FED keine Zinsmaßnahmen erwartet
23.01.04 12:54
Frankfurter Sparkasse
Das Offenmarkt-Komitee der amerikanischen Zentralbank tritt am 27./28. Januar zusammen, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Zinsmaßnahmen würden nicht erwartet, aber das anschließende Statement sei von Interesse. Die Frage sei, ob die Erklärung nochmals den Passus, dass die FED die US-Leitzinsen für eine "beträchtliche Zeit" auf niedrigem Niveau belassen wolle, enthalte. Angesichts eines erwarteten US-Wirtschaftswachstums für das Gesamtjahr von 4,0 bis 4,5 Prozent, teilweise werde sogar von einem BIP-Anstieg von mehr als 5,0 Prozent geredet, sollte die US-Geldpolitik in Kürze straffer werden. Vor dem Heraufsetzen der Leitzinsen werde es aber zunächst eine verbale Vorbereitung des Marktes durch die FED geben, dessen erster Schritt eben in dem Weglassen der oben angeführten Phrase bestehen könnte.
Die Folge wäre ein nicht unerheblicher Anstieg der US-Renditen, insbesondere bei Papieren mit kurzen Restlaufzeiten. Dieser würde sich wiederum auf die hiesigen Renditen auswirken. Die Wahrscheinlichkeit, dass die verbale Vorbereitung auf der nächsten Sitzung am 16. März erfolge, sei zwar höher als jene für den Termin nächste Woche; da aber die Gefahr nicht unerheblicher Kursverluste bestehe, empfehle sich bereits jetzt eine Anlage in variabel verzinslichen Anleihen.
Zinsmaßnahmen würden nicht erwartet, aber das anschließende Statement sei von Interesse. Die Frage sei, ob die Erklärung nochmals den Passus, dass die FED die US-Leitzinsen für eine "beträchtliche Zeit" auf niedrigem Niveau belassen wolle, enthalte. Angesichts eines erwarteten US-Wirtschaftswachstums für das Gesamtjahr von 4,0 bis 4,5 Prozent, teilweise werde sogar von einem BIP-Anstieg von mehr als 5,0 Prozent geredet, sollte die US-Geldpolitik in Kürze straffer werden. Vor dem Heraufsetzen der Leitzinsen werde es aber zunächst eine verbale Vorbereitung des Marktes durch die FED geben, dessen erster Schritt eben in dem Weglassen der oben angeführten Phrase bestehen könnte.
Die Folge wäre ein nicht unerheblicher Anstieg der US-Renditen, insbesondere bei Papieren mit kurzen Restlaufzeiten. Dieser würde sich wiederum auf die hiesigen Renditen auswirken. Die Wahrscheinlichkeit, dass die verbale Vorbereitung auf der nächsten Sitzung am 16. März erfolge, sei zwar höher als jene für den Termin nächste Woche; da aber die Gefahr nicht unerheblicher Kursverluste bestehe, empfehle sich bereits jetzt eine Anlage in variabel verzinslichen Anleihen.
