FIDOR kaufen
22.06.10 12:03
SdK AktionärsNews
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "SdK AktionärsNews" raten die Aktie von FIDOR zu kaufen.
Eine riesige Erfolgsstory könnte die Münchener FIDOR Bank AG werden. Als reinrassige web2.0-Bank betrete die Bank unter der Führung des ehemaligen DAB-Bank-Vorstands Matthias Kröner Neuland, lasse aber bereits kurz nach dem Start das Potenzial aufblitzen.
Mit dem Erhalt der Vollbanklizenz im Juni 2009 habe FIDOR richtig loslegen können. Im Dezember 2009 sei der Startschuss des Bankgeschäfts erfolgt, innerhalb des ersten Monats habe das Unternehmen bereits 2.668 Kunden gewinnen können und weise per 31.12. ein Darlehensvolumen in Höhe von 10,9 Mio. Euro sowie einen Einlagenbestand von rund 12,2 Mio. Euro aus. Das sei für eine neu gegründete Bank, die nach eigenen Angaben auf Vertriebsmitarbeiter verzichte, nicht schlecht. Und das rasante Wachstum halte an.
Die Zahl der Registrierungen in der FIDOR Community habe sich bis heute auf rund 14.000 erhöht. Die Kundenanzahl belaufe sich auf ca. 5.000 und habe sich damit seit dem 1. Januar 2010 mehr als verdoppelt. Das Einlagenvolumen habe sich auf mittlerweile 80 Mio. Euro entwickelt, was einer Steigerung um fast 600% im Vergleich zum Jahresbeginn entspreche.
Bei der Kundenakquise und den Kundenapplikationen gehe FIDOR neue Wege. So wende sich die Bank in erster Linie an ein web2.0-affines Publikum, das sich über Communities wie Facebook, Twitter oder YouTube direkt miteinander austausche, Spartipps gebe, Produkte oder Geldberater nach transparenten Kriterien bewerte oder neue Produktideen vorschlage. Das Unternehmen belohne jede messbare Aktivität der User mit Geldbeträgen, die den Kunden im eigenentwickelten Bonussystem gutgeschrieben würden. Auch im Bereich der Darlehensvergabe und bei Überweisungen habe FIDOR ein neuartiges Konzept: Über das "SMART MONEY CENTER" habe der Kunde die Möglichkeit, Geld einfach über eine Mobil-Nummer oder eine Email-Adresse zu übertragen, Geldbeträge könnten an Freunde einfach und nachvollziehbar verliehen werden.
Neben dem SMART MONEY CENTER verspreche sich FIDOR viel von der Plattform "ibrokr", die über die Seite www.brokertainment.de gelauncht werde. Ähnlich dem einst von Société Générale betriebenen Börsen-Wett-Spiel click-options könne hier auf die Entwicklung von diversen Indices und Währungen gewettet werden. Die im Design des österreichischen Sportwetten-Anbieters bwin gehaltene Seite verspreche Börsenzockern etwas Abwechslung und sollte FIDOR mittelfristig hohen Kundenzuspruch bieten.
Bereits hochprofitabel laufe die 100%-Beteiligung Zieltraffic AG. Die seit Jahren profitable Gesellschaft, die für im Finanzdienstleistungsbereich tätige Unternehmen Neukunden vermittle, habe in 2009 einen Jahresüberschuss 1,12 Mio. Euro erwirtschaftet, in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahrs hätten Umsatz und Profitabilität deutlich gesteigert werden können.
Das gute Ergebnis der Tochter ändere aber nichts daran, dass das Konzernergebnis von FIDOR im letzten Jahr mit -3,2 Mio. Euro tiefrot gewesen sei.
Das sei aber kein Grund zur Beunruhigung. Eine neu entstehende Bank in einem neuen Umfeld habe naturgemäß Anlaufverluste zu tragen. Die Experten würden davon ausgehen, dass auch das Jahr 2010 mit Verlust abgeschlossen werde und erst 2011 der Ertragsswing gelinge. Die FIDOR-Vorstände seien offensichtlich von ihrem Unternehmen überzeugt. Der Vorstandvorsitzende Matthias Kröner halte mittlerweile 17% an der Gesellschaft und sei somit der größte Aktionär, insgesamt würden Vorstand und Aufsichtsrat über mehr als 44% der insgesamt 3,2 Mio. Aktien verfügen.
Die Experten würden davon ausgehen, dass das rasante Wachstum anhalte und es Kröner und seinem Team gelinge, Einlagenvolumen und Kreditvolumen deutlich auszubauen.
