Frühindikatoren mit deutl. Zweiteilung
02.08.02 16:16
Sachsen LB
In der zurückliegenden Woche zeigten die Frühindikatoren zur Konjunkturentwicklung eine deutliche Zweiteilung, berichten die Analysten der Sachsen LB.
In den USA habe zunächst das Verbrauchervertrauen mit einem Rückgang von 106,3 auf 97,1 Punkte enttäuscht. Anschließend sei der ISM-Einkaufsmanagerindikator von 56,2 auf nur noch 50,5 Punkte gesunken. Die schwachen BIP-Zahlen hätten das negative Bild abgerundet. Die USA hätten sich demnach doch in der Rezession befunden, im zweiten Quartal habe die annualisierte Jahresrate bei lediglich 0,1% gelegen. In Euroland seien die wichtigsten Frühindikatoren dagegen nur moderat zurück gegangen.
Der Reuters-Einkaufsmanagerindex habe sich im Juli von 51,8 auf 51,6 Punkte reduziert, der von der EU-Kommission erhobene Stimmungsindex sei von 99,6 auf 99,4 Punkte gefallen. Damit seien die Erwartungen in beiden Fällen leicht übertroffen worden.
In der kommenden Woche würden die Einkaufsmanagerindizes in den USA und in Euroland für den Servicesektor im Mittelpunkt stehen. Die neuerkannte US-Wachstumsschwäche werde sich in den Produktivitätsdaten für das 2. Quartal deutlich widerspiegeln.
In den USA habe zunächst das Verbrauchervertrauen mit einem Rückgang von 106,3 auf 97,1 Punkte enttäuscht. Anschließend sei der ISM-Einkaufsmanagerindikator von 56,2 auf nur noch 50,5 Punkte gesunken. Die schwachen BIP-Zahlen hätten das negative Bild abgerundet. Die USA hätten sich demnach doch in der Rezession befunden, im zweiten Quartal habe die annualisierte Jahresrate bei lediglich 0,1% gelegen. In Euroland seien die wichtigsten Frühindikatoren dagegen nur moderat zurück gegangen.
Der Reuters-Einkaufsmanagerindex habe sich im Juli von 51,8 auf 51,6 Punkte reduziert, der von der EU-Kommission erhobene Stimmungsindex sei von 99,6 auf 99,4 Punkte gefallen. Damit seien die Erwartungen in beiden Fällen leicht übertroffen worden.
In der kommenden Woche würden die Einkaufsmanagerindizes in den USA und in Euroland für den Servicesektor im Mittelpunkt stehen. Die neuerkannte US-Wachstumsschwäche werde sich in den Produktivitätsdaten für das 2. Quartal deutlich widerspiegeln.
