Figma: Claude Design von Anthropic löst 7%-Rutsch aus
21.04.26 13:55
Börse Global
Figma dominiert seit Jahren den Markt für Design-Software. Jetzt rüttelt künstliche Intelligenz an diesem Thron. Berichte über ein neues Tool von Anthropic setzen die Bewertung massiv unter Druck.
Das KI-Labor Anthropic plant offenbar den Start von „Claude Design“. Diese Nachricht löste am 18. April einen Ausverkauf aus. Die Aktie verlor fast sieben Prozent an Wert. Innerhalb von 30 Tagen summieren sich die Verluste auf 18 Prozent.
Gefahr für das Abo-Modell
Investoren fürchten um das bewährte Geschäftsmodell. Bisher zahlt jeder Nutzer eine feste Gebühr pro Zugang. KI-Lösungen könnten Oberflächen jedoch direkt aus Textbefehlen erstellen. Das würde das klassische Abo-Modell pro Arbeitsplatz gefährden. Die Folge: sinkende Einnahmen trotz hoher Nutzerzahlen. Branchenkenner erwarten einen Wechsel hin zu Modellen, die den tatsächlichen Output vergüten.
Aktuell notiert der Kurs bei 16,38 Euro. Seit Jahresbeginn verlor das Papier damit fast die Hälfte an Wert. Das 52-Wochen-Hoch von 105 Euro bleibt vorerst außer Reichweite.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Figma?
Starke Margen treffen auf hohe Verluste
Operativ zeigt Figma zwei Gesichter. Die Bruttomarge liegt bei starken 82,4 Prozent. Der Umsatz erreichte zuletzt rund eine Milliarde Dollar. Indes investiert das Unternehmen massiv in Forschung und Vertrieb. Diese hohen Ausgaben belasten das Ergebnis erheblich.
Im jüngsten Quartal fiel ein Nettoverlust von knapp 163 Millionen Dollar an. Das entspricht einem Minus von 0,34 Dollar je Aktie. Ein Cash-Polster von 1,6 Milliarden Dollar sichert die Expansion ab.
Zusätzliche Unruhe stiftete der Abgang von Mike Krieger aus dem Verwaltungsrat. Die Aktie rutschte zuletzt unter die psychologisch wichtige Marke von 18,50 Dollar. Damit rückt das jüngste Jahrestief bei 15,26 Euro wieder in das Blickfeld der Händler.
Figma vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Figma reagiert bereits auf den Trend. Mit „Figma Make“ integriert der Konzern eigene KI-Funktionen in die Plattform. Diese Funktionen sollen den Designprozess beschleunigen. Damit will Figma die Nutzer im eigenen Ökosystem halten und den Vorsprung gegenüber reinen KI-Anbietern verteidigen.
Im Mai folgen die nächsten Quartalszahlen. Dann muss das Management erklären, wie das eigene KI-Tool die Nutzer binden soll.
Figma-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Figma-Analyse vom 21. April liefert die Antwort:
Die neusten Figma-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Figma-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Figma: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Ein neues Tool von Anthropic versetzt die Design-Welt in Aufruhr und schickt die Figma-Aktie auf Talfahrt. Mit dem Start ...
Figma dominiert seit Jahren den Markt für Design-Software. Jetzt rüttelt künstliche Intelligenz an diesem ...
Figma kämpft gegen den massiven Kursverfall der letzten Monate. Mit der neuen Plattform "Figma Weave" ...
