Europ. Verbriefungsmarkt dynamisch
28.04.06 10:45
Bank Hofmann
Die Verbriefung ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Instrument der modernen Finanzmärkte geworden, berichten die Analysten der Bank Hofmann.
Dabei würden Banken oder Unternehmen Forderungen wie zum Beispiel Kredite in handelbare Wertpapiere umwandeln. Sie würden damit ihre Erträge verbessern und finanziellen Handlungsspielraum gewinnen. Auch für den Anleger seien solche Wertpapiere attraktiv und würden deutliche Mehrrenditen erbringen. In Europa hätten daher Volumen und Vielfalt der Arten von verbrieften Anlagen stark zugenommen.
Der europäische Verbriefungsmarkt habe sich in den vergangenen Jahren mit beachtlicher Dynamik entwickelt. Das Volumen sei 2005 auf über 380 Milliarden EUR angestiegen und habe seit 2001 ein Wachstum von über 150 Prozent verzeichnet. Die Gründe für das bemerkenswerte Wachstum dieses Marktes würden hauptsächlich darin liegen, dass alle beteiligten Parteien finanzwirtschaftliche Vorteile aus der Verbriefung ziehen könnten.
Doch nicht nur das Volumen habe sich deutlich vergrößert, sondern auch die Vielfalt der verbrieften Anlagen. Grundsätzlich könnten alle Forderungen wie Leasing, Studentenkredite, Hypotheken, Pfandbriefe usw. verbrieft werden. In Europa würden allerdings gewisse Formen dominieren, so etwa die Verbriefung von Hypotheken für private Wohnungsbauten und von gewerblichen Immobilienkrediten, die Verbriefung von Unternehmensanleihen und Mittelstandskrediten sowie solche von Konsumentenkrediten, Kreditkartenforderungen, öffentlichen Forderungen oder Leasing.
Bei der Verbriefung würden die Banken oder andere Eigner als Verkäufer eine Kategorie von Forderungen zusammenfassen und sie an einen Käufer, meist eine eigens zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft, veräußern. Eine solche Gesellschaft refinanziere diesen Kauf durch die Emission von handelbaren Wertpapieren, die der Investorengemeinde als attraktive Anlagen angeboten würden.
Für den Verkäufer würden sich aus einer solchen Transaktion Möglichkeiten der Liquiditäts- und Ertragsverbesserung ergeben. Er gewinne dabei eine höhere finanzielle Beweglichkeit und könne beispielsweise die eigene Verschuldung reduzieren und das Bilanzbild sowie die Eigenkapitalrendite verbessern. Auch könne der Verkäufer die aus dem Geschäft gewonnenen Mittel unter Umständen für andere Zwecke einsetzen - eine Bank zum Beispiel für neue Unternehmenskredite.
Für den Investor würden die Angebote aus den Verbriefungen Gelegenheit schaffen, in neue Arten von rentablen Wertpapieren zu investieren und somit die Diversifikation im Portefeuille zu erhöhen. Da die verbrieften Forderungen oft nach Risikogesichtspunkten aufgliedert würden, würden sich dem Investor je nach Risikoappetit weitere Möglichkeiten der Risikosteuerung eröffnen. Auch könne er die Chance erhalten, in neue Märkte zu investieren, in welchen er einen Mehrwert sehe, wie zum Beispiel in den Kreditkartenforderungsmarkt oder den Markt für Kredite an mittelständische Unternehmen.
Beim Kauf solcher Papiere seien allerdings wichtige Punkte zu beachten, so etwa die branchenmäßige Diversifikation sowie das durchschnittliche Rating der Werte, die der Verbriefung zugrunde liegen würden.
Dabei würden Banken oder Unternehmen Forderungen wie zum Beispiel Kredite in handelbare Wertpapiere umwandeln. Sie würden damit ihre Erträge verbessern und finanziellen Handlungsspielraum gewinnen. Auch für den Anleger seien solche Wertpapiere attraktiv und würden deutliche Mehrrenditen erbringen. In Europa hätten daher Volumen und Vielfalt der Arten von verbrieften Anlagen stark zugenommen.
Der europäische Verbriefungsmarkt habe sich in den vergangenen Jahren mit beachtlicher Dynamik entwickelt. Das Volumen sei 2005 auf über 380 Milliarden EUR angestiegen und habe seit 2001 ein Wachstum von über 150 Prozent verzeichnet. Die Gründe für das bemerkenswerte Wachstum dieses Marktes würden hauptsächlich darin liegen, dass alle beteiligten Parteien finanzwirtschaftliche Vorteile aus der Verbriefung ziehen könnten.
Bei der Verbriefung würden die Banken oder andere Eigner als Verkäufer eine Kategorie von Forderungen zusammenfassen und sie an einen Käufer, meist eine eigens zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft, veräußern. Eine solche Gesellschaft refinanziere diesen Kauf durch die Emission von handelbaren Wertpapieren, die der Investorengemeinde als attraktive Anlagen angeboten würden.
Für den Verkäufer würden sich aus einer solchen Transaktion Möglichkeiten der Liquiditäts- und Ertragsverbesserung ergeben. Er gewinne dabei eine höhere finanzielle Beweglichkeit und könne beispielsweise die eigene Verschuldung reduzieren und das Bilanzbild sowie die Eigenkapitalrendite verbessern. Auch könne der Verkäufer die aus dem Geschäft gewonnenen Mittel unter Umständen für andere Zwecke einsetzen - eine Bank zum Beispiel für neue Unternehmenskredite.
Für den Investor würden die Angebote aus den Verbriefungen Gelegenheit schaffen, in neue Arten von rentablen Wertpapieren zu investieren und somit die Diversifikation im Portefeuille zu erhöhen. Da die verbrieften Forderungen oft nach Risikogesichtspunkten aufgliedert würden, würden sich dem Investor je nach Risikoappetit weitere Möglichkeiten der Risikosteuerung eröffnen. Auch könne er die Chance erhalten, in neue Märkte zu investieren, in welchen er einen Mehrwert sehe, wie zum Beispiel in den Kreditkartenforderungsmarkt oder den Markt für Kredite an mittelständische Unternehmen.
Beim Kauf solcher Papiere seien allerdings wichtige Punkte zu beachten, so etwa die branchenmäßige Diversifikation sowie das durchschnittliche Rating der Werte, die der Verbriefung zugrunde liegen würden.
