ziele bekräftigt worden. Nach der Integration des britischen Versorgers International Power konzentriere sich GDF SUEZ nun vor allem auf die Expansion in die Emerging Markets, welche neben attraktiveren Wachstumsperspektiven auch ein durchaus stabiles regulatorisches Umfeld böten.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bestätigen ihre "halten"-Einschätzung für die GDF SUEZ-Aktie. (Ausgabe vom 14.06.2011) (14.06.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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