FED senkt Zinsen nur um 0,25 Punkte
30.06.03 14:14
Frankfurter Sparkasse
Der Offenmarktausschuss der amerikanischen Zentralbank hat die US-Leitzinsen um 0,25 Punkte auf 1,0 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit 1958 zurückgenommen, berichten Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Gleichzeitig sei weitere Zinssenkungsbereitschaft signalisiert worden. Von vielen Marktteilnehmern sei allerdings eine Senkung um ein halbes Prozent erwartet worden. Die Anleihekurse dies- und jenseits seien deswegen deutlich zurück gegangen. Die Deflationsängste, die von der FED und dem IWF Anfang Mai initiiert worden seien, seien nach diesem kleinen Zinsschritt somit zum Teil wieder ausgepreist worden.
Das konjunkturelle Umfeld in den USA gebe nach der Veröffentlichung der Auftragseingänge bei den langfristigen Gütern, die mit einem negativen Wachstum von -0,3 deutlich unter der Prognose von 1,0 Prozent gelegen hätten, immer noch keinen Anlass zum Optimismus. Lediglich der US-Immobilienmarkt sehe vielversprechend aus: Die Verkäufe von neuen Eigenheimen hätten im Mai ein Rekordniveau erreicht.
Verstärkte Bedeutung komme jetzt der Quartalsberichtssaison zu. Nicht nur die Gewinne des zweiten Quartals, sondern auch die Einschätzung des zweiten Halbjahres durch die Unternehmen sei von großem Interesse. Bis dahin würden die Anleihekurse nach dieser ersten Reaktion auf die FED-Maßnahme wohl nicht weiter fallen. Für Investoren seien wegen der Steilheit der Zinskurve Papiere mit 3- bis 4jähriger Laufzeit "wieder" ein interessantes Engagement.
Gleichzeitig sei weitere Zinssenkungsbereitschaft signalisiert worden. Von vielen Marktteilnehmern sei allerdings eine Senkung um ein halbes Prozent erwartet worden. Die Anleihekurse dies- und jenseits seien deswegen deutlich zurück gegangen. Die Deflationsängste, die von der FED und dem IWF Anfang Mai initiiert worden seien, seien nach diesem kleinen Zinsschritt somit zum Teil wieder ausgepreist worden.
Das konjunkturelle Umfeld in den USA gebe nach der Veröffentlichung der Auftragseingänge bei den langfristigen Gütern, die mit einem negativen Wachstum von -0,3 deutlich unter der Prognose von 1,0 Prozent gelegen hätten, immer noch keinen Anlass zum Optimismus. Lediglich der US-Immobilienmarkt sehe vielversprechend aus: Die Verkäufe von neuen Eigenheimen hätten im Mai ein Rekordniveau erreicht.
Verstärkte Bedeutung komme jetzt der Quartalsberichtssaison zu. Nicht nur die Gewinne des zweiten Quartals, sondern auch die Einschätzung des zweiten Halbjahres durch die Unternehmen sei von großem Interesse. Bis dahin würden die Anleihekurse nach dieser ersten Reaktion auf die FED-Maßnahme wohl nicht weiter fallen. Für Investoren seien wegen der Steilheit der Zinskurve Papiere mit 3- bis 4jähriger Laufzeit "wieder" ein interessantes Engagement.
