Europ. Staatsanleihen zogen an
19.02.04 09:30
WGZ-Bank
Der Euro war gestern die treibende Kraft an den Rentenmärkten in Euroland, so die Analysten der WGZ-Bank.
Er habe im frühen europäischen Handel zum US-Dollar ein neues Rekordhoch bei 1,2929 markiert. Angesichts des festeren Euro hätten auch Staatsanleihen weiter angezogen. Gegen Mittag habe am Devisenmarkt aber eine Gegenbewegung eingesetzt. Der US-Dollar habe zum Euro bis zum Handelsende in Europa zum Tagestief rd. 1½ Cent zugelegt. Auslöser hierfür dürften u. a. die Forderung einer Reihe europäischer Politiker nach stabilen Devisenmärkten gewesen sein. Die Rentenmärkten hätten daraufhin ihre anfänglichen Kursgewinne nahezu vollständig wieder abgegeben. Der Bund-Future habe mit einem geringen Plus von 2 Ticks geschlossen. Am US-Bondmarkt hätten die Renditen gestern etwas angezogen.
Die Baubeginne in den USA hätten im Januar deutlich um 164.000 auf rd. 1,9 Mio. abgenommen. Trotz der jüngsten Abkühlung bleibe die Bautätigkeit aber auf hohen Niveau. In Deutschland seien heute detaillierte BIP-Zahlen für das 4. Quartal veröffentlicht worden. Einem Anstieg der Binnennachfrage u. a. aufgrund einer Aufstockung der Lager habe ein spürbar sinkender Exportbeitrag gegenüber gestanden.
In den USA werde heute der Index der Frühindikatoren veröffentlicht. Da bereits ein Großteil der Inputgrößen bekannt sei, sollte es beim erwarteten Plus von 0,5% kaum Überraschungen geben. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung hätten in den letzten beiden Wochen aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen etwas angezogen. Für die abgelaufene Woche werde aber wieder mit einem leichten Rückgang gerechnet, was das Bild einer nachlassenden Dynamik bei den Entlassungen bestätigen dürfte. Der Geschäftsklimaindex der Philadelphia FED sollte im Februar weiter nahe seines 10-Jahreshochs liegen. Zusammen mit dem Index der New York FED, der zuletzt auf ein Rekordhoch geklettert sei, würden diese regionalen Indizes ein kräftiges Wachstum der US-Industrie signalisieren.
Frankreich stocke heute die laufende 2 und 5-jährige Anleihe mit Fälligkeit 1.12.06 bzw. 1.12.09 um insgesamt 5 bis 5,5 Mrd. Euro auf. Zudem werde das Volumen der inflationsindexierten Anleihen mit Fälligkeit 25.7.12, 25.7.20 und 25.7.32 um insgesamt 1,3 bis 1,8 Mrd. Euro erhöht.
Nachdem der Euro gestern nach Handelsschluss in Europa zum US-Dollar noch rd. ½ Cent verloren habe, seien heute auch europäische Anleihen schwächer gestartet. Im weiteren Tagesverlauf sei eine Seitwärtsbewegung zu erwarten, sofern der Euro nicht zu einem neuen Höhenflug ansetze.
Er habe im frühen europäischen Handel zum US-Dollar ein neues Rekordhoch bei 1,2929 markiert. Angesichts des festeren Euro hätten auch Staatsanleihen weiter angezogen. Gegen Mittag habe am Devisenmarkt aber eine Gegenbewegung eingesetzt. Der US-Dollar habe zum Euro bis zum Handelsende in Europa zum Tagestief rd. 1½ Cent zugelegt. Auslöser hierfür dürften u. a. die Forderung einer Reihe europäischer Politiker nach stabilen Devisenmärkten gewesen sein. Die Rentenmärkten hätten daraufhin ihre anfänglichen Kursgewinne nahezu vollständig wieder abgegeben. Der Bund-Future habe mit einem geringen Plus von 2 Ticks geschlossen. Am US-Bondmarkt hätten die Renditen gestern etwas angezogen.
In den USA werde heute der Index der Frühindikatoren veröffentlicht. Da bereits ein Großteil der Inputgrößen bekannt sei, sollte es beim erwarteten Plus von 0,5% kaum Überraschungen geben. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung hätten in den letzten beiden Wochen aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen etwas angezogen. Für die abgelaufene Woche werde aber wieder mit einem leichten Rückgang gerechnet, was das Bild einer nachlassenden Dynamik bei den Entlassungen bestätigen dürfte. Der Geschäftsklimaindex der Philadelphia FED sollte im Februar weiter nahe seines 10-Jahreshochs liegen. Zusammen mit dem Index der New York FED, der zuletzt auf ein Rekordhoch geklettert sei, würden diese regionalen Indizes ein kräftiges Wachstum der US-Industrie signalisieren.
Frankreich stocke heute die laufende 2 und 5-jährige Anleihe mit Fälligkeit 1.12.06 bzw. 1.12.09 um insgesamt 5 bis 5,5 Mrd. Euro auf. Zudem werde das Volumen der inflationsindexierten Anleihen mit Fälligkeit 25.7.12, 25.7.20 und 25.7.32 um insgesamt 1,3 bis 1,8 Mrd. Euro erhöht.
Nachdem der Euro gestern nach Handelsschluss in Europa zum US-Dollar noch rd. ½ Cent verloren habe, seien heute auch europäische Anleihen schwächer gestartet. Im weiteren Tagesverlauf sei eine Seitwärtsbewegung zu erwarten, sofern der Euro nicht zu einem neuen Höhenflug ansetze.
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