Europ. Renten leichte Kursverluste
02.04.04 09:09
WGZ-Bank
An den europäischen Rentenmärkten gaben die Kurse gestern moderat nach, so die Analysten der WGZ-Bank.
Die Entscheidung der EZB, die Leitzinsen unverändert zu lassen, habe Anleihen im Handelsverlauf belastet. Insbesondere am kurzen Ende hätten die Renditen deutlicher zugelegt. EZB-Präsident Trichet habe den bestehenden Zinssenkungsspekulationen auf der Pressekonferenz keine weitere Nahrung gegeben. Nach wie vor gehe die EZB von einer moderaten Erholung aus, wobei der Private Konsum aber ein Risikofaktor bleibe.
Trichet habe noch einmal betont, dass es die Hauptaufgabe der Zentralbank sei, einen Anker für die Inflationserwartungen zu bilden. Als am Nachmittag noch der US-Einkaufsmanagerindex besser als erwartet ausgefallen sei, hätten Euro-Anleihen einen weiteren Dämpfer erhalten, von dem sie sich bis Handelsschluss aber wieder etwas hätten erholen können. Am US-Bondmarkt hätten die Renditen angesichts der günstigen Konjunkturdaten moderat zugelegt.
Europäische Staatsanleihen hätten heute leicht schwächer eröffnet. Nach einem voraussichtlich ruhigem Handel im Vorfeld der US-Arbeitsmarktzahlen dürfte am Nachmittag deutlich mehr Bewegung in die Rentenmärkte kommen. Bei einem über den Prognosen liegenden Beschäftigtenzuwachs dürfte dies für Druck auf Anleihen sorgen.
Die Entscheidung der EZB, die Leitzinsen unverändert zu lassen, habe Anleihen im Handelsverlauf belastet. Insbesondere am kurzen Ende hätten die Renditen deutlicher zugelegt. EZB-Präsident Trichet habe den bestehenden Zinssenkungsspekulationen auf der Pressekonferenz keine weitere Nahrung gegeben. Nach wie vor gehe die EZB von einer moderaten Erholung aus, wobei der Private Konsum aber ein Risikofaktor bleibe.
Trichet habe noch einmal betont, dass es die Hauptaufgabe der Zentralbank sei, einen Anker für die Inflationserwartungen zu bilden. Als am Nachmittag noch der US-Einkaufsmanagerindex besser als erwartet ausgefallen sei, hätten Euro-Anleihen einen weiteren Dämpfer erhalten, von dem sie sich bis Handelsschluss aber wieder etwas hätten erholen können. Am US-Bondmarkt hätten die Renditen angesichts der günstigen Konjunkturdaten moderat zugelegt.
Europäische Staatsanleihen hätten heute leicht schwächer eröffnet. Nach einem voraussichtlich ruhigem Handel im Vorfeld der US-Arbeitsmarktzahlen dürfte am Nachmittag deutlich mehr Bewegung in die Rentenmärkte kommen. Bei einem über den Prognosen liegenden Beschäftigtenzuwachs dürfte dies für Druck auf Anleihen sorgen.
Werte im Artikel