Aufgrund der positiven Aussichten empfehlen die Experten von "SdK AktionärsNews" die FIDOR-Aktie zum Kauf mit einem Kauflimit von 5 Euro. Das Kursziel würden sie bei über 10 Euro sehen, ein Stopp-Loss würden sie bei 3,50 Euro setzen. (Ausgabe 213 vom 21.06.2010) (22.06.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Eine riesige Erfolgsstory könnte die Münchener FIDOR Bank AG werden. Als reinrassige web2.0-Bank betrete die Bank unter der Führung des ehemaligen DAB-Bank-Vorstands Matthias Kröner Neuland, lasse aber bereits kurz nach dem Start das Potenzial aufblitzen.
Mit dem Erhalt der Vollbanklizenz im Juni 2009 habe FIDOR richtig loslegen können. Im Dezember 2009 sei der Startschuss des Bankgeschäfts erfolgt, innerhalb des ersten Monats habe das Unternehmen bereits 2.668 Kunden gewinnen können und weise per 31.12. ein Darlehensvolumen in Höhe von 10,9 Mio. Euro sowie einen Einlagenbestand von rund 12,2 Mio. Euro aus. Das sei für eine neu gegründete Bank, die nach eigenen Angaben auf Vertriebsmitarbeiter verzichte, nicht schlecht. Und das rasante Wachstum halte an.
Die Zahl der Registrierungen in der FIDOR Community habe sich bis heute auf rund 14.000 erhöht. Die Kundenanzahl belaufe sich auf ca. 5.000 und habe sich damit seit dem 1. Januar 2010 mehr als verdoppelt. Das Einlagenvolumen habe sich auf mittlerweile 80 Mio. Euro entwickelt, was einer Steigerung um fast 600% im Vergleich zum Jahresbeginn entspreche.
Bei der Kundenakquise und den Kundenapplikationen gehe FIDOR neue Wege. So wende sich die Bank in erster Linie an ein web2.0-affines Publikum, das sich über Communities wie Facebook, Twitter oder YouTube direkt miteinander austausche, Spartipps gebe, Produkte oder Geldberater nach transparenten Kriterien bewerte oder neue Produktideen vorschlage. Das Unternehmen belohne jede messbare Aktivität der User mit Geldbeträgen, die den Kunden im eigenentwickelten Bonussystem gutgeschrieben würden. Auch im Bereich der Darlehensvergabe und bei Überweisungen habe FIDOR ein neuartiges Konzept: Über das "SMART MONEY CENTER" habe der Kunde die Möglichkeit, Geld einfach über eine Mobil-Nummer oder eine Email-Adresse zu übertragen, Geldbeträge könnten an Freunde einfach und nachvollziehbar verliehen werden.
Bereits hochprofitabel laufe die 100%-Beteiligung Zieltraffic AG. Die seit Jahren profitable Gesellschaft, die für im Finanzdienstleistungsbereich tätige Unternehmen Neukunden vermittle, habe in 2009 einen Jahresüberschuss 1,12 Mio. Euro erwirtschaftet, in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahrs hätten Umsatz und Profitabilität deutlich gesteigert werden können.
Das gute Ergebnis der Tochter ändere aber nichts daran, dass das Konzernergebnis von FIDOR im letzten Jahr mit -3,2 Mio. Euro tiefrot gewesen sei.
Das sei aber kein Grund zur Beunruhigung. Eine neu entstehende Bank in einem neuen Umfeld habe naturgemäß Anlaufverluste zu tragen. Die Experten würden davon ausgehen, dass auch das Jahr 2010 mit Verlust abgeschlossen werde und erst 2011 der Ertragsswing gelinge. Die FIDOR-Vorstände seien offensichtlich von ihrem Unternehmen überzeugt. Der Vorstandvorsitzende Matthias Kröner halte mittlerweile 17% an der Gesellschaft und sei somit der größte Aktionär, insgesamt würden Vorstand und Aufsichtsrat über mehr als 44% der insgesamt 3,2 Mio. Aktien verfügen.
Die Experten würden davon ausgehen, dass das rasante Wachstum anhalte und es Kröner und seinem Team gelinge, Einlagenvolumen und Kreditvolumen deutlich auszubauen.
Aufgrund der positiven Aussichten empfehlen die Experten von "SdK AktionärsNews" die FIDOR-Aktie zum Kauf mit einem Kauflimit von 5 Euro. Das Kursziel würden sie bei über 10 Euro sehen, ein Stopp-Loss würden sie bei 3,50 Euro setzen. (Ausgabe 213 vom 21.06.2010) (22.06.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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