Europ. Staatsanleihen legen weiter zu
18.02.04 09:47
WGZ-Bank
Die europäischen Rentenmärkte wurden gestern eindeutig vom Euro bestimmt, so die Analysten der WGZ-Bank.
Die Gemeinschaftswährung habe zusammen mit dem britischen Pfund zum US-Dollar bereits in den frühen Handelsstunden kräftig zugelegt. Während das Pfund ein neues 12-Jahreshoch markiert habe, sei der Euro mit Kursen bis 1,2877 im Tagesverlauf aber knapp unter seinem Rekordstand von 1,2898 geblieben. Angesichts des festeren Euro seien die Renditen in Euroland über alle Laufzeiten weiter moderat zurückgegangen. Der Bund-Future habe zum Vortag 24 Ticks gewonnen. Der US-Bondmarkt habe trotz guter Zahlen aus der Industrie weitgehend unverändert geschlossen.
Der ZEW-Index für Deutschland sei im Februar wie erwartet leicht auf 69,9 Punkte gefallen. Dies sollte aber keine Trendwende bei den Konjunkturerwartungen, sondern vielmehr eine Stabilisierung darstellen. Die Industrieproduktion in Euroland habe im Dezember um 0,2% M/M zugelegt. Die Jahresrate sei auf 2,3% gestiegen.
Der New York FED Produktionsindex sei auf ein neues Rekordhoch von 42 Punkten geklettert. Sowohl die Beschäftigungs- als auch die Preiskomponente würden weiter nach oben deuten. Die US-Industrieproduktion sei im Januar wie erwartet um 0,8% gestiegen. Damit befinde sich die Industrie seit Mitte letzen Jahres auf einem robusten Expansionspfand. In den vergangenen drei Monaten sei der Output annualisiert um 6,7% gestiegen. Die Kapazitätsauslastung habe sich ebenfalls weiter auf 76,4% verbessern können.
In Japan laufe die Konjunktur zur Zeit gut. Das BIP sei im 4. Quartal um 1,7% gestiegen. Sowohl der Private Verbrauch als auch die Investitionen hätten spürbar angezogen. Die Jahresrate sei entsprechend auf 3,6% geklettert. Trotz dieser überraschend positiven Wirtschaftdaten habe die japanische Zentral heute morgen wieder zugunsten des Yen interveniert.
Bei den Baubeginnen in den USA werde nach dem kräftigen Anstieg in den letzten Monaten für Januar ein moderater Rückgang erwartet. Die Konjunktur in der US-Bauwirtschaft sei damit aber nach wie vor auf einem hohen Niveau geblieben.
Der Euro habe heute Morgen zum US-Dollar erstmals die 1,29 überwunden. Entsprechend dem von den Märkten derzeit ausgeübten Aufwertungsdruck auf den Euro hätten europäische Staatsanleihen zum Handelsbeginn weiter zugelegt. Da im weiteren Tagesverlauf kaum marktbewegende Zahlen anstehen würden, sollte der Euro der bestimmende Faktor für die Rentenmärkte bleiben. Solange er fester notiere, würden europäische Anleihen gut unterstützt bleiben.
Die Gemeinschaftswährung habe zusammen mit dem britischen Pfund zum US-Dollar bereits in den frühen Handelsstunden kräftig zugelegt. Während das Pfund ein neues 12-Jahreshoch markiert habe, sei der Euro mit Kursen bis 1,2877 im Tagesverlauf aber knapp unter seinem Rekordstand von 1,2898 geblieben. Angesichts des festeren Euro seien die Renditen in Euroland über alle Laufzeiten weiter moderat zurückgegangen. Der Bund-Future habe zum Vortag 24 Ticks gewonnen. Der US-Bondmarkt habe trotz guter Zahlen aus der Industrie weitgehend unverändert geschlossen.
Der ZEW-Index für Deutschland sei im Februar wie erwartet leicht auf 69,9 Punkte gefallen. Dies sollte aber keine Trendwende bei den Konjunkturerwartungen, sondern vielmehr eine Stabilisierung darstellen. Die Industrieproduktion in Euroland habe im Dezember um 0,2% M/M zugelegt. Die Jahresrate sei auf 2,3% gestiegen.
In Japan laufe die Konjunktur zur Zeit gut. Das BIP sei im 4. Quartal um 1,7% gestiegen. Sowohl der Private Verbrauch als auch die Investitionen hätten spürbar angezogen. Die Jahresrate sei entsprechend auf 3,6% geklettert. Trotz dieser überraschend positiven Wirtschaftdaten habe die japanische Zentral heute morgen wieder zugunsten des Yen interveniert.
Bei den Baubeginnen in den USA werde nach dem kräftigen Anstieg in den letzten Monaten für Januar ein moderater Rückgang erwartet. Die Konjunktur in der US-Bauwirtschaft sei damit aber nach wie vor auf einem hohen Niveau geblieben.
Der Euro habe heute Morgen zum US-Dollar erstmals die 1,29 überwunden. Entsprechend dem von den Märkten derzeit ausgeübten Aufwertungsdruck auf den Euro hätten europäische Staatsanleihen zum Handelsbeginn weiter zugelegt. Da im weiteren Tagesverlauf kaum marktbewegende Zahlen anstehen würden, sollte der Euro der bestimmende Faktor für die Rentenmärkte bleiben. Solange er fester notiere, würden europäische Anleihen gut unterstützt bleiben.
