Franconofurt kaufenswert
19.05.08 09:24
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von Franconofurt im Bereich zwischen 7 und 7,50 Euro kaufenswert.
Immobilienaktien scheinen an der Börse wieder gefragt zu sein, so die Experten von "TradeCentre.de". Zumindest habe eine Vielzahl der Aktien dieser Branche ihren charttechnischen Boden gefunden. Man erwarte, dass sich in den kommenden Monaten jedoch die Spreu vom Weizen erheblich trennen werde und einige Firmen Pleite gehen würden. Blind kaufen könne viel Geld kosten. Links liegen lassen sollte man zum Beispiel die Aktie der drastisch verschuldeten PATRIZIA Immobilien AG. Genauer hinsehen sollte man aber beispielsweise bei der Aktie der Franconofurt AG. Das Papier sei im Jahresverlauf auf ein Rekordtief von 5,50 Euro gestürzt.
In den letzten Wochen habe sich die Aktie massiv von ihrem Tief gelöst und inzwischen bei 7,53 Euro notiert. Zur Rally beigetragen habe unter anderem, dass sich Vorstandsmitglied Christian Wolf Ende März für mehr als zwei Mio. Euro Aktien der eigenen Gesellschaft zugelegt habe. Anfang April hätten die Frankfurter zudem verkündet, dass eine Dividende von 75 Cent je Anteilsschein bezahlt werden solle. Auf derzeitigem Kursniveau immerhin eine stolze Rendite von zehn Prozent.
Im vergangenen Geschäftsjahr habe das Unternehmen nach HGB 4,6 Mio. Euro verdient. In diesem Wirtschaftsjahr werde der Gewinn sogar noch deutlich höher ausfallen als im vergangenen Jahr. Grund sei vor allem, dass die Firma in einer schwierigen Zeit ein solides Exit mit dem Verkauf der Anteile an der FranconoRheinMain (FRM) AG erzielt habe.
Laut Vorstandschef Metehan Sen sei aus der Transaktion ein HGB-Gewinn von circa sieben Mio. Euro eingefahren worden, der in 2008 wie ein Turbo in die Bilanz einschlage. Viel besser allerdings, dass die Firma durch die Veräußerung rund 23 Mio. Euro an Liquidität erhalte, welches in den Ausbau des operativen Geschäfts fließen solle. Insgesamt dürfte Franconofurt in diesem Jahr zwischen neun und zehn Mio. Euro Profit nach HGB erwirtschaften. Wegen des hohen Einmalertrags sollte die Dividende zumindest stabil bleiben oder sogar erhöht werden.
Franconofurt fahre eine Zwei-Säulen-Strategie: Das Geschäftsmodell basiere auf dem lukrativen Aufteilergeschäft in Frankfurt am Main. Ziel sei, Wohnhäuser in Frankfurt zu kaufen, diese in Wohneigentum aufzuteilen und an Eigennutzer zu veräußern. Über die Beteiligungen an der FranconoWest und FranconoOst AG sei das Unternehmen zusätzlich im Bestandsgeschäft von Mietshäusern aktiv. Die börsennotierte FranconoWest, an der 85 Prozent gehalten würden, habe früher oder später ebenfalls verkauft werden können. Sen dürfte bei einem bestimmten Preis sicherlich nicht "nein" sagen. FranconoOst sei hingegen noch recht jung und müsse erst entwickelt werden.
Sen und seinem Managementteam sollte es sodann gelingen, dass das Aufteilergeschäft und die Töchter in 2009 aus eigener Kraft mehr Gewinn erwirtschaften als im Jahr 2007 nach HGB. Das würde einem Gewinn nach HGB im kommenden Jahr von mindestens fünf Mio. Euro entsprechen, was nicht unrealistisch sei. Fahre Sen diesen Profit ein, erscheine eine nachhaltige Dividendenzahlung von mindestens 75 Cent pro Jahr alles andere als eine Eintagsfliege.
Franconofurt zähle zu den solidesten Immobilienaktien auf dem deutschen Kurszettel. Die Bewertung sei niedrig und die Dividendenrendite knackig. Zudem sei das Unternehmen bilanziell gesund und nicht hochgradig verschuldet. Auf der nächsten Hauptversammlung wolle sich CEO Sen ein Aktienrückkaufprogramm genehmigen lassen. Man gehe davon aus, dass er dieses auch aktiv umsetze.
