FED lässt US-Leitzins unverändert
19.03.04 15:21
Frankfurter Sparkasse
Die amerikanische Notenbank hat auf ihrer jüngsten Offenmarktausschusssitzung die US-Leitzinsen unverändert bei 1,0 Prozent belassen, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Das sei von den Marktteilnehmern überwiegend erwartet worden. Allerdings sei auch mit einer weiteren verbalen Einstimmung auf eine straffere US-Geldpolitik gerechnet worden, diese sei aber ausgeblieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die FED in diesem Jahr noch Zinserhöhungen durchführe, sei damit weiter gesunken. Bezüglich der Geldpolitik der EZB werde jetzt wieder einer Leitzinssenkung im Sommer das Wort geredet.
Was die Anleihekurse in naher Zukunft belasten könnte, sei eine deutliche Rückführung der Interventionsvolumina der Bank of Japan nach Ende des Fiskaljahres am 31. März. Bisher seien die aufgekauften US-Dollar von der japanischen Notenbank in US-Treasuries angelegt worden. Mit dem Wegfall dieser künstlichen Nachfrage würden die Anleihekurse jenseits des Atlantiks unter Druck kommen, und in deren Folge auch die hiesigen Zinspapiere. In dieser Frage könnte sich Anfang April eine Klärung und damit Einschätzung dieses Effekts ergeben. Bis dahin könne die Positionierung für die nächsten Wochen neutral ausfallen. Papiere mit mittleren Laufzeiten wären geeignete Investitionen.
Das sei von den Marktteilnehmern überwiegend erwartet worden. Allerdings sei auch mit einer weiteren verbalen Einstimmung auf eine straffere US-Geldpolitik gerechnet worden, diese sei aber ausgeblieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die FED in diesem Jahr noch Zinserhöhungen durchführe, sei damit weiter gesunken. Bezüglich der Geldpolitik der EZB werde jetzt wieder einer Leitzinssenkung im Sommer das Wort geredet.
Was die Anleihekurse in naher Zukunft belasten könnte, sei eine deutliche Rückführung der Interventionsvolumina der Bank of Japan nach Ende des Fiskaljahres am 31. März. Bisher seien die aufgekauften US-Dollar von der japanischen Notenbank in US-Treasuries angelegt worden. Mit dem Wegfall dieser künstlichen Nachfrage würden die Anleihekurse jenseits des Atlantiks unter Druck kommen, und in deren Folge auch die hiesigen Zinspapiere. In dieser Frage könnte sich Anfang April eine Klärung und damit Einschätzung dieses Effekts ergeben. Bis dahin könne die Positionierung für die nächsten Wochen neutral ausfallen. Papiere mit mittleren Laufzeiten wären geeignete Investitionen.
