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Fr, 17. April 2026, 12:19 Uhr

Europ. Renten deutlich schwächer


30.03.04 09:00
WGZ-Bank

Die europäischen Rentenmärkte gaben zum Wochenauftakt deutlich nach, so die Analysten der WGZ-Bank.

Der Bund-Future habe bei anziehenden Umsätzen 54 Ticks eingebüßt. Von Seiten der Konjunkturdaten habe es keine Gründe für die Kursverluste gegeben. Die schwächeren Auftragseingänge in Euroland hätten den Markt eher unterstützen können. Die Impulse für den kräftigen Renditeanstieg in Euroland seien vielmehr vom US-Bondmarkt gekommen.

Hier hätten die Renditen den zweiten Tag in Folge deutlich angezogen, nachdem Spekulationen aufgekommen seien, dass die japanische Notenbank angesichts der robusten Konjunktur in Japan künftig weniger Yen gegen USD verkaufen würde und damit auch die Käufe von US-Staatsanleihen geringer ausfallen würden, was wiederum belastend für den US-Bondmarkt wäre. Von japanischer Seite seien diese Spekulationen aber nicht bestätigt worden.

Die europäischen Rentenmärkte hätten mit leichten Kursaufschlägen eröffnet und seien damit den positiven Vorgaben der US-Treasuries im asiatischen Handel gefolgt. Von Konjunkturdatenseite seien im Tagesverlauf kaum deutliche den Rentenmarkt unterstützende Impulse zu erwarten - eine Seitwärtsbewegung sei daher wahrscheinlich.