Im Bereich zwischen 7 und 7,50 Euro ist die Franconofurt-Aktie kaufenswert, so die Experten von "TradeCentre.de". (Analyse vom 19.05.2008) (19.05.2008/ac/a/nw)
Immobilienaktien scheinen an der Börse wieder gefragt zu sein, so die Experten von "TradeCentre.de". Zumindest habe eine Vielzahl der Aktien dieser Branche ihren charttechnischen Boden gefunden. Man erwarte, dass sich in den kommenden Monaten jedoch die Spreu vom Weizen erheblich trennen werde und einige Firmen Pleite gehen würden. Blind kaufen könne viel Geld kosten. Links liegen lassen sollte man zum Beispiel die Aktie der drastisch verschuldeten PATRIZIA Immobilien AG. Genauer hinsehen sollte man aber beispielsweise bei der Aktie der Franconofurt AG. Das Papier sei im Jahresverlauf auf ein Rekordtief von 5,50 Euro gestürzt.
In den letzten Wochen habe sich die Aktie massiv von ihrem Tief gelöst und inzwischen bei 7,53 Euro notiert. Zur Rally beigetragen habe unter anderem, dass sich Vorstandsmitglied Christian Wolf Ende März für mehr als zwei Mio. Euro Aktien der eigenen Gesellschaft zugelegt habe. Anfang April hätten die Frankfurter zudem verkündet, dass eine Dividende von 75 Cent je Anteilsschein bezahlt werden solle. Auf derzeitigem Kursniveau immerhin eine stolze Rendite von zehn Prozent.
Im vergangenen Geschäftsjahr habe das Unternehmen nach HGB 4,6 Mio. Euro verdient. In diesem Wirtschaftsjahr werde der Gewinn sogar noch deutlich höher ausfallen als im vergangenen Jahr. Grund sei vor allem, dass die Firma in einer schwierigen Zeit ein solides Exit mit dem Verkauf der Anteile an der FranconoRheinMain (FRM) AG erzielt habe.
Franconofurt fahre eine Zwei-Säulen-Strategie: Das Geschäftsmodell basiere auf dem lukrativen Aufteilergeschäft in Frankfurt am Main. Ziel sei, Wohnhäuser in Frankfurt zu kaufen, diese in Wohneigentum aufzuteilen und an Eigennutzer zu veräußern. Über die Beteiligungen an der FranconoWest und FranconoOst AG sei das Unternehmen zusätzlich im Bestandsgeschäft von Mietshäusern aktiv. Die börsennotierte FranconoWest, an der 85 Prozent gehalten würden, habe früher oder später ebenfalls verkauft werden können. Sen dürfte bei einem bestimmten Preis sicherlich nicht "nein" sagen. FranconoOst sei hingegen noch recht jung und müsse erst entwickelt werden.
Sen und seinem Managementteam sollte es sodann gelingen, dass das Aufteilergeschäft und die Töchter in 2009 aus eigener Kraft mehr Gewinn erwirtschaften als im Jahr 2007 nach HGB. Das würde einem Gewinn nach HGB im kommenden Jahr von mindestens fünf Mio. Euro entsprechen, was nicht unrealistisch sei. Fahre Sen diesen Profit ein, erscheine eine nachhaltige Dividendenzahlung von mindestens 75 Cent pro Jahr alles andere als eine Eintagsfliege.
Franconofurt zähle zu den solidesten Immobilienaktien auf dem deutschen Kurszettel. Die Bewertung sei niedrig und die Dividendenrendite knackig. Zudem sei das Unternehmen bilanziell gesund und nicht hochgradig verschuldet. Auf der nächsten Hauptversammlung wolle sich CEO Sen ein Aktienrückkaufprogramm genehmigen lassen. Man gehe davon aus, dass er dieses auch aktiv umsetze.
Im Bereich zwischen 7 und 7,50 Euro ist die Franconofurt-Aktie kaufenswert, so die Experten von "TradeCentre.de". (Analyse vom 19.05.2008) (19.05.2008/ac/a/nw)
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