Europ. Börsen moderat schwächer
07.01.04 09:49
Bank von Ernst
Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag unter Führung nachgebender Auto- und Pharmawerte moderat schwächer geschlossen, berichten die Analysten der Bank von Ernst.
Der feste Euro habe nach Händlerangaben die Märkte belastet. Mehrere Börsen wie Madrid, Stockholm und Wien seien feiertagsbedingt geschlossen geblieben. Der Eurostoxx 50-Index habe zum Handelsschluss um moderate 0,1 Prozent höher notiert bei rund 2.706 Punkten. Neben dem starken Euro habe auch eine Zurückstufung des europäischen Auto-Sektors durch die Investmentbank Goldman Sachs die Aktien der Branche belastet. Dabei hätten die Titel von Volkswagen mit einem Minus 4,5 von Prozent die Gruppe der Verlierer angeführt. BMW hätten vier Prozent nachgegeben, Renault hätten zum Handelsschluss 0,8 Prozent schwächer notiert, Peugeot hätten ebenfalls 0,8 Prozent verloren.
Im Pharmasektor hätten neben GlaxoSmithKline auch die Aktien der französischen Aventis schwächer notiert, die 1,2 Prozent verloren hätten. Die Papiere der belgischen UCB seien um 1,9 Prozent gesunken. Die Aktien der dänischen Firma Lundbeck hätten ein Prozent tiefer geschlossen. Einen markanten Abschlag von 9,1 Prozent hätten Rhodia verzeichnet. Die Ratingagentur Moody's habe die Bonitätsbewertung des französischen Chemieunternehmens zurückgenommen. Gemieden worden seien auch die Aktien des deutschen Versorgers RWE, die zwei Prozent verloren hätten. Börsianern zufolge hätten sich die Investoren von der nur leicht besseren Ergebnisprognose für 2003 durch RWE enttäuscht gezeigt.
Zu den Lichtblicken hätten dagegen Einzelhandelswerte gezählt. Neben der britischen Next hätten auch die Papiere von HMV Group mit plus 4,8 Prozent überdurchschnittliche Gewinne verbucht. In Amsterdam seien Vendex KBB 0,4 Prozent vorgerückt. Unterstützung hätten die Märkte auch von Telekomwerten erhalten, die von positiven Branchen-Kommentaren einiger Investmentbanken profitiert hätten. Deutsche Telekom hätten 1,4 Prozent höher geschlossen. France Telecom hätten sich um 1,9 Prozent verbessert. Gesucht gewesen seien auch die Aktien des französischen Rückversicherers Scor, die 8,2 Prozent geklettert seien. Händler hätten auf die Meldung verwiesen, dass die Aktienemission im Volumen von 751 Millionen Euro vollständig gezeichnet worden sei.
British Airways habe einen Anstieg der Passagierzahlen für Dezember gemeldet und die Aktie habe gut vier Prozent zugelegt. Der schwache Dollar werde an den Börsen verstärkt zu einem Thema. Der Dollar könnte schließlich noch weiter fallen, da aus den USA keine Anzeichen kommen würden, dass die dortige Regierung etwas gegen den Kursverfall unternehmen wolle, heiße es im Markt. Daher wende sich das Augenmerk der Aktien-Investoren verstärkt der Europäischen Zentralbank zu, die am kommenden Donnerstag ihre Ratssitzung abhalte.
Der feste Euro habe nach Händlerangaben die Märkte belastet. Mehrere Börsen wie Madrid, Stockholm und Wien seien feiertagsbedingt geschlossen geblieben. Der Eurostoxx 50-Index habe zum Handelsschluss um moderate 0,1 Prozent höher notiert bei rund 2.706 Punkten. Neben dem starken Euro habe auch eine Zurückstufung des europäischen Auto-Sektors durch die Investmentbank Goldman Sachs die Aktien der Branche belastet. Dabei hätten die Titel von Volkswagen mit einem Minus 4,5 von Prozent die Gruppe der Verlierer angeführt. BMW hätten vier Prozent nachgegeben, Renault hätten zum Handelsschluss 0,8 Prozent schwächer notiert, Peugeot hätten ebenfalls 0,8 Prozent verloren.
Zu den Lichtblicken hätten dagegen Einzelhandelswerte gezählt. Neben der britischen Next hätten auch die Papiere von HMV Group mit plus 4,8 Prozent überdurchschnittliche Gewinne verbucht. In Amsterdam seien Vendex KBB 0,4 Prozent vorgerückt. Unterstützung hätten die Märkte auch von Telekomwerten erhalten, die von positiven Branchen-Kommentaren einiger Investmentbanken profitiert hätten. Deutsche Telekom hätten 1,4 Prozent höher geschlossen. France Telecom hätten sich um 1,9 Prozent verbessert. Gesucht gewesen seien auch die Aktien des französischen Rückversicherers Scor, die 8,2 Prozent geklettert seien. Händler hätten auf die Meldung verwiesen, dass die Aktienemission im Volumen von 751 Millionen Euro vollständig gezeichnet worden sei.
British Airways habe einen Anstieg der Passagierzahlen für Dezember gemeldet und die Aktie habe gut vier Prozent zugelegt. Der schwache Dollar werde an den Börsen verstärkt zu einem Thema. Der Dollar könnte schließlich noch weiter fallen, da aus den USA keine Anzeichen kommen würden, dass die dortige Regierung etwas gegen den Kursverfall unternehmen wolle, heiße es im Markt. Daher wende sich das Augenmerk der Aktien-Investoren verstärkt der Europäischen Zentralbank zu, die am kommenden Donnerstag ihre Ratssitzung abhalte.
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